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SeenotrettungEU-Einigung bei Aufnahme von Flüchtlingen noch in weiter Ferne

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) appelliert an die EU-Staaten, die Verantwortung für aus Seenot gerettete Migranten gerechter zu verteilen. Österreich bleibt indessen auf ablehnendem Kurs.

© APA (dpa-Zentralbild)
 

Die aktuelle Situation sei "nicht würdig" für die EU, drängte der CSU-Politiker seine Amtskollegen, darunter Karl Nehammer (ÖVP), auf eine Einigung in dem Streit. Der deutsche Innenminister eröffnete als Ratsvorsitzender einen informellen EU-Ministerrat. Bisher nehme nur ein verschwindend geringer Teil der EU-Staaten gerettete Menschen auf, so Seehofer vor dem Treffen. Auch EU-Innenkommissarin Ylva Johansson rief die Länder dazu auf, eine nachhaltige Lösung zu finden. Ihr zufolge soll die Frage der Seenotrettung auch Teil der Reformvorschläge der EU-Kommission für die europäische Asylpolitik sein. Diese werde sie im September vorlegen, sagte die Schwedin. Der Vorschlag sei "mehr oder weniger fertig".

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Flüchtlinge

Richtig so hart bleiben.