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Kuriose Impf-AnreizeVom Wiener Impf-Boot bis zum Gratis-Joint

In Österreich ist die Bundeshauptstadt in Sachen Impf-Animation wohl führend. Im internationalen Vergleich reicht die Kreativität der Behörden aber noch deutlich weiter.

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IMPFBOOT AUF DER ALTEN DONAU:
Das Impf-Boot auf der Alten Donau © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

Wien impft nun auch an der Alten Donau gegen das Coronavirus - und bringt das Vakzin der Location entsprechend mit dem Boot. Dieses wurde am Donnerstagnachmittag von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) präsentiert. Angeboten wird der Stich am Wasser den ganzen Sommer über an Freitagen sowie an den Wochenenden. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Stadt will damit mehr Leute zum Impfen motivieren, es ist nicht der erste "Gag": So fährt auch schon eine Impf-Bim durch Wien. Dabei handelt es sich um eine umgebaute Straßenbahngarnitur. Ludwig zerstreute dabei auch gleich die Bedenken, dass es beim Nadelsetzen ruckeln könnte: "Die Bim steht beim Impfen."

Kühe, Tickets, Waffen, Joints

In Sachen Impf-Motivation haben die Vereinigten Staaten aber wohl die Nase vorne. Vom Bier über Waffen bis hin zu Lottoscheinen gibt es in den Bundesstaaten die unterschiedlichsten Anreiz-Modelle.

 

Der Bundesstaat Ohio finanziert die "Vax a Million"-Kampagne, bei der über fünf Wochen hinweg jeweils eine Million US-Dollar winken. Der US-Bundesstaat New Jersey startete die Kampagne "Impfung und ein Bier". In Washington oder Michigan gibt es "Joints für Impfungen".

In Kanada wiederum bekommen junge Impf-Willige ein Gratis-Eis dazu. Eine Impfstraße in den Niederlanden gibt Heringe aus. In Thailand kann man hingegen eine Kuh gewinnen. In Rumänien haben die Behörden offenbar das Schloss von Graf Dracula in eine Geisterbahn-Impfstraße umgewandelt.

Echte Impfgegner wird man mit solchen Maßnahmen wohl nicht überzeugen können. Unentschlossene oder eher bequeme Mitmenschen kann man damit aber offenbar sehr wohl animieren.

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