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BischofskonferenzJosef Marketz wird neuer "Pastoral-Bischof"

Das teilte die Bischofskonferenz am Donnerstag nach ihrer dieswöchigen Sommervollversammlung in Mariazell mit. Marketz wurde mit der Verantwortung für den Themenbereich "Pastoral, Katechese und Evangelisierung" betraut, den Bischof Alois Schwarz zuvor abgegeben hatte.

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© Markus Traussnig
 

Österreichs Bischöfe reisen Ende November zum Ad-limina-Besuch nach Rom. Das teilte die Bischofskonferenz am Donnerstag nach ihrer dieswöchigen Sommervollversammlung in Mariazell mit. Von 29. November bis 4. Dezember werden die Mitglieder der Bischofskonferenz mit Papst Franziskus sowie Vertretern der vatikanischen Kurienbehörden zusammentreffen und über die Situation der Kirche in Österreich beraten.

Der Rom-Besuch der Bischöfe war ursprünglich für Februar 2021 vorgesehen gewesen. Er wurde aber, wie alle anderen geplanten Ad-limina-Termine im Vatikan, wegen der Corona-Einschränkungen verschoben. Der bisher letzte Ad-limina-Besuch der Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz datiert aus dem Jänner 2014.

Die "visitatio ad limina apostolorum" (Besuch an den Schwellen der Apostelgräber) ist für die Bischöfe der Weltkirche vom Kirchenrecht in regelmäßigen Abständen vorgesehen. Ihren Ursprung haben die Ad-limina-Besuche in den Wallfahrten zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus in Rom. Aus diesem Grund werden die Bischöfe auch zu den vier päpstlichen Basiliken St. Peter, St. Paul vor den Mauern, St. Johannes im Lateran und Santa Maria Maggiore pilgern.

Neuer "Pastoral-Bischof"

Im Rahmen der Bischofskonferenz-Vollversammlung in Mariazell kam es auch zu einem teilweisen Wechsel der inhaltlichen Zuständigkeiten zwischen den Diözesanbischöfen Alois Schwarz (St. Pölten) und Josef Marketz (Gurk-Klagenfurt). Marketz wurde mit der Verantwortung für den Themenbereich "Pastoral, Katechese und Evangelisierung" betraut, den Schwarz zuvor abgegeben hatte. Schwarz übernimmt dafür die zuletzt bei Marketz liegende Zuständigkeit für das Referat "Umwelt und Nachhaltigkeit".

Der Themenbereich "Kirche und Sport" verbleibt so wie das Ressort "Wirtschaft und Landwirtschaft" weiter bei Bischof Schwarz. Für den Bereich "Soziales" einschließlich der Zuständigkeit für die Katholische Sozialakademie Österreichs und die Kommission Iustitia Pax ist weiterhin Bischof Marketz verantwortlich.

Kommentare (8)
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joschi41
1
8
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Gute Gelegenheit

Die Bischöfe in Rom. Das ist gut, bietet sich doch die einmalige Gelegenheit Bischof Schwarz anzubringen. Im Vatikan findet sich sicher ein warmes Platzerl für ihn, und am Ende könnte man das dem Volk nicht als Bestrafung sondern als Beförderung verkaufen. Das ist wichtig, weil in der Kirche gibt es keine Fehler und schon gar keine die zugegeben werden.

georgXV
0
4
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???

und was geschieht mit seiner Freundin ?
In Rom wird man sie nicht gerne sehen ...
P.S.: von mir aus kann er gerne eine Freundin haben ,,,

masterchristl
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Bischofskonferenz

Da Bischof Schwarz die Liturgie in den heurigen Kartage leitete, konnte ich keinen der Gottesdienst anschauen.
Ich halte das süße Getue in seiner Sprache nicht aus.

future4you
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Einmal ist keinmal,

zweimal ist Verdacht, dreimal ist Muster.
Demnach läge es in der Eigenverantwortung der betroffenen Person zum Wohle der Kirche die notwendigen Schritte zu setzen.

isogs
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Mir reicht es bald

Eintrittsgelder für Kirche werde ich bezahlen, aber vorher aus der Kirche austreten. Jesus hat sicher was anderes gewollt. Millionenschwere Güter besitzt die Kirche aber kein Geld.

georgXV
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???

warum wird Alois Schwarz NICHT in Pension geschickt ?
Es ist ja LEIDER schon genug in seinem Verantwortungsbereich vorgefallen ...

joschi41
2
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Hallo

Vorfälle, falls es je sloche geben sollte, kommen niemals auf den Tisch. Ein Bischof ist in einer Position wo ihm keiner ankann. Wie ein Großbauer - einer schafft an, die anderen kuschen. Verantwortung -Fehlanzeige.

GordonKelz
4
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Sind ja alle Vertuscher wieder vereint!

Gordon Kelz