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Neue StudieNoten sagen nichts darüber aus, was ein Schüler weiß

Nicht nur der Lehrer, auch das Leistungsniveau der Klasse, Schulform, Standort und Bildungsniveau der Eltern beeinflussen die Notengebung.

© APA/Harald Schneider
 

Noten sagen nichts darüber, was ein Schüler kann oder weiß. Nicht nur der Lehrer, auch das Leistungsniveau der Klasse, Schulform, Standort und Bildungsniveau der Eltern beeinflussen die Notengebung. Das zeigt der Bildungswissenschafter Ferdinand Eder in einem Beitrag für die Pädagogik-Zeitschrift "Erziehung und Unterricht". Sein Resümee: "Notenwahrheit" gibt es nicht und gab es wohl auch nie.

Eder vergleicht in seinem Beitrag die Notengebung der Lehrer mit dem in Bildungsstudien erhobenen Leistungsniveau der Schüler und demonstriert dabei, "dass in hohem Ausmaß gleiche Noten für ungleiche Leistungen oder ungleiche Noten für gleiche Leistungen vergeben werden". Ziffernnoten können demnach gerade einmal zeigen, wie man im Vergleich zu den jeweiligen Klassenkollegen dasteht. Denn: "Leistungen, die in der einen Klasse mit einem 'Nichtgenügend' verbunden sind, reichen in einer anderen für ein 'Sehr gut'. Und vice versa!".

Auch zwischen verschiedenen Schulen bzw. Schultypen sind die Schulnoten nicht vergleichbar. So werden bei gleicher Leistung an AHS bessere Noten vergeben als an einer Hauptschule, wie eine Erhebung gezeigt hat. Außerdem gibt es anscheinend "unterschiedliche regionale Gewohnheiten" der Notengebung: So steigt etwa in Salzburgs Volksschulen mit der Nähe zur Landeshauptstadt auch die Chance auf einen Einser in Deutsch oder Mathematik. Ein weiteres Beispiel: Während im Burgenland zwei Drittel der Volksschulabgänger als AHS-reif gelten, sind es in Vorarlberg nur 55 Prozent.

Sozialer Faktor

Dazu kommt eine Bedeutungsveränderung von Noten im Verlauf der Schullaufbahn: Nach der Volksschule saust der Notenschnitt im Mittel um fast eine ganze Note nach unten. In der AHS-Oberstufe bzw. den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) bleiben sie zwar auf niedrigem Niveau einigermaßen konstant, allerdings müssen die Schüler dafür wesentlich mehr Arbeitszeit investieren. Und auch soziale Faktoren spielen mit: Je höher der Bildungsstatus der Eltern, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass in der vierten Klasse Volksschule in Deutsch und Mathe ein "Sehr gut" im Zeugnis steht, was wieder die Chance auf eine AHS-Laufbahn erhöht. "Noten sind das Einfallstor, durch das ständische Faktoren wirksam werden", schreibt Eder.

Nur wenn man all diese Einflussfaktoren ausschaltet, könnte man aus Sicht des Forschers zur viel beschworenen "Notenwahrheit" kommen. Dafür müssten Noten aufwendig nach einem standardisierten, im gesamten Schulsystem einheitlichen Verfahren vergeben werden. "Der Versuch, 'Notenwahrheit' herzustellen, impliziert jedenfalls das Ende der Beurteilung seitens der Lehrerinnen und Lehrer." Die aktuell fehlende Notenwahrheit hingegen könne "die Entwicklung eines verzerrten, unrealistischen Selbstkonzepts begünstigen", warnt Eder.

Sinnvoll und zeitgemäß?

Er stellt generell in Frage, ob Ziffern sinnvoll und noch zeitgemäß sind. Mit Ziffernnoten könne man Wissen und Können von Schülern ohnehin nicht angemessen beschreiben. Und während ohnehin gute Schüler durch gute Noten weiter bestärkt werden, werden leistungsschwache tendenziell entmutigt und in ihrem Leistungswillen geschwächt. Weil man bei Noten erst nach Ende des Lernprozesses Rückmeldung zu Fehlern und Lücken bekomme, eigneten sie sich auch nicht als lernförderndes Instrument. Weiterführende Bildungseinrichtungen oder potenzielle Arbeitgeber würden sich zudem mittlerweile zunehmend lieber auf eigene Leistungsverfahren als auf Schulnoten verlassen.

Eder plädiert für alternative Ansätze. Diese müssten den Leistungsstand angemessen wiedergeben, zum Weiterlernen motivieren, die Persönlichkeit stärken und dürften nicht diskriminierend sein. Am ehesten kann das laut Eder bei jenen Rückmeldungsformaten gelingen, die unmittelbar bei den Kompetenzen der Schüler ansetzen, also etwa Kompetenz- oder Lernziellisten.

Kommentare (26)

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arma
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Das einzig Schlimme ist,

dass Bildungsexperten und Elternexperten, mit ihren ewigen Besserwissereien, den Kindern die Möglichkeit nehmen, neben dem Unterrichtsstoff, wertvolle Erfahrungen für ihr Leben mit zu nehmen. Warum sollten unsere Kinder sich nicht an Lehrern, Mitschülern, Notensystemen etc. reiben dürfen? Wir Eltern haben die Pflicht unseren Kindern einen diskussionsoffenen und respektvollen Umgang mit Menschen und Gegebenheiten vorzuleben. Wir Eltern sind es, die ihren Kindern die Sicherheit geben müssen, dass ihre Akzeptanz nicht auf einen Vorzeigelebenslauf baut. Wir Eltern müssen unsere Kinder wissen lassen, dass es viele verschieden Zugänge zu Bildung und Wissen gibt. Ich wage zu behaupten, dass mehr Kinder, durch die von Eltern gut gewollten, gesellschaftskonform arrangierten Lebenswege, an Schul- und Versagensängste, Lustlosigkeit etc. leiden, als Benotungssysteme usw. Einfluss darauf haben.

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Lobo17
2
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Schulsystem

Unser öffentliches Schulsystem ist allgemein nicht gut. Kinder sollen durch forschen und ausprobieren auf eine Lösung kommen, wobei Gruppenarbeiten immer wichtig sind. Der Hausverstand muss wieder mehr gefördert werden. Ich bin außerdem überzeugt, dass 50 % des Unterrichtsstoffs in Grundschulen entrümpelt gehören, denn nicht lebenswichtig. Dies Basis sollte sitzen. Ab der Oberstufe oder Lehrausbildung werden ohnehin fachlich Richtungen eingeschlagen. Lernen soll Spaß machen, und zwar ein Leben lang!
Disziplin, Respekt und Achtung müssten jedoch immer eingefordert werden!

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Rick Deckard
12
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Solange wir mit einem Schulsystem aus Zeiten

Maria Theresias herumwurschteln, so lange werden wir bei jedem Bildungstest durchfallen. Die nordischen Staaten zeigen es uns vor - unser Lehrpersonal will und / oder kann allerdings nicht umdenken, dazulernen oder gar ihre Privilegien aufgeben. Solange sich die Lehrergewerkschaft gegen alles Neue wehrt - ist die Diskussion über die Aussagekräftigkeit von Schulnoten völlig obsolet. Lehrer sind bei uns heilige Kühe, die fast alles tun und lassen können was sie wollen.

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hermannsteinacher
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Maresi

hat sich um das Schulwesen in Österreich sehr verdient gemacht.

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mobile49
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ich habe meinen kindern immer gesagt :

egal welche noten ihr heimbringt , hauptsache ihr geht gerne in die schule .
ohne druck aber mit viel liebe und freude am unterricht waren die noten aber immer gut bis sehr gut .
schulkinder sollten begeistert werden !
kein mensch bringt superleistungen , wenn im hintergrund immer ein ein damoklesschwert droht .
motivation ist das um und auf .
lob schadet nie !
tadel kann schaden !
aber grenzen müssen gesetzt werden -ganz wichtig !
wir brauchen selbstbewußte menschen-keine abgehobenen oder unterdrückte personen !

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UHBP
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Für bildungsnahe Schichten ist das Studienergebnis nichts neues

Bildungsferne Schichten, lassen sich aber auch das Gegenteil einreden, siehe Bildungsreform der FPÖVP Regierung.
Das "Lustige" daran ist ja wohl, dass gerade jene, die durch die Notengebung die meisten Nachteile erfahren, sie am meisten unterstützen. Liegt wohl an der Bildung.
PS: Bekannte, beide Akademiker, wollten für ihr Kind in der 4 Kl. VS alles 1er. Hat es natürlich auch bekommen. Wesentlich bessere Mitschüler (mit weniger gebildeten Eltern) nicht.
Bin mir sicher, dass das die bildungsfernen Eltern alle gutheißen, oder?

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Lobo17
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Anreiz

Leider stimmt es, dass die Notengebung bei manchen Eltern überbewertet werden, drum gibt es heute auch viel zu viele Fachidioten (Akademiker, die nichts wissen)! Trotzdem sehe ich in der "richtigen" Notengebung eine Orientierung für Schüler und Eltern.
Unterrichtsstoff sollte jedoch viel weniger werden, denn viel zu viel unnötiger Mist verursacht für Schüler, Lehrer und Eltern nur unnötigen Stress!

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joe1406
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und die türkise Politik

schlägt genau die Gegenrichtung ein. Noten im Kindergarten können auch noch kommen. Weil es eben populär ist einfache Antworten auf komplexe Fragen zu geben. Das bringt Stimmen - Fakten und die Realität sind eben ziemlich egal.

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Lobo17
2
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Bildungspolitik der SPÖ...

... war und ist vollkommen falsch. Sie geht in die Richtung der Entwicklungsländer. War 14 Jahre in solchen Ländern und durfte deren Schulsysteme, Kinder und Eltern kennen lernen. Vollkommen falscher Weg! Keine Disziplin, Respekt, Achtung, viel zu viel unnötiger Lernstoff, nur Stress für alle! Bildung funktioniert ganz anders! Fassmann war am richtigen weg!

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cockpit
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dafür braucht man eine Studie?

Was wir brauchen ist eine Totalreform der Schule!

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Rick Deckard
6
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Nix mehr Reform!

wir refomieren sas Schulsystem von Maria Theresia... Es braucht einen gänzlichen Neustart! Wir nicht funktionieren - dafür haben wir nicht das entsprechende Lehrpersonal.

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Ichweissetwas
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Aha, dann war die Notengebung

vor zig Jahren völlig überflüssig, viele sind damals falsch verstanden worden und demnach wurde auch die Berufswahl völlig falsch getroffen.....??

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Hansmann88
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Noten sind nur ein Aspekt

@Ichweissetwas - Ich verstehe nicht ganz, was Sie damit sagen wollen. Noten standen "damals" (wann auch immer) nicht zur Debatte, weil auch die entsprechenden Erkenntnisse aus der Lern- und Hirnforschung fehlten. Zudem hat sich das Leben von Schülern in den letzten Jahrzehten radikal verändert. Heute weiß man zum Beispiel, dass Lernen in jedem Alter erfolgen kann und dass es kein Genie braucht, um zum Beispiel in Mathematik oder Sprachen erfolgreich zu sein. Kurz gefasst: Fast jeder kann alles lernen, das dies nicht geschieht, hat mit dem Lernsystem in den Schulen zu tun. Das Leben im Zeitalter der Digitalisierung braucht zudem "Fachkräfte", bei denen es nicht auf gute Noten ankommt, sondern die eigenständig, kreativ und selbstbewusst arbeiten. Dass heute so viele Fachkräfte fehlten ist auch ein Resultat eines überalterten Schulsystems, das dringendst einer Reform bedarf.

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crawler
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Ich bin auch

in der Schule nicht unbedingt eine Leuchte gewesen. Aber eines war mir schon klar. Ich muss ein gewisses Level halten sonst wird es nichts mit dem Gymnasium. Wenn man keinen Maßstab hat an den man sich halten kann (Noten), wird es natürlich schwer mit dem Level. Gott sei Dank hatte ich keine "Hubschrauber-Eltern die mir immer auf den Socken waren, sondern solche die mir nur eine Richtung vorgegeben haben. Dafür lernte ich fürs Leben mehr. (z. B. Jungmannschaft Apenverein, Segeln usw.) Es ist wie beim Sport: ohne Zeitnehmung weiß keiner wo seine Leistung liegt. Also ich finde Noten gut nur darf man sie nicht überbewerten.

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Hansmann88
9
5
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Ich bin auch ...

ganz ihrer Meinung. Vor allem was das Nicht überbewerten betrifft. Heute weiß man, wie wichtig es im Lernprozess Fehler zu machen. Wer mehr Fehler macht, lernt besser. Das Notensystem bestraft jedoch erst einmal das Fehlermachen. Hier bedarf es also einer Reform, die eine Beurteilung ermöglicht und zugleich Fehler nicht bestraft.

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urro
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Ich bin...

... die Mutter sehr unterschiedlicher "Schülerkinder".
Daher kann ich den Ausführungen durchaus etwas abgewinnen.
Mein Einser- Schüler -Sohn hat durch die guten Noten nur Bestätigung bekommen , ist quasi durch die Schulzeit spaziert . Mein anderen Sohn hat die mittelmäßigen Noten (trotz allem bemühens) nie als Ansporn sondern als "Bestrafung" für seinen hohen Einsatz empfunden. Seine Stärken sind dabei völlig untergegangen ganz einfach weil sie (lange Zeit) auch tatsächlich niemanden (außer uns) interessiert haben. Von der sozialen Interaktion einer kleinen "Dorfschule" will ich da gar nicht anfangen.
Wie erklärt man seinem Sohn glaubhaft, dass ein Mensch nicht über Noten definiert wird, wenn dieser das genau
9. Jahre lang täglich vor Augen hat. Sein Selbstbewusstein zu stabilieren war echt nicht leicht. Natürlich, jedes Kind ist anderes, jede Schulgeschichte verschieden. Ich war selbst eine sehr gute Schülerin - Noten sehe ich jetzt aber ganz anders, tatsächlich habe ich eine richtige Abneigung dagegen entwickelt. Ich halte sie einfach für nicht geeignet die so wichtige Lebensphase vorallem junger Kinder zu beschreiben.

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Hansmann88
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Danke für den Beitrag

Ihr Beispiel bestätigt, was in der Hirnforschung erkannt wurde, nämlich dass positive Bestärkung zu mehr Lernerfolg führt und negative Bestärkung den Lernprozess verlangsamt. Das wurde neurologisch dahingehend bestätigt, dass positive Bestärkung eine höhrere Hirnaktivität bewirkt. Das ist aber auch der Fall, wenn Schüler Fehler machen und selbstbewusst damit umgehen können, das heißt keine Selbstzweifel resultieren. Ein erster Schritt wäre ein positiver und aktiver Umgang mit Fehlern, ganz praktisch: Schularbeiten werden mit Anmerkungen zurückgegeben, Schüler erhalten die Möglichkeit, ihre Fehler zu überprüfen und zu korrigieren. Erst dann erfolgt die Benotung (so läuft es an der Universität in manchen Bereichen bereits schon lange).

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Sashoma
26
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Kummt man

Früh drauf, wer braucht die Schule überhaupt?

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Dorfer Karin
12
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Prof. Mag. Anton Dorfer, seit 1995 Lehrer an BMHS meint:

Ob die Bildungswissenschaft auch immer Wissen schafft? Herr a. o. Univ. Prof. Dr. Ferdinand Eder war ein Bildungswissenschaftler für Pädagogik, Herr Eder hat meines Wissens nie Schüler unterrichtet und nie Schüler beurteilt und es wäre interessant, welche Noten Herr Eder selber in der Schule hatte? Ich vermute einen Zusammenhang, eine starke Korrelation zwischen den eigenen schulischen Leistungen von Herrn Eder und seinen Forschungsergebnissen. Die Beurteilungsangst und Beurteilungsfeindlichkeit und Ablehnung von Ziffernnoten von Herrn Eder fände so eine nachvollziehbare Erklärung für die angeführten (wahren?) Studienergebnisse. Ich, Anton Dorfer, bin jedenfalls für Noten, Noten haben über Jahrhunderte die schulischen Leistungen von Kindern und Jugendlichen gewürdigt. Begabte, fähige, leistungswillige Schülerinnen und Schüler scheitern nicht an der "Notenwahrheit". Nach 30 Jahren Unterrichtserfahrung sehe ich den immer größer werden Wunsch der Bildungswissenschaftler nach Abschaffung der Noten immer deutlicher, hin zur interpretationselastischen verbalen Beurteilung der Pädagogiktheoretiker, lasst die Schüler aufsteigen, lasst sie maturieren, sie können das, sie schaffen das... sagen uns die Bildungstheoretiker. Bildungswissenschaftler sind meistens reine Bildungstheoretiker.

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UHBP
10
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@dorfer

"Ich vermute einen Zusammenhang, ... von Herrn Eder fände so eine nachvollziehbare Erklärung für die angeführten (wahren?) Studienergebnisse."
Sie vermuten also etwas und finden daraus eine nachvollziehbare Erklärung.
Ich vermute, sie haben mit Studien nichts am Hut und das fände so eine nachvollziehbare Erklärung für die angeführte Studienergebnisphobie.

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Maxx31
3
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@UHBP

Sehe ich genauso! Bei Dorfers Kommentar hab ich eher den Eindruck, dass ein Hobby-Satiriker hier Lehrer-Klischees bedienen möchte. Da wird mit „sehr wichtigen“ Titeln und hochgestochenen Phrasen um sich geworfen, um zu verdecken, dass die meisten „Argumente“ nur lächerliche persönliche Angriffe sind.
Und was die Benotung betrifft: Natürlich ist das jetzige System verbesserungswürdig, siehe sämtliche Beispiele im Artikel. Daran sollte gearbeitet und nicht von vorne herein sämtliche Veränderung verteufelt werden.

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Dorfer Karin
3
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Ferdinand Eder, a. o. Univ. Prof. für Pädagogik i. R.

Geboren 1948 in Viehhofen, Salzburg.

Studium Pädagogik und Germanistik an der Universität Salzburg

Dissertation: "Die Verwendung technischer Medien im Deutschunterricht an allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen Österreichs - eine empirische und didaktische Untersuchung als Beitrag zur Curriculum-Entwicklung."

Promotion: 1975

1975 – 1990 Universitätsassistent an der Universität Linz

ab 1990 Assistenzprofessor

1994 Habilitation an der Universität Salzburg, mit dem Thema „Schul- und Klassenklima. Ausprägung, Determinanten und Wirkungen des Klimas an höheren Schulen“; Lehrbefugnis für "Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie".

Ab 1994 Außerordentlicher Universitätsprofessor Universität Linz

Seit 2003 Universitätsprofessor für Pädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg.
seit 2013 im Ruhestand.

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gerbur
3
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Studie?

Nur ein alter Hut!! Dass man mit solchen Binsenweisheiten heutzutage noch mediale Aufmerksamkeit bekommt ist irrwitzig!

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Miraculix11
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Warts ab :_)

Demnächst kommt eine Studie die zeigt dass der Fünfte der Tiroler Schülermeisterschaften im Slalom auf den Fidschiinseln Landesmeister bei den Herren geworden wäre. Und daher die Zeitmessung nichts aussagt.

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Hansmann88
6
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Nicht irrwitzig, leider notwendig

Das Problem, das viele Wissenschaftler an den Universitäten sehen, ist dass das "neue" Wissen zwar in der Forschung bekannt ist, aber nicht in die Welt hinausgeht. Sprich: Die Erziehungswissenschaft und Hirnforschung wissen, was in der Bildung angesagt wäre, aber sie können das Wissen nicht an die Lehrer, Eltern und Schüler weitervermitteln. Daher sind solche Artikel vielleicht Binsenweisheiten, aber sie scheinen noch immer nicht in der Praxis angekommen zu sein.

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hermannsteinacher
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Macht mehr Forschungsreisen in die Binsen!

(frei nach Morgenstern)

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