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WienNeuer evangelischer Bischof Chalupka ins Amt eingeführt

Mit einem Festgottesdienst in der Wiener Gustav-Adolf-Kirche ist der neue evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka am Sonntag in sein Amt eingeführt worden.

Brigitte Bierlein, Alexander Van der Bellen, Michael Chalupka
Brigitte Bierlein, Alexander Van der Bellen, Michael Chalupka © APA
 

In seiner Predigt ging er auf den Kampf gegen den Klimawandel und den Beitrag der Kirchen ein. Bundespräsident Alexander Van der Bellen würdigte Bischof Michael Chalupkas Schlagfertigkeit und Witz. "Das trifft man nicht so häufig bei Bischöfen."

Chalupka betonte, in die Klimadebatte könnten Kirchen "Zuversicht und Verantwortung" einbringen. Bei der Verantwortung für den ökologischen Fußabdruck "wollen wir Vorreiter, nicht Nachzügler, sein". Es sei "gute evangelische Tradition, in Freiheit Verantwortung zu übernehmen", so der neue Bischof, "wir müssen nicht darauf warten, bis politische Regelungen uns dazu zwingen".

Amtseinführung durch Vorgänger

Die Amtseinführung nahm Chalupkas Vorgänger, Michael Bünker, vor, der im September in den Ruhestand getreten war. Grußworte an den neuen Bischof richtete neben dem Bundespräsidenten auch Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein. Der 59-jährige Chalupka war im Mai von den Delegierten der Synode in das höchste Leitungsamt der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich gewählt worden.

FEIERLICHE AMTSEINFUeHRUNG DES EVANGELISCHEN BISCHOFS MICHAEL CHALUPKA
Foto © APA/HERBERT NEUBAUER

Van der Bellen, selbst erst kürzlich wieder in die Evangelische Kirche eingetreten, hob das verbindende Moment hervor, das Chalupka selbst nach seiner Wahl zum Bischof betont hatte. Er habe Chalupka als einen Menschen erlebt, der "klar, mutig und unmissverständlich für die Würde jedes einzelnen Menschen eintritt und dem ein geschwisterliches Miteinander wichtig ist", sagte der Bundespräsident.

Auch Bierlein nahm auf den Klimawandel Bezug: "Den Kirchen ist die Bewahrung der Schöpfung ein besonderer Auftrag und Kern der Identität." Daneben verwies sie auch auf die Freiheit der Religionsausübung. Diese gehöre zu den unverzichtbaren Grundrechten eines freien und säkularen Verfassungsstaates.

Kommentare (4)

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derdrittevonlinks
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Auch Bierlein nahm auf den Klimawandel Bezug: "Den Kirchen ist die Bewahrung der Schöpfung ein besonderer Auftrag und Kern der Identität."

Ja, selbst Alzheimer- und Demenzerkrankte finden in den Kirchen zu sich.
Kindheitserinnerungen werden wach, sie erkennen wieder und leben in der kurzen Zeit eines Gottesdienstes wieder auf.
Das ist der Weg zur Kirche der nach wie vor unverändert ist und sind es nur 10 Meter an Weg, die diese Erkrankungen vertreiben.
Wege die man als Kind beschritt, sind Wege zu sich selbst.
Jeder Weg der verloren geht, jeder Ursprung der verdrängt wird verursacht Alzheimer und Demenz.
Wege waren und sind des Menschen Inhalt.
Und die Kirchen werden voll sein von Alzheimer- und Demenzkranken, sieht man auf die Zukunftsprognose.

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derdrittevonlinks
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Tja, rotes Däumchen

Nimm einen Erkrankten / eine Erkrankte geh zum Gottesdienst und beschäftige dich danach mit ihm / ihr.
Wirst sehen, dasst folgendes zu hören ist:
"Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind zur Kirche ging." Eventuell noch, dass die Eltern mit waren.
Dass sie in der Kirche waren wird zweitrangig, wenn überhaupt erwähnt.
Erinnerung lindert, Erinnerung ist das was man unseren Mitmenschen schuldet.

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Mena_2281
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Danach steht

"Daneben verwies sie auch auf die Freiheit der Religionsausübung. Diese gehöre zu den unverzichtbaren Grundrechten eines freien und säkularen Verfassungsstaates." Daran ist nichts auszusetzen, oder? Solange niemand gezwungen wird darf jeder an das glauben oder nicht glauben was er oder sie möchte.

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derdrittevonlinks
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@Mena

Ja, Gedankenfreiheit ist nichts verwerfliches, sie ist auch in der EU-Grundrechte-Charta festgeschrieben.

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