Zigaretten Die schlimmsten Schockbilder

Zigarettenpackungen werden künftig mit Schockbildern und deutlicheren Warnhinweisen versehen. In anderen Ländern sind die unübersehbaren Fotos bereits Usus.

Schockbilder sind fix

Die EU-Tabakrichtlinie schreibt vor, dass Zigarettenpackungen mit Warnhinweisen und Schockbildern bedeckt sein müssen. Zudem verbietet sie irreführende Angaben wie "mild", "light" oder "slim" und bestimmte Aromen. Auch in Österreich müssen bis Mai 2017 die Packungen diese Schockbilder enthalten.

(c) EPA (KARL-JOSEF HILDENBRAND)

So sollen die Bilder aussehen.

EU-Parlament

65 Prozent der Vorder- und Rückseite müssen mit dem Schockbild überdeckt sein.

EU-Parlament

Mit den Änderungen will die EU das Rauchen vor allem für Jugendliche unattraktiv machen. Mentholzigaretten, die den Einstieg ins Rauchen erleichtern können, werden ab 2020 ganz verboten.

Verharmlosende Begriffe wie "mild" oder "natürlich" sowie bestimmte Aromastoffe sind künftig tabu. Dünnere Slim-Zigaretten dürfen zwar weiter verkauft werden, besonders verführerische Glitzerpackungen zum Beispiel darf es aber bald nicht mehr geben.

Australien hat 2012 als erstes Land weltweit einheitliche Zigarettenpackungen mit Schockbildern und winzigen Markennamen eingeführt. In Australien rauchen nur 16 Prozent der Erwachsenen, eine der niedrigsten Raten auf der Welt.

(c) EPA (DEPARTMENT OF HEALTH AND AGEING)

Brasilien setzt bereits seit 2001 auf Warnhinweise, das war damals weltweit der zweite Staat nach Kanada, der direkte Hinweise auf den Schachteln einführte.

 

(c) EPA (Brazilian Health Ministry)

2008 wurden neue Fotos veröffentlicht, die Hälfte der Packung muss nun damit überzogen sein.

(c) EPA (Brazilian Health Ministry)

Mittransportiert wird immer eine Telefonnummer, bei der Raucher Hilfe suchen können.

(c) EPA (Brazilian Health Ministry)

In Thailand gibt es seit 2006 Schockbilder auf den Zigarettenpackungen.

(c) EPA (Barbara Walton)

Mit den ersten Warnhinweisen wurden auch gleich Kartonhüllen verkauft, die über die Hinweise geschoben werden können. Not macht offenbar erfinderisch.

dpa/dpaweb
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Kommentare (2)
austroruss1
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haben wir,Russland, schon lange

und da gab es kein hin und her, Lobby dies und das, Freunde hier und dort. Blockieren oder kleinreden. Manches mal ist es halt schon gut wenn es nur eine Stimme gibt die sagt wo es langgehen soll.

Kreutzbruck0
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Ein Packerl

Marlboro bidde, oba gem's ma ans mit'm Lungenkarzinom.
Obwohl, das mit dem Loch im Hals is a net schlecht.