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215.000 Fans am Red-Bull-RingMan muss Motorsport nicht mögen. Aber man sollte seinen Wert zu schätzen wissen.

 

Ein bisserl wandern, schöne Skigebiete, vor allem ganz viel Gegend – es war nicht viel, wofür das Murtal einem größeren Publikum bekannt war. Heute ist Spielberg international ein Begriff, die Region steht mehrmals pro Jahr im internationalen Schaufenster.

Werbewert: nicht in Zahlen zu fassen. „Ich wohn’ dort, wo der Red-Bull-Ring ist“, ist für Einheimische zur gängigen geografischen
Erklärung geworden.

Für das obere Murtal hat sich Dietrich Mateschitz’ Investition in die Rennstrecke als eierlegende Wollmilchsau erwiesen, als Glücksfall, wie es ihn nur äußerst selten gibt. Die Nächtigungszahlen steigen Jahr für Jahr, vom Rummel am Ring profitieren Beherberger und Gastronomen gleichermaßen. Privatzimmervermieter schießen wie Schwammerl aus dem Boden, kaum ein Gasthaus, das heute keine mehrsprachige Speisekarte aufliegen hat. Das internationale Publikum hat die Region auch in Sachen touristischer Qualität einen enormen Schritt nach vorne gebracht.

Schon am gestrigen Trainingstag tummelten sich Zehntausende Fans auf der Rennstrecke, das MotoGP-Wochenende wird insgesamt mehr als 215.000 Gäste anlocken.

Nein, man muss Motorsport nicht mögen. Aber man sollte seinen Wert zu schätzen wissen.

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