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MorgenpostGestern Nacht: Hintergrundgespräch mit dem Bundeskanzler.

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Ein Hintergrundgespräch ist ein Gespräch, zu dem ein Politiker eine Runde ausgewählter Journalisten einlädt, dieses Mal: in ein gutbürgerliches Lokal in Wien Döbling. Zu den Verhaltensregeln gehört es, dass das Gesagte vertraulich bleibt und nicht öffentlich zitiert werden darf. Es ist ein Gespräch „unter drei“. So lautet die Vertraulichkeitsstufe. Ein Bruch des Kodex gilt als verpönt und ist Politikern schon zum Verhängnis geworden. Wolfgang Schüssel bedachte 1997 den Chef der deutschen Bundesbank bei einem informellen Frühstück in Amsterdam mit wenig schmeichelhaften Attributen. Sie drangen nach draußen und führten dazu, dass Schüssel fortan auf frostige Distanz zu Journalisten ging. So wurde er irgendwann zum Schweigekanzler. Auch der berühmte „Vollholler“ aus dem Mund von Christian Kern war nicht für die Öffentlichkeit gedacht und landete dann doch dort. Es gibt SPÖ-Funktionäre, die unumwunden einräumen, dass dies jener Moment gewesen sei, der den SPÖ-Kanzler auf das abschüssige Terrain geführt habe.

Kommentare (1)

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scionescio
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4
Lesenswert?

Und wozu erzählen sie uns das, Herr Patterer?

Um zu zeigen, dass sie zum Kreis der auserwählten Hofberichterstatter zählen - das ist nicht notwendig, ihre Berichterstattung während und seit der Wahl spricht Bände!
Sie haben ihren Teil zu dieser inferioren Regierung beigetragen und abgesehen von einem kurzen Aufflackern hie und da, sind sie ein braver Diener ihres Herrn geworden ... Schon klar: Wes Brot ich das, des Lied ich sing - aber mir war der frühere Patterer sehr viel lieber!

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