Auch die 14. Ausgabe des "Living Planet Report" des WWF, in dem die Entwicklung der Bestände vieler Wirbeltierarten erfasst wird, zeigt keine Trendwende zum Positiven: Laut dem Index, der auf Daten von 32.000 Wirbeltier-Populationen aus 5230 Arten beruht, sind deren Bestände im Zeitraum von 1970 bis 2018 um 69 Prozent gesunken. Der WWF spricht von einem "dramatischen Einbruch von Wildtier-Beständen weltweit", besonders betroffen seien Lateinamerika und die Karibik.