Das Guttenberghaus inmitten des Dachsteinmassivs steht in traumhafter Lage. Eingebettet zwischen dem Eselstein und dem Sinabell ist die traditionsreiche Bergsteigerunterkunft vor allem als Tagesziel sehr beliebt. Es gibt gleich mehrere Aufstiegsvarianten: Der kürzeste Weg führt vom Gasthof Feisterer zur Hütte, der Steig ist gut angelegt. Je höher es geht, umso besser wird die Aussicht. Nach 2,5 Stunden Gehzeit ist das Ziel auf 2146 Meter erreicht.

Die gepflegte Schutzhütte empfängt ihre Gäste mit Spezialitäten aus der Ramsau und so manchem Schmankerl aus der Himalaja-Region. Dass sich das Guttenberghaus trotz Modernisierungen ihren ursprünglichen Charme bewahrt hat, liegt vor allem an der Familie von Günter und Jitka Perhab, die sie seit zwei Generationen bewirtschaftet.

Die Route auf den Sinabell
Die Route auf den Sinabell © KLZ/Infografik

Die Wanderung zum Guttenberghaus beginnt am gebührenpflichtigen Parkplatz unterhalb des Gasthofs Feisterer in der Ramsau. Wir folgen dem Hüttenweg in nördlicher Richtung bis zur urigen Lärchbodenalm (1406 m).

Danach führt der Forstweg weiter durch Latschen hinauf bis zur Materialseilbahn. Nun wird aus dem Versorgungsweg ein Wandersteig. Aussichtsreich geht an den Felsen der „Fischermauer“ vorbei ins sogenannte Tiefkar. Mit dem Blick auf die Felswände des Sinabell erreichen wir nach 2,5 Stunden das Guttenberghaus. Wer noch Lust auf einen Gipfel verspürt, erklimmt den nahen Sinabell (2349 m).