Trotz der heftigen Schneefälle in der Obersteiermark lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Wie immer ist die Oststeiermark vom Wetter begünstigt, hier im Apfelland ist die Aufbruchstimmung in der Natur allgegenwärtig. Auch die ersten Störche sind bereits gelandet.

Als Einstieg in die bevorstehende Wandersaison bietet sich die Tour auf den Hohen Zetz (1264 m) an. Der einfache Wandergipfel in der Nähe von Weiz ist zwar nicht der höchste, aber dafür einer der Aussichtsreichsten.

Und wie es sich für eine schöne Tour gehört, wartet nach der Anstrengung die Wirtin Michi Ponsold am Wittgruberhof, um die hungrigen Wanderinnen und Wanderer mit Hausmannskost zu verwöhnen.

Die Route auf den Hohen Zetz
Die Route auf den Hohen Zetz © Infografik/KLZ

Wir starten am Marterl Gschnaidter Kreuz. Zunächst folgen wir den Wegweisern zum Wittgruberhof. Angenehm geht es durch einen duftenden Hochwald in rund 30 Minuten hinauf zur schön gelegenen Jausenstation. Gleich hinter dem Gehöft wandern wir dann in den Wald hinein und folgen dem „Willi Steig“ Nr. 11 in Richtung Gipfel. Der Waldpfad führt entlang eines Bergrückens geradewegs zum höchsten Punkt.

Erst kurz vor dem Gipfelkreuz lichtet sich der Hochwald. Nun können wir den Ausblick vom Hohen Zetz ins oststeirische Hügelland ausgiebig genießen. Nach der Rast halten wir uns rechts hinunter in Richtung Zetzwand. An einer recht auffälligen Wegmarkierung schwenken wir nach links und folgen der Beschilderung zurück bis zum Wittgruberhof auf (904 m).