Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Konsumentenschutz So gut schneiden Frankfurter Würstel im Test ab

Konsumentenschützer nahmen die beliebtesten Würstel der Österreicher unter die Lupe, das Ergebnis war appetitlich.

Frankfurter Würstel im Test
Frankfurter Würstel im Test © (c) Printemps - stock.adobe.com
 

Frankfurter Würstel aus dem Supermarkt-Regal kann man laut einem Test der Arbeiterkammer Oberösterreich kann man ohne Sorgen genießen: Von elf Produkten - ausschließlich Eigenmarken von Lebensmittelketten und Discountern - waren fast drei Viertel auch am Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums noch einwandfrei. Beim Phosphatgehalt gab es keinerlei Beanstandungen. Allerdings weisen Würstel bis zu 303 Kilokalorien und einen hohen Salzgehalt von 1,8 bis 2,7 Gramm pro 100 Gramm auf.

Bei sieben Proben handelte es sich um konventionelle Produkte, bei vier um Bioware. Der Preis lag zwischen 6,85 und 14,96 Euro pro Kilo. Untersucht wurden sie vom Labor der Belan Ziviltechniker-GmbH. Acht Würstel waren auch nach der Mindesthaltbarkeit sensorisch und mikrobiologisch einwandfrei, bei drei Produkten lag die Anzahl an Milchsäurebakterien bereits deutlich über dem Richtwert und sie rochen säuerlich. Sie wurden daher mit der Note "wertgemindert" beurteilt.

Schwere Kost

Ein Blick auf die Nährwerttabelle zeigt, dass die Produkte im Test zu 19 bis 28 Prozent aus Fett bestehen und zwischen 225 und 303 Kilokalorien pro 100 Gramm liefern. Darüber hinaus weisen alle einen hohen Salzgehalt von 1,8 bis 2,7 Gramm pro 100 Gramm auf. 

Auch der Phosphatgehalt wurde unter die Lupe genommen. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) soll man täglich maximal 40 Milligramm pro Kilo Körpergewicht aufnehmen. Von den am stärksten belasteten Würsteln dürfte ein 25 Kilo schweres Kind demnach vier Stück am Tag essen, ein Erwachsener zwölf.

Beim Geschmack wurde bei drei Produkten mit Mononatriumglutamat nachgeholfen, in zweien mit Aromen. Eine Packung enthielt den roten Farbstoff Karmin, der pseudoallergische Reaktionen auslösen könne, andere setzten auf Paprikaextrakt oder Rote-Rüben-Pulver, um eine rosa Farbe zu erreichen, so die Konsumentenschützer.

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

ilselampl
2
10
Lesenswert?

Geschmäcker und Ohrfeigen

sind 2 verschiedene paar Schuhe.......sagt ein altes Sprichwort.
Die (Labor)Technik hat, wie der Test ergibt - keinen Geschmack...................