"Wir sehen pro Woche drei bis vier Jugendliche nach einem Suizidversuch", sagt Paul Plener, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (ÖGKJP). Diese doch dramatischen Zahlen spiegeln sich auch in der Statistik wider. Daten aus dem klinischen Bereich belegen seit 2018 eine Steigerung bei suizidalen Gedanken und Handlungen bei unter 18-Jährigen um das Dreifache. Aufgrund dieser Steigerung fordert Isabel Böge, Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am LKH Süd / Med Uni Graz, auch dringend einen besseren Zugang zu Betreuungsangeboten, denn "die Versorgung ist nicht hinreichend, besonders in den Regionen".