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Auch Blutgerinsel bei Biontech/PfizerCovid-Schutzimpfung, AstraZeneca & Co: Was wir wissen und was nicht

Die Aufregung ist groß, die Ungewissheit ebenso. Zeit für einen Überblick, was wir in Bezug auf die Covid-Schutzimpfung von AstraZeneca und thromboembolische Vorfälle wissen. Und was nicht.

AstraZeneca
Die Diskussionen um AstraZeneca reißen nicht ab, aktuell laufen zahlreiche Untersuchungen. © (c) AFP (JOEL SAGET)
 

Etwas über eine Woche ist es her, dass jener tragische Todesfall einer Krankenpflegerin des LKH Zwettls bekannt wurde. Ihre Erkrankung wurde in „zeitlichen Zusammenhang“ mit der Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca gestellt. Noch konnte aber kein „kausaler Zusammenhang“ festgestellt werden. Was bedeutet: Es ist möglich, dass der Tod mit der Impfung in Zusammenhang steht. Es ist auch möglich, dass der Tod nicht mit der Impfung in Zusammenhang steht. Man weiß es schlicht und einfach noch nicht.

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Danke für Ihr Verständnis.

Lilithwashere
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BlutgeriNNsel

muss es heißen, liebe Frau Marx.

Matilda3110
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Thrombose....

Was wäre, wenn man sich vor der Impfung eine Thrombose Spritze setzt? So wie auf Langstreckenflügen seinerzeit, als die Welt noch in Ordnung war?....🤔

umo10
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Im zdf lief gerade eine corona Spezial

Dort berichtete man vom Ehrlich-Institut, dass bisherige Gehirntrombosefälle nur Frauen zwischen 20 u 50 Jahren betrifft, die auch die Pille nehmen

feringo
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@umo10 : Die Pille bringt höheres Risiko?

Und wenn sich jetzt herausstellt, dass eigentlich die Pille schuld ist, die Nebenwirkungen auslöst und durch das Aussetzen des AstraZ-Impfstoffes viel mehr Menschen an Covid-19 sterben, weil sie nicht geimpft werden können? Was jetzt?

Matilda3110
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Dann...

Soll doch AZ an Männer verimpft werden - dann müssen die Impfdosen nicht weggeworfen werden ... und für die Frauen eben die anderen Impfstoffe 🤷🏻‍♀️

jost4513
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...

Ach das ist ja wirklich interessant... Ja man weiß nicht was man von all dem halten soll... Ich tendiere trotzdem zur Impfung, egal zu welcher, aber bis ich dran komme wird wohl noch dauern..

umo10
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Und AstraZeneca geimpft wurden

😊

Fluxkompens
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Aber

Bei der Pille weiß man vom erhöhten Thrombose Risiko vor allem im höheren Alter. Welches bei der Pille sicher mit 40 beginnt. So Menopausentechnisch.

Isidor9
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Fehlendes Aspirieren

Die Thrombosen sind wahrscheinlich deshalb aufgetreten ,weil stümperhaft geimpft wurde. Fehlendes Aspirieren ( Schauen ob ein Gefäss angestochen wurde) führt dazu ,dass ins Blut injiziert wird.

marijo
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Steht nicht im Beipackzettel, daher muss es was anderes sein?

Das geht ja gar nicht. Mitten im Artikel heißt es, dass kein Zusammenhang herstellbar ist (Thrombose), da diese Nebenwirkung quasi nicht im Beipackzettel aufgelistet ist. Was bedeuten würde, selbst wenn jeder 100ste solche Probleme kriegte, kõnnte trotzdem kein Zusammenhang hergestellt werden. Dann ist ja alles gut. Obwohl man ja ahnt, dass jeder einzelne Fall, und seien es viele, die in diesen Altersgruppen mit größter Wahrscheinlichkeit sogar einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion überlebt hätten, aber an der Impfung gestorben sind, als bedauerlicher Individualfall festgestellt werden wird, da ein Zusammenhang, obwohl sicher gegeben, nicht kausal festgestellt werden wird können. Die Impfung hat ein ähnlich fatales Hauptthema wie die Krankheit, man weiss nicht, wen es schlimm trifft. Der einzige Unterschied: die alten Leute, diese dürften eindeutig profitieren. Sollte die Impfung mehr Todesfälle in jüngeren Altersgruppen (ohne Risikoklienten) ergeben, wäre das mehr als fatal

sprechecke
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Eine unglückliche Formulierung - aber bitte den Rest auch lesen!

Ja und nein. Über den von Ihnen zitierten Satz bin ich auch gestolpert - nicht gerade glücklich formuliert (Journalist?). Aber bitte den Rest des Artikels deshalb nicht ignorieren: Thrombosen treten auch ohne Impfung auf - streng statistisch betrachtet (nach bislang vorliegenden Daten) mit Impfung sogar seltener als bei gesunden Menschen ohne Impfung!
"Obwohl man ahnt..." ? Das ist das Problem: Gefühl und Ahnung sind keine Wissenschaft. Schade, dass immer mehr Menschen einer "Ahnung" mehr vertrauen als wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Aufklärung aus dem 18 Jhd. scheint leider ein Ablaufdatum zu haben...

umo10
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Hier geht es um tromboembolischen Gerinsel im Gehirn nach einer AZ-Impfung!

Nicht generell um Thrombosen nach einer Impfung

feringo
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@umo : Hier geht es ...

Soll damit angedeutet werden, dass alle statistischen Rechenansätze falsch sind? Dann müssten sich die Virologen ja anstatt auf Daten auf Gottesprediger verlassen. Das wäre nicht gut und könnte zu schweren Glaubensauseinandersetzungen führen. Die EMA setzt nicht Glauben und das ist ein Vorteil für die Europäer.

lexi
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Äpfel und Birnen

Statistik kann nur korrekt sein, wenn man weiß welche Daten man vergleichen kann. Und "normale" Thrombosen die recht häufig sind, mit den hier aufgetreten Sinusvenenthrombosen (sehr selten) zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

feringo
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@lexi : Äpfel und Birnen

Äpfel und Birnen kann man unter Obst vergleichen. Spaß beiseite!
Noch schwieriger bzw. gar nicht möglich ist ein Vergleich mit Fakten, die nicht da sind. Oder müsste man vermuten, alle Corona-Impfstoffe könnten eine Sinusvenenthrombose auslösen?

lexi
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Äpfel und Obst...

Der Vergleich ist wie Äpfel mit Obst zu vergleichen (Thrombosen ist der Überbegriff in den auch Sinusvenenthrombosen fallen). Die Inzidenz von Sinusvenenthrombose in DE liegt bei etwa 50 Fällen im Jahr, nach der Impfung waren es 7 seit Februar. Das ist schon statistisch signifikant.

Die Frage ist, warum das in UK bisher nicht aufgefallen ist.

feringo
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@lexi : Äpfel ...

In Deutschland ist gegen Ende Dezember mit der Impfung begonnen worden. 50 Fälle in 12 Monaten ergeben einen Mittelwert von 4,17 pro Monat; sind 8,33 in 2 Monaten - wird also sehr knapp werden mit der Signifikanz. Umgekehrt, wenn nicht geimpft wird, versterben wesentlich mehr an Covid-19 und das mit garantierter Signifikanz.

umo10
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Weil die Briten alte Menschen mit az impft

Und diese Thrombose 20-50jährige Frauen trifft, die auch die Pille nehmen