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Infektiologe im Interview"Wenn ich an den Herbst denke, habe ich ein mulmiges Gefühl"

Infektiologe Franz Allerberger erklärt, warum die steigenden Coronavirus-Fallzahlen ihn nicht beunruhigen, er aber mit einem mulmigen Gefühl an den Herbst denkt.

Infektiologe im Interview
Infektiologe im Interview © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Herr Allerberger, Österreich sah in den letzten Tagen einen Anstieg der Infektionszahlen: Wie sehr beunruhigt Sie das als Chef-Infektiologe des Landes?

Kommentare (10)

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gb355
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na ja..

keiner braucht wegen Corona etc. im Herbst usw. Sorge haben.
Abstand, Hygiene etc. einhalten in jeder Minute!
Das hilft auch gegen alle andere Viren und Bakterien!
und noch was sei endlich einmal gesagt:
Der Tod eines geliebten Menschen ist IMMER schmerzlich! Egal, warum!!!!!
das einzige sei allen Politikern usw. ins Stammbuch geschrieben:
gebts das teure Geld anstatt den XXX Virologen und Statistikern für SINNVOLLE Dinge aus!!(Wirtschaft, Härtefonds, Familienusw.)

Morioka
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Manche leben in der Vergangenheit, manche in der Zukunft ...

Mir genügt schon, was sich Jetzt abspielt, lerne aus der Vergangenheit und übertrage - soweit möglich auf die Zukunft indem ich im Jetzt vorbaue. Wenn ich jetzt auf das Jetzt Blicke, kann - was jetzt schon schlimm ist, im Herbst zur Katastrophe ausarten. Die Geburtshelfer selbiger werden sich in der Zukunft noch der Verantwortung der Handlungen der Vergangenheit stellen und Wir alle müssen die Folgen ausbaden.

Was Jetzt getan werden kann sollte tunlichst auch getan werden.

Prosaisch, mit Cicero, zum Ausdruck gebracht: Ut sementem feceris, ita metes., hätten Wir in der Hand ob die Ernte eine schreckliche oder eine harmlose sein wird.

Ifrogmi
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Ischgl interessiert mich nicht,...

... weil schon die zusammensetzung der personen nicht repräsentativ ist.
Mir wäre lieber ich bekäme eine erklärung, warum z.b. "statistica.com" eine durchschnittliche letalitätsrate von 14% im zusammenhang mit corona auswirft.
Vermutlich sind die 0,3% die pumperlgesunden toten, die anderen rechnen wir nicht, die wären an ihrem Asthma oder sonstwas ohnehin irgendwann gestorben.
was mir auch fehlt ist der hinweis auf jene mit groben bleibenden schäden. die scheinen auch nicht zu zählen und werden bei uns unter den tisch gekehrt.
Auch das dt. Rote Kreuz berichtet über einen fall-verstorbenen Anteil von 10,5%, China spricht von 8,1%.

EhEgal
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die wären an ihrem Asthma sowieso irgendwann gestorben

Empathie gegenüber Mitmenschen negativ...schämen Sie sich!!!!

Ifrogmi
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@ehegal

Sie haben meime zynische Aussage grad verkehrt herum verstanden.

scionescio
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@ifromi: die Erklärung ist sehr einfach: du verwechselst Letalität und Mortalität!

Letalität: 14% der mit SARS CoV2 Infizierten können statistisch gesehen daran sterben
Mortalität: 0,3% der Österreicher können sich zuerst infizieren und in Folge daran sterben

Auf lange Zeit gesehen ist die Letalität bei Bauchspeicheldrüsenkrebs über 90% (weil es nur ganz wenige überleben), die Sterblichkeit lag 2017 bei 0,9% ( kumulativ, Sterberisiko bis zum 75. Lebensjahr in Prozent; insgesamt sind 2017 in Österreich 1734 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben).

Eine von vielen Hunderten Todesursachen, an denen viel mehr Menschen als an COVID 19 sterben.

scionescio
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" ... dass die Sterblichkeit bei etwa 0,3 Prozent liegt – das ist höher als bei der Grippe, aber für junge Menschen auch nicht zum Fürchten."

Da hat der Herr Allerberger den angeblichen Simulationsexperten Popper aber schön blamiert - eine Mortalität von 0,3% bedeutet, dass Österreich 33 Mio Einwohner haben müsste, damit sich im theoretischen Worst Case die lt Popper möglichen 100.000 Covid 19 Tote ausgehen ...vor lauter Simulieren ist der Hofmathematiker nicht einmal mehr zum Kopfrechnen fähig!
Das wirklich Schlimme daran ist aber, dass auf der Grundlage solcher absurden Zahlen wichtige Entscheidungen wie der Lockdown getroffen wurden, weil der Herr Kurz ja auf den "richtigen" Experten Popper gehört hat - damit erscheinen die Verhältnissmässigkeit und vor allem die katastrophalen wirtschaftlichen Langzeitfolgen in einem ganz anderen Licht!
Nach wie vor werden wir mit mit Zahlen verarxxt: mittlerweile sollte jeder begriffen haben, dass die Anzahl der Infizierten stark von der Anzahl der Tests abhängt(solange das Virus nicht ausgerottet ist) - je mehr ich teste, desto mehr Infizierte werde ich finden dh sehr interessant ist das Verhältnis #Tests zu #Infizierte!
Am 20.3.: 1889 Tests, 532 Infizierte (= 28,16%)
Am 16.4.: 6015 Tests, 128 Infizierte (= 2,13%)
Voriger Freitag: 7000 Tests, 126 Infizierte (= 1,85%) dh wir waren noch nie so gut unterwegs!
Es gibt Experten, die mittlerweile von ein Laborpandemie sprechen: je mehr getestet wird, desto größer natürlich die Fallzahlen - aber in der Realität hat es im März/April viel mehr Fälle gegeben ... sie wurden einfach nicht entdeckt und wir haben trotzdem überlebt!

aidialc38
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scionescio

...und viele haben es weltweit nicht überlebt...
Denken sie mal an deren Verwandte und Freunde, die jemanden durch Covid19 verloren haben.

scionescio
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@aidialc38: natürlich sterben daran Menschen - wie an vielen anderen Krankheiten auch!

Ein Säugling hat in Österreich das gleiche Sterberisiko (3 von Tausend) wie ein Österreicher, dass er an COVID 19 stirbt - die Liste würde jetzt über viele Seiten gehen ... aber nirgends wäre jemanden eingefallen, deswegen ein Lockdown mit katastrophalen Folgen anzuordnen bzw 50 Milliarden dafür auszugegen.
Mittlerweile ist durch die Realität bewiesen, dass es nirgends einen konstanten exponentiellen Verlauf gegeben hat und auch nicht geben wird ("Super Spreader Theorie"), die Zuwächse bei uns ergeben sich hauptsächlich durch eine verzerrte und absolute Darstellung im Sinn der Message Control und eine Überlastung unseres Gesundheitssystems war zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd gegeben - was aber bleibt sind zerstörte Existenzen und zig Milliarden Schulden für die nächsten Generationen!

wintis_kleine
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@sc

und wir haben uns zum größten Teil an die Empfehlungen und Vorgaben gehalten und mussten deshalb nicht Ähnliches wie in England oder Italien und Spanien erleben - oder?