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FastentrendWarum machen jetzt alle 16:8?

Alle reden von 16:8. Was steckt dahinter und was bringt es? Wir haben drei Antworten vom Experten.

16 Stunden fasten - warum?
16 Stunden fasten - warum? © sewcream - stock.adobe.com
 

1. Alle reden von 16:8 - was ist denn das?

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Danke für Ihr Verständnis.

hermannsteinacher
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16 zu 8

ist gerade jetzt gut,
da der Tag rund 16 Stunden hat und die Nacht 8 !

hansi01
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Vorher war es FdH

Fresse die Hälfte. Das ist das selbe Ergebnis wie beim 16/8

Redox
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Die „Kleine“ und medizinische „Fakten“...

...logischerweise holt man in den 8 Stunden nicht mehr auf, was man in den 16 Stunden nicht isst. Das ist aber ein Volksschule-Rechenbeispiel und keine große neue Erkenntnis der Medizin!
Bedenklich finde ich allerdings, dass sich immer ein Kollege findet der so gierig darauf ist, seinen Namen in der Zeitung zu lesen, dass ihm anscheinen völlig egal ist was für Blödsinn er dafür erzählen muss!

tehroy0
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Oje...

Weit daneben. Es geht hier gar nicht ums Abnehmen bzw. weniger Kalorien die man zu sich nimmt, das ist nur ein Nebeneffekt. Es geht um die vielen anderen, zahlreichen positiven Effekte von längeren Fastenperioden (siehe beispielsweise das review paper "Effects of Intermittent Fasting on Health, Aging, and Disease" von de Cabo und Mattson), und es gab 2016 immerhin den Medizin-Nobelpreis für den Entdecker des Mechanismus dazu.

melahide
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wenn man

die restlichen 8 Stunden frisst wie ein Mähdrescher hilft es nicht. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und eine neutrale Kalorienbilanz bzw. eine negative, wenn man abnehmen möchte.

tehroy0
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Es hilft doch ...

... weil es beim Fasten nicht (nur) um's Abnehmen geht, sondern um die zahlreichen anderen positiven Effekte. Es fasten immer mehr Menschen aus gesundheitlichen/medizinischen Gründen, und NICHT um abzunehmen.

VH7F
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Ob das was bringt?

Ein Kumpel hat es probiert, geholfen hat es nicht. Ein anderer lässt Alk weg und die Kilo purzeln dahin.

notokey
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Das bringt...

ganz sicher was, wenn man die 16 Stunden einhält. Das habe ich schon ausprobiert. In der verbleibenden Zeit kann man ordentlich essen, kein Problem. Wenn man nichts davon merkt, nimmt man es vermutlich nicht so genau mit den 16 Stunden.

Natürlich ist es noch besser, wenn man auch regelmässig Training macht.

Nixalsverdruss
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Jeder hat recht ...

... zumindest ein bisschen!
Wir wissen, dass wir in der heutigen Zeit - ohne die Schwerarbeiter mit einzubeziehen - weit weniger Kalorien verbrauchen, als wir zu uns nehmen.
Das üppige Frühstück, Jause, Mittagessen, den Nachmittagskuchen und am Abend in der Buschenschank noch eine Brettljause und ein paar Spritzer- und vor dem Schlafengehen noch ein bisschen Schokolade - eh nur die 100 Gramm ...
Das macht in Summe 2.800 Kalorien oder mehr - bei einem Verbrauch von rd. 1800 pro Tag (Bürojob). Und jeder kann sich ausrechnen, wo das hinführt.
Die Qualität der Nahrung ist natürlich auch zu berücksichtigen - Fastfood oder sonstiger Fertigpampf werden sich natürlich anders auf den Körper auswirken als eine ausgewogene Ernährung.
Ob es jetzt 16:8 oder 14:10 - oder mal ein ganzer Tag ist - das Wesentliche sind die Zeiten der Nahrungskarenz - und diese sind wichtig, um im Körper alles abzubauen oder eben auszuscheiden.
Der Darm braucht eine gewisse Zeit, um Dinge zu verwerten oder auszuscheiden - und es ist wohl logisch, dass es nur funktioniert, wenn man "nicht ständig nachfüllt".
Der gesunde Körper kommt ganz gut mit sich selbst zu recht - man sollte ihn nur die Zeit geben, die er wirklich braucht, um sich zu regenerieren!

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Alles Quatsch!!

Man nimmt ab, wenn man weniger Nahrung oder "Energie" zu sich nimmt, als verbraucht wird! Alles Andere ist Humbug! Ob innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne von z.B. einer Woche an einem oder zwei Tagen nichts gegessen wird oder verteilt über die Woxhe entsprechend weniger, ist langfristig vollkommen egal. "Ernährungsmedizin" ist quasi religiöse Quacksalberei!

Nixalsverdruss
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@ gerbur: Fast richtig!

Das ist eben das Sonderbare an unserem Körper, dass er für gewisse Nahrungsmittel länger braucht, um sie zu verarbeiten.
Wer nur in sich hineinstopft - ohne dem Körper die Zeit zu geben - darf sich nicht wundern, wenn er zunimmt.
Den Begriff "religiöse Quacksalberei" kann ich in diesem Zusammenhang nicht verstehen - vielleicht meinst du, dass Fasten aus religiöser Sicht - das aber weniger körperliche als "psychische Effekte" erzielen soll.
Wer aber glaubt, das Verzicht allgemein schlecht ist oder nicht notwendig ist, der soll so Leben wie er möchte...
Es muss ja ohnedies jeder selbst sein Gewicht (und die gesundheitlichen Auswirkungen) tragen!

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Bin zufrieden

Es ist wohl so, daß einzig das Kaloriendefizit insgesamt ausschlaggebend ist für die Quantität der Abnahme. Ich finde den Ansatz jedoch eine gute Möglichkeit für jene, welche es schon mit einer endlosen Liste an Diäten versucht haben, und einfach nicht die (individuell) "richtige" Methode gefunden haben.
Ich selbst z.B. versuche nun seit Jahren mehr oder weniger erfolglos meine ca. 20kg zuviel abzunehmen. Seit ich seit ca. drei Monaten nur jeden zweiten Tag esse, flutscht es sozusagen (minus 8kg bislang). Diese Form der Reduktion an Energie ist mir persönlich einfach lieber als z.B. Kalorienzählen, da ich klare Vorgaben brauche.
Jedem das Seine eben.

romagnolo
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Pünktlich zu Frühlingsbeginn die weltbewegende Neuheit!

Gegen kontrolliertes Fasten ist prizipiell nichts einzuwenden, es fördert einen bewussteren Umgang mit unserem Nahrungsangebot. Was einfach nicht stimmt, ist dieses ständige Gerede vom Entschlacken, das vermitteln will, dass unser Körper eine Müllhalde ist. Beim Gesunden funktioniert die "Entgiftung" ständig, sonst wären wir alle innerhalb kürzester Zeit Geschichte!
Die Verknappung des Kalorienangebotes durch fasten kann zu Gewichtsreduktion führen, massloses "Fressen" in den Tagen dazwischenist natürlich nicht sinnvoll. Jedes Pfund geht durch den Mund.

tehroy0
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Fast richtig.

Hier geht es nicht ums Entschlacken und hat auch mit der "Entgiftung" durch Leber/Niere/Verdauungsystem nichts zu tun. Unabhängig davon sammelt sich trotzdem in den Zellen "Müll" an, der entfernt werden sollte und Auslöser für viele Krankheiten sein kann. Dieser "Müll" wird nicht einfach so von selbst entfernt wenn sich zu viel angesammelt hat, sondern muss beispielsweise durch Fasten aktiviert werden. Für die Untersuchung des dafür verantwortlichen Mechanismus (Autophagie) gab es 2016 den Medizin-Nobelpreis.

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zum Thema Schlacken

Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Das mit den sog. Schlacken im Körper ist eine Mär, an der sich gut verdienen läßt.
Einzig: ich habe in obigem Artikel kein einziges Wort darüber lesen können.... :-)