Nachhaltige ErnährungUnsere Zukunft wird sich am Fleischessen entscheiden

Der deutsche Sozialwissenschaftler und Buchautor Thilo Hagendorff erklärt, was Veganismus zur nachhaltigsten Form der Ernährung macht, was der Verzicht auf Fleisch mit dem Weltfrieden zu tun hat und wie uns die Tricks der Tierindustrie zu mitleidlosen Konsumenten machen.

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Mahlzeit! Menschenrechte, Umweltschutz und Tierschutz hängen essenziell zusammen, das muss man beim Fleischessen bedenken. © (c) puhhha - stock.adobe.com (Ihor Pukhnatyy)
 

Als Ethiker kommen Sie in Ihrem neuen Buch „Was sich am Fleisch entscheidet“ zur Erkenntnis, dass die nachhaltigste Form der Ernährung die vegane ist: ökologisch, sozial und politisch. Überspitzt formuliert: Ohne Veganismus kein Weltfriede?
Thilo Hagendorff: So würde ich es nicht sagen. Aber die empirische Forschung zeigt, dass jene psychologischen Mechanismen, die uns fähig machen, zu akzeptieren, dass Tieren in der Massentierhaltung Gewalt angetan wird – und zwar systematisch, industriell organisierte Gewalt –, auch dazu führen, dass zwischenmenschliche Formen von Diskriminierung und Herabwürdigung akzeptiert werden. Hier gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang. Wenn wir es schaffen, zu einem anderen Verhältnis zu Tieren zu kommen, führt das automatisch dazu, dass wir zwischenmenschlich einen respektvolleren, friedlicheren Umgang pflegen können.

Thilo Hagendorff lehrt derzeit an der Universität Tübingen. Er beschäftigt sich als Sozialwissenschaftler stark mit der Rolle von Tieren in der Gesellschaft. Foto © (c) (c) privat

Ihr Plädoyer für den Veganismus fußt auf der persönlichen Erfahrung in industriellen Schlachthöfen. Ist tatsächlich jede Art des Fleischkonsums ein „Krieg gegen Tiere“, um eine Ihrer Formulierungen zu gebrauchen?
Thilo Hagendorff: Nein, nicht jede Form des Fleischkonsums würde ich mit dieser Metapher fassen. Natürlich gibt es noch vereinzelt Kulturkreise, Bereiche auf der Erde, wo das Jagen und Essen von Tieren notwendig ist und auf eine Art und Weise passiert, die nachhaltig ist. Wir aber leben in einer Industriegesellschaft, in der die Nutzung und Tötung von Tieren industriell und massenhaft organisiert ist, was fast ausschließlich negative Folgen hat, egal ob für uns Menschen, für die Umwelt oder die Tiere. Deshalb kann man hier die Metapher eines Krieges gegen Tiere bemühen.

Eine Welt der Nutztiere

65 Prozent Nutztiere stehen derzeit 3 Prozent Wildtieren und 32 Prozent Menschen gegenüber. So verteilt ist aktuell die Biomasse aller existierenden Landwirbeltiere.

Das Problem ist die selektive Ausschaltung der Empathie, also jeglichen Mitgefühls gegenüber Tieren, die wir essen. Möglich macht das eine Sprache, in der von Schnitzel statt von totem Tier die Rede ist?
Thilo Hagendorff: Ja und nein. Sprachliche Distanzierungsmechanismen sind tatsächlich wichtig. Ich denke aber, das Hauptproblem ist, dass wir die Wahrnehmungen, die Empathie auslösen, gar nicht mehr machen können: In Deutschland etwa werden jedes Jahr 750 Millionen Landtiere zu Nahrungsmittelzwecken gezüchtet, gemästet und geschlachtet. Wenn man auf der Straße fragen würde, wie viele Menschen in ihrem Leben schon ein einziges Mal einem dieser Tiere begegnet sind, würden 99 Prozent sagen: Noch nie. Das heißt, die Tierindustrie ist systematisch intransparent, sie entzieht uns die Möglichkeit, Erfahrungen mit diesen Tieren zu machen und dementsprechend empathische Entscheidung treffen zu können. Wenn man einen der befragten Menschen einen Tag lang in einen Schlachthof stellen würde, der den berühmten „Metzger des Vertrauens“ beliefert, und wenn der dort einfach nur die normalen Abläufe beobachten könnte, dann würde dieser Mensch natürlich empathisch mit den Tieren sein und entsprechende Konsequenzen ziehen. 

Was wir alles essen

60 Milliarden Landtiere werden derzeit weltweit jedes Jahr geschlachtet, hinzu kommen geschätzt noch etwa 3 Billionen Fische.

An diesem Punkt kommt der Aufschrei unzähliger Landwirte, denen ihre Tiere sehr wohl am Herzen liegen – glückliche Tiere auf Wiesen, in Laufställen, auf Almen etc.
Thilo Hagendorff: Es gibt Hunderttausende von tierhaltenden Betrieben. Da gibt es natürlich Unterschiede. Wenn man Menschen aber darauf anspricht, sagen sie in der Regel, sie würden ihr Fleisch nur vom Metzger beziehen, bei dem sie wissen, wo es herkommt – oder sie würden lediglich Bio-Fleisch konsumieren. Das ist aber nicht ehrlich. Tatsächlich wendet die Tierindustrie hier einen geschickten Trick an. Sie weiß, dass die Verbraucher immer kritischer werden und ein schlechtes Gewissen entwickeln gegenüber industrieller Tierhaltung. Deshalb wird in der Werbung die Geschichte von den kleinbäuerlichen Strukturen bemüht, in denen die Tiere ein vermeintlich wunderbares Leben haben. Dies dient jedoch vor allem als eine Art Gewissensberuhigung. Mein Fleisch, so kann man sich dann stets einreden, kommt bestimmt von einem dieser guten Höfe. In Wirklichkeit aber gibt es auch in der Bio-Tierhaltung unendlich viel Elend. Nicht zuletzt werden nach Bio-Standards gehaltene Tiere in denselben Schlachthöfen getötet wie konventionell gehaltene.

Die brutalen Bilder aus Schlachtbetrieben hat mittlerweile doch schon jeder einmal gesehen. Hat sich damit nichts verbessert?
Thilo Hagendorff: Ich bin nicht sicher, inwiefern die Bilder so allgemein bekannt sind, sonst hätte man bei Skandalen nicht jedes Mal diese Intensität des Aufschreis der Öffentlichkeit. Es hat sich aber auf jeden Fall etwas verändert: In Deutschland ist der Fleischkonsum stark rückläufig, Fleischersatzprodukte erfahren einen großen Boom. Und ich gebe Ihnen recht: Die öffentliche Reputation der Fleischindustrie ist extrem schlecht geworden, die Kritik an ihr wird immer lauter. Gleichzeitig wird die Tierindustrie aber weiterhin durch das Konsumverhalten unterstützt. Es gibt also eine Lücke zwischen Denken und Handeln. Diese Lücke sollte sich noch weiter schließen.

Die 4 "n"

Fleischkonsum wird immer mit 4 "n" gerechtfertigt: normal, natürlich, notwendig, nice (bzw. lecker). Unabhängig davon, wieweit diese Argumente richtig sind, zeigen sie, dass der, der sie vorbringt, etwas ethisch Falsches an seinem Konsumverhalten erkennt und sie braucht, um innere Konflikte abzuwehren.

Wenn die schwarzen Schafe unter den Schlachtbetrieben aufgedeckt werden, sollten doch irgendwann die Guten übrigbleiben, oder?
Thilo Hagendorff: Ich persönlich würde nicht sagen, dass schwarze Schafe aufgedeckt werden. Die Tierschutzorganisationen, die versteckte Kameras in Schlachthöfen aufhängen, machen dies in der Regel nach dem Zufallsprinzip. Wenn dann jeder Schlachthof, zu dem man geht, die gleichen Bilder liefert – nämlich Tiere, die unzureichend betäubt bei vollem Empfindungsbewusstsein die Schlachtung unterlaufen – und das einen großen Anteil der Tiere betrifft, dann kommt man doch zum Schluss: Das System ist insgesamt korrumpiert. Dass man in einem Schlachthof schreckliche Dinge aufdeckt, ist quasi so sicher wie das Aufgehen der Sonne am nächsten Morgen. Deshalb würde ich sagen: Mit „humanem Töten“, was in sich ja schon ein Widerspruch ist, hat das nichts zu tun, was in Schlachthöfen passiert.

Wenn ich Sie richtig verstehe: Am Bauernhof kann die Tierindustrie Menschen eventuell noch vorgaukeln, dass das glückliche Tiere sind. Am Schlachthof aber nie mehr?
Thilo Hagendorff: Ja. Im Schlachthof steht das teure Kōbe-Rind aus Freilandhaltung in derselben Reihe wie das Massentierhaltungsrind. Beim Töten an sich gibt es keinen Unterschied, auch das Personal ist das gleiche.

Und wenn das Tier sein halbes Leben auf der Alm gestanden ist?
Thilo Hagendorff: Auch wenn ein Tier sein halbes Leben in der freien Natur verbringt, wird es häufig Tausende Kilometer weit lebend transportiert und landet beispielsweise in einem Schlachthof im Libanon oder der Türkei. Häufig haben die Bauern davon keine Ahnung, sie verkaufen ihre Tiere einfach an ein Transportunternehmen. Außerdem stehen Almtiere bei der etablierten „Kombinationshaltung“ viele Monate in Anbindehaltung im Stall und eben nicht auf der Wiese.

Bleiben wir bei den Argumenten der Fleischlobby: Viehwirtschaft hat auch etwas mit der Erhaltung der heimischen Kulturlandschaft, mit unseren Almen zu tun – lassen Sie dieses Argument gelten?
Thilo Hagendorff: Ökologische Fragen sind immer sehr komplex zu beantworten. Aber ich teile dieses Argument. Es ist auch nichts Verwerfliches daran, Tiere zu verwenden, um eine Kulturlandschaft zu erhalten. Diese Nutzung kann aber in einem respektvollen Rahmen passieren.

Und am Ende eines einigermaßen glücklichen Lebens werden diese Tiere dann eben gegessen?
Thilo Hagendorff: Ein respektvoller Rahmen bedeutet auch, die Tiere nicht ans Schlachtband zu hängen. Vielmehr könnten wir sie als treue Begleiter oder Mitglieder einer Gemeinschaft wahrnehmen. Die Frage ist ja: Wenn wir uns um das Wohlergehen von Tieren bemühen, warum nehmen wir ihnen dann das Leben? Unsere Hunde oder Katzen würden wir auch nicht töten und essen. „Fürsorglich sein“ heißt ja nicht „töten“, und bei Haustieren sind wir konsequent. Bei der ökologischen Tierhaltung aber nicht. Das ist paradox.

Auch die Covid-19-Pandemie ist eine Folge des Fleischkonsums, wie Sie anmerken. Wie reagieren Ihre Zuhörer normalerweise auf diese Bemerkung? Ist das schnell abgeschüttelt?
Thilo Hagendorff: Mein Vorteil ist: Ich bin kein Philosoph, ich spekuliere nicht, meine Aussagen fußen auf wissenschaftlichen Untersuchungen aus verschiedenen Bereichen. Ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung, arbeite selbst in der Wissenschaft und forsche seit fast einem Jahrzehnt interdisziplinär. Dementsprechend habe ich mich auch mit epidemiologischen Untersuchungen auseinandergesetzt. Der Zusammenhang zwischen Tierindustrie und einem forcierten Seuchengeschehen ist in der Forschung schon lange beschrieben. Aber das ganze Ausmaß, was vom Tier stammende Infektionskrankheiten für den Menschen in der Vergangenheit schon bedeutet haben und in der Zukunft noch bedeuten werden, ist den meisten nicht bewusst. Eines der wohl tödlichsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte war die Spanische Grippe – daran starben etwa so viele Menschen wie während des gesamten Zweiten Weltkriegs. Auch die Spanische Grippe wurde durch eine Zoonose ausgelöst, also eine von Tieren stammende Infektionskrankheit. 

Fleischkonsum wird allerdings mit Wohlstand assoziiert, daran hängt ein ganzer Industriezweig mit einer Unmenge von Arbeitsplätzen. Das ist ein starkes Argument.
Thilo Hagendorff: Stimmt, Arbeitsplätze sind ein starkes Argument. Jetzt könnte man zunächst mitleidlos sagen: Es gibt Arbeitsplätze, die richten so viel Schaden an, dass sie eigentlich nicht legitimiert sind. Die andere Antwort darauf ist die: Ich habe im Laufe der Jahre mit vielen Landwirten gesprochen und über sie gelesen, alle sind unzufrieden. Das zeigt sich auch in den Statistiken von landwirtschaftlichen Krankenkassen an der Häufigkeit von Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen. Die Landwirte müssten eigentlich verstehen, dass sie mit den Tierschützern an einem Strang ziehen müssten. Es müsste in ihrem Interesse sein, von einer Situation wegzukommen, die daraus besteht, in den Exkrementen von Tieren stehen zu müssen, jeden Tag Kadaver aus dem Stall tragen zu müssen, schlecht bezahlt zu werden, ökonomische Not zu haben und den ständigen Druck, expandieren zu müssen. Es ist nicht im Interesse der Landwirte, rücksichtslos mit Tieren umzugehen, aber sie müssen das aufgrund der Masse von Tieren, die sie halten müssen, um wirtschaftlich überleben zu können. Was bedeutet es im Vergleich dazu, mit dem Traktor übers Feld zu fahren, um etwa Hafer anzubauen und die Hafermilch regional zu vermarkten? Das würde auch besser bezahlt. Selbstverständlich muss man Arbeitsplätze erhalten, aber man braucht einen Strukturwandel.

Tierschutz wird in seiner Radikalität vielfach als Fanatismus abgetan. Wie argumentieren Sie gegen die Schubladisierung?
Thilo Hagendorff: Ich persönlich möchte nicht in die Tierschützer-Schublade gesteckt werden. Ich bin ein Mensch, der sich gegen unnötiges Leid engagiert – egal, ob bei Menschen oder Tieren. Ich habe ein Buch über Tiere geschrieben, weil wir, wenn wir die Situation der Tiere verändern, bei einem unglaublich wichtigen Hebel ansetzen, um auch Menschen zu helfen. Menschenrechte, Umweltschutz und Tierschutz hängen essenziell zusammen, man muss sie gemeinsam denken.  

Kommentare (67)
Erika39
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Veganismus

ist kein Idealismus. Er ist Rücksichtnahme auf die Umwelt, das Klima und verhindert viel Leid. Das ist sehr realistisch und hat mit Idealismus daher nichts zu tun.

Raila
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Vegan

Die genmanipulierten Sojabohnen und die Nahrungsergänzungsmittel sind sicher sehr gesund.
Vegetarisch meinetwegen Vegan auf keinen Fall

vandiemen
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Fleisch und Beton bringt es!

Bin second hand Vegetarier. Esse niemals meinem Essen das Essen weg!👍👍. Wer kein Fleisch essen will so nehme ich es auch zur Kenntnis! Nur kann ich solchen Studien nichts abgewinnen. Plötzlich ist das Rind schuld am Klimawandel. Wie war es dann als in Nordamerika noch millionenfach Bisons gab, bevor der eingewanderte Europäer sie fast ausgerottet hat? Es ist allgemein bekannt dass die Dosis das Gift ausmacht. Wer sich halbwegs ausgewogen ernährt braucht deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Wieder so eine künstliche Panikmache.

Hildegard11
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Das Verhältnis zum Tier/ Hausschlachtung...

...ist den Bauern ja dank unwissender Politiker vermiest worden. Was einmal mehr beweist: Abgeordneter sind gewissenslose Parteisoldaten.

Rot-Weiss-Rot
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@Hildegard11 , +1

Auf den Punkt gebracht !!!!!!!

mahue
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Manfred Hütter: ab Hof

Ich kaufe Fleisch auch andere Nahrungsmittel, nur mehr bei Bauern in meiner näheren Umgebung. Etwas teurer, aber Herkunft nachvollziehbar.
Im Supermarkt kaufe ich auch nur Produkte, die in eigenen regionalen (meist bekannt) Regalen und Kühltruhen angeboten werden. Fleisch egal ob Schwein oder Rind von großen Produzenten nicht mehr. Essen zu Hause aber quer durch den Gemüsearten, hab aber nicht gemessen, weniger Fleisch mehr Gemüse oder Obst.

Zuckerpuppe2000
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Ich mache es genau so

Fleisch und Geflügel nur noch vom Bauern aus der Region mit ganzjährigem Freilauf der Tiere. Haben auch einen Gemüsegarten, sodass ich uns vom Frühling bis Spätherbst mit Salat, Gemüse, Tomaten.. selbst versorgen kann.

mahue
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Manfred Hütter: Korrektur Gemüsegarten statt Gemüsearten.

für RWR, bin noch aus der Generation, die mit Milchkandel und Eierbehälter zum Bauern in der Nachbarschaft gewandert ist.

Rot-Weiss-Rot
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@mahue, Wuchstaben verbechseln ist menschlich und bedarf keiner Kritik.

Auch von mir ein grüner Daumen für dienen (deinen) Kommentar. Eine Anmerkung habe ich allerdings.
Glück all Jenen, welche die Möglichkeit haben beim Bauern einzukaufen. Einer Hausfrau mit 3 Kindern und Ehegatten, mitten in Wien oder in München, könnte das schwerer fallen.
@Hildegard11, weiter oben, hat richtig geschrieben, dass die Hausschlachtung im Grunde gestorben ist, da die EU Auflagen für Bauern, die ihr Fleisch vermarkten nicht erfüllbar sind. (Kosten für eine Schlachtbank ca. 70-100 tausend Euro).
Bauern die trotzdem ihr Fleisch verkaufen oder sogar verschenken dürfen das im Grund nicht und ein Bekannter bekam Probleme, da er Speck aus Hausschlachtung an seinen Schwager VERSCHENKT hatte. Das ist ausschließlich für den Eigengebrauch möglich.
Bauern die das offiziell machen können, sind dann auch schon wieder so groß, dass man nicht mehr von Hausschlachtung reden kann und jene Bauern die ihre Ferkel zu Hause aufziehen und dann zum Fleischer oder in den Schlachthof bringen hören alle auf, da sie feststellen, dass das Fleisch durch die "Fremdschlachtung" stark an Qualität verliert.
Ich bin ein EU-Befürworter, doch hier hat der Druck aus der Wirtschaft wieder einmal voll durchgeschlagen!

mahue
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Manfred Hütter: Hausschlachtung

Laut LKA- Kärnten folgendes in Kurzform gültig seit 2015 EU-Richtlinie.
Land-Forstwirte sind ja auch Unternehmer, oder wollen so behandelt werden.
Auszug: Direktvermarkter, die selbst schlachten, müssen für das Betäuben und Töten von Tieren entweder einen Schlachtsachkundenachweis oder den Nachweis einer gleichwertigen Ausbildung vorweisen können.
Jetzt eigener Zusatz: Zur Verarbeitung am Hof, waren schon vorher genau gesetzlich geregelte Räume am Hof einzurichten, die von den Behörden kontrolliert wurden

mahue
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Manfred Hütter: RWR schon wieder ein Lapsus zum korrigieren

meinte mit meiner Abkürzung nicht das Landeskriminalamt, sondern die Landwirtschaftskammer, aber glaub zu verzeihen. Konzentrieren wir uns auf Inhalte der Kommentare und nicht auf Fehler, die in der Schnelle des Gegenkommentars geschehen, als alleinerziehender Vater werde ich manchmal beim Schreiben, durch das Zubereiten des Essens und Fragen des Sohnes im "distance-learning" gestört.

Rot-Weiss-Rot
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@mahue, an dich persönlich.

Es ist ein Unterschied ob man sich "verschreibt" oder einen groben Fehler schreibt.
Wenn du aber eine absolut verwirrende Satzstellung schreibst, Beistriche nicht, oder falsch setzt und auch noch Rechtschreibfehler machst ist es schwer deine Inhalte zu verstehen. Es ist mühsam den Sinn deiner Kommentare zu erahnen (so schlimm ist es nicht, aber annähernd). Daher kritisiere ich oft deine Kommentare, da ich von einem erwachsenen Menschen, der in einem Forum Kommentare schreibt, voraussetzte, dass er diese auch verständlich und ohne grobe Rechtschreibfehler schreibt.
Zum Thema:
Du musst die Erläuterungen zu den Gesetzen ansehen. Die Ausstattung der Schlachtbank (der Räumlichkeiten für die Schlachtung) wurde von der EU so dermaßen erhöht, dass viele Bauern die zu Hause schlachteten und dann den Speck am Bauernmarkt verkauften diese Investitionen nicht durchführen konnten. Es muss alles nahezu steril sein, nur Fließen und Nirostastahl, keinerlei Holz usw..
Für die Schlachtung selbst, benötigt man eine Befähigung, oder es muss ein Fachmann anwesend sein und die Schlachtung durchführen. Das wäre aber das geringste Übel. Das Problem sind die baulichen Auflagen.

mahue
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Manfred Hütter: Lieber RWR

Meine Kommentare sind kürzer, vielleicht verschachtelt, aber leichter zu verstehen, als dein langer Beitrag oben. Ist halt heute so, blumige Aufsätze und Raubersgeschichten, überlasen wir Schriftstellern (dein oft von dir verwendeter Begriff "Raubersgeschichten" ist immer rot gekringelt unterstrichen ( jetzt 2x mal in meinem Gegenkommentar!!!)

Rot-Weiss-Rot
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@mahue, ich weiß wirklich nicht was du mir da jetzt erzählen willst.

Auf alle Fälle "überlasen" ist ein schwerer Rechtschreibfehler und ich vermute immer mehr, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist. Solche Fehler machen Kinder in der Volkschule nicht. Das würde einiges erklären und entschuldigen.
Ist das nicht der Fall, stimmt etwas mit unserem Bildungssystem nicht. Sorry, doch deine Rechtschreibung erschüttert mich wirklich.

mahue
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Manfred Hütter: kleiner Rat

Deine grünen Daumen und roten Daumen zu deinen Kommentaren getrennt zählen (nicht nur von mir so gewählt), dann nachdenken "Denkpause", welche mehr sind Rot oder Grün,.....und Schluss daraus ziehen. Nennt man "Selbsterkenntnis".

mahue
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Manfred Hütter: auch meine bei Kommentaren

Als Rechenaufgabe auch meine roten und grünen Daumen zählen, mit deinem Ergebnis vergleichen, lenkt von Deutschproblemen bei uns zwei ab. Zusatz bin waschechter Kärntner seit 63 Jahren und war sogar für den österreichischem Staat zwei Jahre in leitender Funktion in den nahen Osten entsandt. Wenn du hier posten kannst, schau dir mein Facebook-Profil an, da sind sogar lokale Politiker und medienbekannte Ärzte meine Freunde, mit denen ich das BG 2 in Klagenfurt besucht habe, und mit mir 1977 positiv maturiert haben. Und jetzt zu deinem Komplex, bin nicht das einzige Opfer in diesem Forum, deiner Rechthaberei, die dir sehr wohl mit Kommentaren und roten Daumen geantwortet haben.

Rot-Weiss-Rot
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@mahue, warum erzählst du deine Märchen nicht deinen Kindern, sondern mir?

Vorweg; Dir glaube ich die abgelegte Matura erst wenn dein Reisepass mit dem Maturazeugnis vor mir liegt. Wir sind annähernd gleich alt und daher weiß ich, dass ich in allen 4 Hauptgegenständen maturieren musste (ist ja heute nicht mehr so). In "Deutsch" wäre das für dich niemals möglich gewesen. Das ist meine Meinung, sie ist sicherlich nicht wichtig, steht mir aber zu.
Ich bin jetzt 61 Jahre und "positiv maturiert" habe ich noch nie gehört. Wenn man maturiert, hat man automatisch positiv abgeschlossen, da man sonst nicht maturiert hätte.
Eine Facebook-Seite habe ich von dir nicht gefunden, jedenfalls nicht unter deinem angeblichen Klarnamen "Manfred Hütter".
Jetzt schreibst du mir, dass du alleinerziehender Vater bist und vorgestern warst du ein Tauchexperte, der über Haie dozierte und dessen Frau aus der Karibik kommt.
Was jetzt MAHUE?
Ich weiß nicht warum du mir deine privaten Angelegenheiten erzählst, sie interessieren mich eigentlich nicht und egal welche Ausbildung du hier behauptest, deswegen wird deine Rechtschreibung nicht besser.
P.S.: Hab mir jetzt die Daumen meiner Kommentare angesehen und ALLE meine Kommentare haben positive Beurteilungen. Bei deinen ist das nicht so, aber es ist auch nicht wichtig.
Jetzt kannst wieder der KLZ schreiben und Kommentare löschen lassen, wenn sie dir zu unangenehm werden. Ist auch nicht wichtig.

mahue
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Manfred Hütter: dann kennst dich nicht aus

Name: Manfred Hütter (Manfred)
Profilbild wenn du den Namen nicht schreiben kannst.
Von Sohn fotografiert, steh mit blauer Windjacke und kurzer heller Hose auf der Tribüne, im Hintergrund der Bereich Fahrerlager, DTM-Wochenende am Red Bull-Ring bei Spielberg/Steiermark.
Habe keine Geheimnisse aber Du, und vielleicht hast du keinen Zugriff auf Facebook. Was ich eher glaube, du willst nicht dazulernen und Fehler eingestehen.

mahue
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Manfred Hütter: Suchfeld Microsoft Edge

Sogar unter "Manfred Hütter Facebook" scheint mein Profil mit Foto wie beschrieben auf. Sogar ganz oben (gecheckt vor 5 Minuten), neben anderen mit gleichem Vor- und Familiennamen, aber nur ich lebe in Althofen.

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@mahue, ja-ja Manfred ist wohl nicht so.

Weißt du, Edge, Firefox, Chrom sind alles Browser mit Suchfunktion. Das hat noch überhaupt nichts mit Facebook oder einer Sperre zu tun. Abgesehen davon ist mein FB-Account nicht gesperrt.
In keiner der Suchmaschinen bist du zu finden. Auch innerhalb von Facebook in der Suchfunktion finde ich dich nicht. Mein Sohn im Übrigen auch nicht. Er ist 34 Jahre, Betriebswirt und am PC ehrlich nicht schlecht. Möglich, dass wir aber zu blöd sind.

Weil ich zu blöd bin und mich jetzt so überhaupt nicht auskenne habe ich extra für dich eine Mailadresse angelegt.

Auf diese kannst mir jetzt deinen Facebook-Link senden.
Eine Kopie vom Reisepass und deinem Maturazeugnis kannst auch gleich beilegen. 😊

Ich muss dir die Mailadresse aber so schreiben, dass dies hier auch durchgeht.

nase2811(mailzeichen)a1(punkt)net

Alles ohne Leerzeichen

PS.: Ich lösche die Mailadreese in einigen Tagen wieder.

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@mahue, die Adresse ist durchgegangen

nase2811@a1.net

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@mahue, beratschlage dein (e) Kind (er), aber bitte nicht im Unterrichtsfach "Deutsch". Bei mit kannst es lassen!

Ich zähle eigentlich nie "Daumen", da ich meine Meinung vertrete. Wievielte Menschen meiner Meinung sind ist mir im Grunde egal, bin ja kein Politiker wo das wichtig wäre, doch, wenn du mich darauf aufmerksam machst, bin ich überrascht so viel Zustimmung erhalten zu haben. 😊

Grotte16
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Einfach zu Nachdenken

Der Meeresspiegel steigt stetig an.

Warum?

Das sind die vielen Tränen die die Tiere und die Menschen bereits seit Anbeginn vergossen haben.

Zuckerpuppe2000
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Erdachse

Es ist erwiesen, dass sich die Erdachse wegen der Polareisschmelze bereits verschoben hat. Ist doch bedenklich....

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Ich persönlich

esse relativ viel Fisch, ein wenig Rindfleisch und relativ selten Schweinefleisch. Mittlerweile gibts eine doch recht große Anzahl an vegetarischen / veganen Alternativen, die auch wirklich schmecken. Ohne Werbung zu machen - aber kürzlich die Bratwürste von BeyondMeat probiert - PERFEKT!
Fleisch schmeckt mir nach wie vor, aber jeden Tag mehrmals Fleisch/Tierprodukte - davon bin ich schon lange weg. Und die Zukunft liegt sowieso nicht mehr in der Massentierhaltung , sondern entweder in veganen Ersatzprodukten oder künstlich gezeugtem Fleisch. Und wenn ich mir die Art der aktuellen "Fleischerzeugung" ansehe, finde ich an künstlich gezeugtem Fleisch eigentlich nichts Schlimmeres als es ohnehin schon ist.

scionescio
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Dann werden wir auch nicht umhinkommen, einen neuen Typ Menschen zu konstruieren/erschaffen ...

... aktuell sind wir als Omnivoren gebaut und dazu gehört auch (eine geringe Menge Fleisch) - und daran wird sich auch die nächsten paar Tausend Jahre nicht viel ändern.

Wir sind keine Carnivoren wie viele Raubtiere oder zB unsere Katzen und können uns daher mit vorwiegend pflanzlicher Nahrung gesund und ausgewogen ernähren, aber bevor ich mir daheim aus dem Chemiebaukasten die Nahrungsmittelergänzungen zusammenmische, gönne ich mir lieber alle heiligen Zeiten ein herrliches Steak vom BIobauern meines Vertrauens - und das ganz ohne schlechtes Gewissen, weil ich akzeptiere, dass mich die Natur eben so geschaffen hat, wie ich bin - deshalb sind für mich auch angebliche Tierliebhaber, die ihren Katzen veganes Futter geben, schwachsinnige Tierquäler!

Dass Massentierhaltung, unnötige Tiertransporte, Tierquälerei bei den Schlachtungen, etc. verabscheuungswürdig und unangebracht sind, steht dabei natürlich völlig außer Frage!

 
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