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Ex-Manager von McDonald'sFast Food: "Der Effekt ist ähnlich wie bei Drogen"

Ex-McDonald's-Manager Harald Sükar rechnete 2019 mit Fast Food-Riesen ab. Jetzt machte er für sein neues Buch Diät – mit Burgern.

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Herr Sükar, in Ihrem ersten Buch üben Sie Kritik an Fast Food-Konzernen. Ihr zweites Buch heißt „Gesund und schlank mit Burger, Pizza und Co. Wie geht das zusammen?
HARALD SÜKAR: Im Zuge meines ersten Buches habe ich gesehen, dass das Interesse an dem Thema enorm ist. Immer wieder kam die Frage: Gibt es eine gesunde Alternative? Nachdem das erste Buch auf dem Film „Supersize Me“ basierte, dachte ich dass auch ich so einen Test machen kann, aber eben mit gesundem Fast Food.

Kommentare (19)
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stolmich
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Ex-Manager, der den Ex-AG in die Pfanne haut

Hätte mich gewundert.

femoli
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Was ist passiert?

Ich glaube absolut alles was hier über McD steht und bin deshalb auch nicht öfter als ca. 5x pro Jahr als Konsument dort.

Allerdings frage ich mich was hier wohl passiert ist?

Der liebe Hr. Sükar war offensichtlich ca. 17 Jahre bei diesem Konzern, 13 Jahre davon als Spitzenmanager - wie hier steht...

Nach rund 17 Jahren kommt man zu dieser Erkenntnis, die ohnedies nichts Neues ist und die (hoffentlich) jedem bekannt ist?

Da scheint etwas faul zu sein....

KarlZoech
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@ femoli: Herr Sükar ist nicht der Erste, der vom Saulus zum Paulus wurde.

Und wie meinte Konrad Adenauer einmal: "Man kann immer seinen Standpunkt ändern, weil einem niemand verbieten kann, klüger zu werden."

Morpheus17
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McD hochwertige Produkte

... ev. ist die Speisekarte etwas eingeschränkt. Im übrigen leisten viele McD Filialen großartige Integrationsarbeit. Auch die Hygienestandards sind einzigartig. Natürlich muss der regionale Betreiber auch umsetzen. Und jedes Essen ist bei einer Überdosis Gift. Frau mich schon auch den nächsten Big Mäc in der CvH Straße.

Mein Graz
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@Morpheus17

Naja, die Grundzutaten sind wahrscheinlich hochwertig. Aber was draus gemacht wird tut dem Körper, wenn man es ihm häufig zuführt nicht gut. So wie es bei allem ist.
Allerdings führt etwa zu viel Gemüse nicht zu einer Abhängigkeit, und zu viel Wasser ist - außer in der Lunge - selten zu erreichen.

Die Speisekarte ist nicht nur "eventuell etwas eingeschränkt", sie ist absolut einseitig, die angebotenen Menüs bestehen m.W. immer aus einem Burger und Pommes, die Burger-Buns sind aus reinem Weißmehl, das kaum ein Plus aufweisen kann. Beim Menü ist dann noch ein überzuckertes Getränk dabei.
Isst man das häufig und regelmäßig, nimmt man auf Dauer zu viel Fett und zu viele leicht aufschließbare Kohlenhydrate zu sich.
Und das tut keinem Körper gut.

smithers
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@Morpheus

Da kannst du dann zur Kleinen rüberschauen und winken.

madermax
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Ohne die Würstelbuden-Industrie schlecht zu reden...

Aber Hygienetechnisch muss aber auch ehrlicherweise sagen… beim hiesigen Schachtelwirt, sind zumindest in der Küche Haarnetz und Handschuhe Standard. Bei der Würstelbudenfrau am Hauptplatz, wird der Schmutz gerne mal in die Schürze gewischt und mit fettigen Händen die Leberkässemmel aufgeschnitten…

Und wenn man bei McD den Tisch verlässt, kommt die Putzfrau schon angelaufen, während man in der Kebab-Bude, erstmal die Brösel vom Vortag vom Tisch wischen muss…

melahide
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Ah

Ich war mal bei dem Hendelwirt da beim Merkur am Schönaugürtel. Die hatte zwar Handschuhe an. Aber mit den Handschuhen hat sie zuerst den Griller geputzt, Geld gezählt und dann die Semmel irgendwo liegen lassen, wo man es gar nicht erwähnen will.

Mein Graz
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@madermax

Ich kenne Leute, die bei McD gearbeitet haben.
Mit der Hygiene und Sauberkeit scheint es da nur nach Außen hin wirklich gut zu stehen, wenn man Insider erzählen hört gibt es nicht viel Unterschied zum Würstelstand.
Mit dem Abräumen der Tische steht es nach den Erzählungen der ehemals dort Beschäftigten auch nicht so toll: manchmal alle Tische vollgeräumt, das Wischwasser für den Putzfetzen wird kaum gewechselt oder sogar mal mit diesem Putzfetzen was vom Boden aufgehoben.

Ich wär mir nicht so sicher, dass dort wirklich die Hygienerichtlinien eingehalten werden - was aber bestimmt auch vom jeweiligen Management abhängt.

Balrog206
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Natürlich

Ist das Management wieder schuld wenn Mitarbeiter zu bequem sind und sich nicht an die Vorgaben halten !

Patriot
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Jeder selbst schuld,

der diesen Fraß seinem Körper und somit seiner Gesundheit antut!

Mein Graz
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Ich geh zu McD.......

um mir manchmal einen Kaffee zu holen.

Das ist das einzige, was mir dort schmeckt.

Dass alle diese Anbieter immer darauf abzielen, den Kunden an sich zu binden ist bekannt. Dies geht eben am einfachsten, wenn man das Angebot so anlegt, dass der Kunde, um seine Gelüste zu befriedigen, hin gehen muss, weil er genau diese Zusammensetzung eben nur dort bekommt.

erstdenkendannsprechen
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ich mach es gleich wie sie: ich geh manchmal dorthin um einen kaffe.

ich muss aber sagen, dass mir fast alles dort schmecken würde! deswegen nimm ich ja nur kaffe, aber dafür muss ich mich schon zammreißen.....

mit den kindern ist es jetzt besser: die sind tatsächlich immer sehr gern hingegangen, nimmt jetzt ab, weil sie anderes jetzt lieber mögen (zum italiener, griechen, chinesen - aber das geht jetzt ja schon länger nicht). wir haben immer geschaut, dass es nicht öfter als einmal im monat zum mcdonalds gingen, manchmal zweimal im monat, manchmal länger nicht. aber für kinder ist mcdonalds absolut ein magnet. und das ist kein zufall: über jahrzehnte hat sich die firmenpsychologie darauf spezialisiert, die kinder - als kunden von morgen - anzulocken.

Mein Graz
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@erstdenkendannsprechen

Ich hab das Glück, dass mir die Burger bei McD wirklich nicht schmecken, da find ich die vom Konkurrenten noch besser, obwohl ich auch die nicht gern mag.
Unsere Kinder sind inzwischen erwachsen. In ihrer Kindheit/Jugend waren wir öfter mit ihnen in den USA, dem "Geburtsland" dieser Un-Kultur. Dort merkten sie allerdings schnell, dass auch ihnen die Laberln nicht schmeckten, allenfalls die Pommes. Und zu Hause wurde sowieso täglich frisch gekocht, also lernten sie die heimische Küche/Kost zu schätzen...

Wie überall in der Lebensmittelbranche (und nicht nur in dieser, hier aber besonders) konzentrieren sich die Konzerne auf die Kinder. Und m.M.n. hat man als Elternteil da auch eine gewisse Pflicht, die Kinder in die richtige Richtung zu lenken.

erstdenkendannsprechen
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ich glaub schon, dass das so ein bisschen der schlüssel ist:

sie schreiben, sie haben zu hause täglich frisch gekocht. und ich denke, da bekommen die kinder da ein bisschen mehr vielfalt mit und wissen/erfahren, wie etwas eigetntlich schmeckt.
ja, sie haben recht: wir eltern haben da eine gewisse pflicht. aber vielen eltern ist es nicht möglich, ihren kindern gutes essen zu bieten: sie kennen es selber oft nicht anders....

Mein Graz
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@erstdenkendannsprechen

Dem muss ich uneingeschränkt zustimmen!
In vielen Familien wird nicht mehr wirklich gekocht, da ist es schon "kochen", wenn man eine fertige Nudel-"Mahlzeit" aus dem Packerl in die Pfanne gibt.

Warum es so weit kommen konnte wurde schon oft diskutiert, und beschäftigt auch mich immer wieder.
- Zeitmangel: Kochen braucht Zeit, die sich viele nicht mehr nehmen oder auch nicht haben. In einer Familie mit mehreren Kindern, wo beide Eltern arbeiten, müssen schon alle am selben Strang ziehen, damit das geht.
- Wissen/Können: viele haben zu Hause das Kochen nicht gelernt, und es sich dann später selbst beizubringen braucht wiederum Zeit - die vielen fehlt.
- Liebe/Spaß: ist wohl das Um und Auf, denn sonst wird nix draus.

Inzwischen sind unsere Kinder erwachsen und wir haben Enkel. Ganz sicher werden sie auch kochen lernen, und wenn die Eltern manchmal auch wenig Zeit haben, sie können und tun es. Und wenn alle Stricke reißen: da sind ja auch noch die Großeltern....

griesbocha
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Ich bin so gut wie nie beim Schachtelwirt.

Aber wenn ich mich mal hinreißen lasse, warte ich immer gut und gerne 10-20 min auf mein Essen. Soviel zu sofort.
Die Qualität ist auch nicht gleichbleibend. Oft trieft der Burger nur so vor Fett und Soße, in den seltensten Fällen ist er gut zubereitet.
Kann das jemand bestätigen?

melahide
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McD

Da ist eigentlich nur scheiss drinnen und vermutlich ist es gerade deshalb so beliebt ...schade, dass sich in der Gastronomie eigentlich fast nie ein Bio-Burger durchgesetzt hat. Weil die meisten Alternativen beinhalten ja wieder Seitan, was man ja wirklich nicht essen kann.

erstdenkendannsprechen
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grad in österreich stimmt das mit dem "scheiß" nicht.

die zutatenliste ist eh offengelegt.

das ein gesundes essen anders ausschaut, liegt daran, dass die nährwert-/nährstoff-verhältnisse ungünstig sind.

bio-burger gibt es eh.

meinen sie vegetarische/vegane alternativen? da stimme ich zu, da ist mir noch nie was gutes untergekommen. aber daran wird ja grad von verschiedenen firmen geforscht....