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Umfrage zeigt Fast jeder dritte Mann findet geringere Entlohnung von Frauen gerechtfertigt

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass das Gehalt immer noch ausschlaggebend bei der Jobzufriedenheit ist. Die Umfrage zeigt aber auch, dass 30 Prozent der Männer eine geringere Entlohnung von Frauen als gerechtfertigt ansehen.

People waiting for job interview
© alotofpeople - stock.adobe.com
 

Laut einer Umfrage im Auftrag der Leitbetriebe Österreich finden es 30 Prozent der Männer und 13 Prozent der Frauen gerechtfertigt, wenn Frauen aufgrund ihres Ausfallsrisikos, etwa wegen Schwangerschaft oder Kinderbetreuung, für dieselbe Leistung weniger verdienen als Männer.

Die wichtigste Motivation für den Job ist immer noch das Gehalt. Dahinter sind aber Wertschätzung und Anerkennung der Leistung ausschlaggebend, ob Menschen gerne an ihren Arbeitsplatz kommen - oder sich anderweitig um eine Anstellung umsehen.

Gut zwei Drittel der Befragten sehen demnach "Geldbeschaffung" als Motivation in die Arbeit zu gehen. Aber die Hälfte nennt Freude an der Arbeit, ein Fünftel Karriere/Erfolg. Als Ort der Selbstverwirklichung sehen lediglich 12 Prozent den Arbeitsplatz. Für vier von fünf Personen hat der Job allerdings einen hohen oder sehr hohen Stellenwert im Leben.

Mehr als die Hälfte der Befragten erlebt im eigenen Unternehmen einen "kooperativen" Führungsstil - und 93 Prozent der davon Betroffenen finden diesen gut. 30 Prozent arbeiten unter einer "autoritären" Führung - und nur 30 Prozent von ihnen fühlen sich damit wohl.

Die persönliche Arbeitsauslastung empfinden 80 Prozent als hoch. 45 Prozent müssen mindestens einmal pro Woche in der Freizeit berufliches erledigen, nur 14 Prozent müssen das nie. Trotzdem finden 78 Prozent, dass die Trennung zwischen Beruf und Privatleben gut oder sogar sehr gut gelingt. Unter den Vollzeitangestellten würden aber offenbar dreimal so viele gerne von zuhause aus arbeiten, wie es tatsächlich dürfen. Unter Teilzeitkräften ist der Unterschied gering, dennoch wäre mehr Homeoffice gefragt. Rund 30 Prozent der Befragten würden auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, wenn sie dafür mehr Urlaube erhalten.



 

Kommentare (5)

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Isabella1986
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Und was ist mit all den Frauen,

die keine Kinder bekommen wollen? Oder keine Kinder bekommen können? Dann müssten diese doch höher eingestuft werden …

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scaramango
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Frauen = Mütter

erziehen Buben = Männer......

Vielleicht sollten auch Frauen mal darüber nachdenken, welche Werte und gesellschaftliche Normen sie vermitteln.

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lucy007
2
6
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Achso...

und Männer = Väter erziehen keine Buben? Somit sind die Frauen selbst schuld daran, oder wie darf man Ihren Kommentar verstehen??

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scaramango
4
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Nicht gleich falsch interpretieren -

- aber ich sehe auch heute noch die Unterschiede allzuoft im Erziehungsstil. Jungs "müssen" stark sein ("Heul nicht, du bist ja nicht deine Schwester..."), sich für Technik interessieren (spiel mit Lego, nicht mit Puppen), dürfen rebellieren und störrisch sein (typisch Bub...) etc.
Mädls werden in andere Schulen geschickt, sollen immer "brav folgen", lieb sein und hübsch...
Fakt ist auch, dass sich immer noch, im Gesamtumfang gesehen, hauptsächlich Frauen um die Erziehung kümmern. Wie hoch ist der Prozentsatz der Männer in Karenz!
Und für Männer ist es doch bequem, der "Mann im Haus" zu sein, das werden Männer für sich selbst nicht ändern, weder bei der Mitarbeit zu Hause noch am Stammtisch!
Somit muss meiner Meinung nach bei den "Wurzeln" angesetzt werden und die beginnen im Baby- und Kleinkindalter.

Männer, die Gleichberechtigung leben, sind natürlich herzlich willkommen!

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ronin1234
3
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Nur 2 Drittel sehen es als Geldbeschaffung? Das heißt das andere Drittel würde auch gratis arbeiten? Warum wollen Sie bei uns arbeiten? Naja ich brauche Geld.

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