New York, irgendwann in den 1970ern: Das Festnetztelefon klingelt, Maria Lassnig hebt ab. „They want me to be a Professor“, sagt sie nach dem Auflegen in wunderbarstem Mix aus Kärntnerisch und Englisch lakonisch zu ihrer Nachbarin. Sie werde, grantelt sie weiter, die angebotene Professur an der Angewandten nur dann annehmen, wenn man ihr gleich viel zahle wie Joseph Beuys.