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GrammysBillie Eilish räumt alle vier Hauptpreise ab

Die erst 18-jährige Musikerin wurde am Sonntagabend in Los Angeles unter anderem mit dem Grammy für das beste Album geehrt.

Billie Eilish mit ihren Grammys
Billie Eilish mit ihren Grammys © APA/AFP/FREDERIC J. BROWN
 

Die US-Popsängerin Billie Eilish hat bei den diesjährigen Grammys abgeräumt und die Preise in allen vier Hauptkategorien gewonnen. Die erst 18-jährige Musikerin wurde am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles mit den Grammys für das beste Album ("When We All Fall Asleep, Where Do We Go?"), die beste Aufnahme, den besten Song (beides für "Bad Guy") und als beste Newcomerin des Jahres geehrt.

Eilish gewann auch den Grammy für das beste Pop-Gesangsalbum. Die Sängerin stellte damit die Rapperin Lizzo und den Rapper Lil Nas X in den Schatten, die ebenfalls als Favoriten in den Grammy-Abend gestartet waren. "Gott, das ist so verrückt", sagte Eilish und dankte ihren Fans: "Die Fans verdienen alles." Sie seien "der Grund, warum wir alle überhaupt hier sind".

Was für eine Nacht: Grammys 2020: Billie kam, sah und siegte

Ein unschlagbares Duo: Billie Eilish und ihr Bruder Finneas O'Connell, der im Musikuniversum seiner Schwester eine maßgebliche Rolle spielt. 

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Eilish hat bei den diesjährigen Grammys abgeräumt und die Preise in allen vier Hauptkategorien gewonnen - und das mit 18 Jahren.

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Auch ein großer Abräumer: Gary Clark Jr. Er nahm die Auszeichnungen für den besten Rocksong, die beste Rockperformance und das beste Blues Album mit nach Hause.

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Dj Khaled mit seinem Grammy für die beste Rap Performance.

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Ach ja, dazwischen ein Hauch übliche Exzentrik von Schauspieler Billy Porter.

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Bereits im Vorfeld wurde Lizzo mit zwei Grammys ausgezeichnet und erhielt zum Beginn der Gala die Auszeichnung für die beste Pop-Solo-Darbietung.

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Unter den Gästen eine enorme Bandbreite an Musikgeschichte: Cindy Lauper traf ...

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... auf die EarthGang.

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Wie immer: Viele Auftritte, darunter jener der spanischen Sängerin Rosalia.

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Oder auch von Ariana Grande.

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John Legend mit einem eher ungewöhnlichen Outfit.

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Alicia Keys und Dua Lipa verkünden die Newcomerin des Jahres und natürlich ist das Billie Eilish.

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John Legend und DJ Khaled.

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US-Rapper Lil Nas X holte sich zwei Grammys: Best Music Video und Best Pop Duo/Group Performance.

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Sängerin Rosalia holte sich den Grammy in der Kategorie Best Latin Rock, Urban or Alternative Album für "El Mal Querer". In 84 Kategorien wird der "Musikoscar" vergeben. Viele davon schon im Vorfeld.

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Durfte auch nicht fehlen: Altrocker Steven Tyler.

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Zwei posthume Grammys gab es für den Rapper Nipsey Hussle, der im vergangenen März ermordet worden war. Er wurde für die beste Rap/Song-Performance in "Higher" und für die beste Rap-Performance in "Racks in the Middle" ausgezeichnet. Seine Familie nahm die Preise entgegen.

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Ebenfalls gesichtet: Heidi Klum und ihr Ehemann Tom Kaulitz.

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US Rapper LL Cool J.

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Und eine lustige Kombination war auch bei den Auftritten zu bewundern: Rapper Lil Nas X traft auf die südkoreanische Boyband BTS.

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Im Gedenken an verunglückten Basketballer

Eilish hatte im vergangenen Jahr mit "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" für Furore gesorgt. Die oft schwermütige, vom Gothic inspirierte und vom Bass angetriebene Musik der jungen Künstlerin hat weltweit Menschen in ihren Bann gezogen.

Überschattet wurde die Gala vom Tod des Basketball-Superstars Kobe Bryant. "Dieser Abend ist für Kobe", rief die Sängerin und Grammy-Favoritin Lizzo, bevor sie am Sonntagabend (Ortszeit) die Show in Los Angeles mit einem Medley ihrer Hits eröffnete. "Los Angeles, Amerika und die ganze weite Welt haben einen Helden verloren", sagte Moderatorin Alicia Keys.

Die 62. Grammy-Show fand im Staples Center von Los Angeles statt - der Halle, in der auch die Heimspiele von Bryants früherem Team Los Angeles Lakers ausgetragen werden. Auf Großbildschirmen wurde ein Foto des verstorbenen Superstars gezeigt, während Alicia Keys mit der Band Boys II Men das Lied "It's So Hard to Say Goodbye to Yesterday" anstimmte.

Stars am Roten Teppich: Grammys 2020: Wer schaut fesch aus der Wäsch'?

Weil ich ein Mädchen bin: Ariana Grande war an diesem Abend nicht zu übersehen. Sie trug eine maßgeschneiderte Robe aus dem Hause Giambattista Valli.

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Billie Eilish hingegen zelebrierte ihren geschlechtsneutralen Stil und ihr Faible für die Farbkombination Schwarz-Grün.

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Und das natürlich von Kopf bis Fuß. Die Marke? Keine Frage, es ist natürlich Gucci.

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Rapper Swae Lee.

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Sänger Billy Ray Cyrus.

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Auch der Klassiker, ein Bein raus: Musikerin Ella Mai.

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Hat die Haare schön: US-Rapper YG.

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Sängerin Lana Del Rey.

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Was will uns Tyler, the Creator damit sagen? Musiker sind auch nur Dienstleister?

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Cowboy-Style: Orville Peck und Diplo.

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Zwei eher unterschiedliche modische Statements: Megan Pormer gegen Joy Villa.

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Model Chrissy Teigen und Musiker John Legend.

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Sängerin Rosalia trug bei ihrer Performance eher ungewöhnliche Outfits. Dies hier erinnert eher an eine Eiskunstläuferin.

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Wer underdressed kam, dem war zumindest die Aufmerksamkeit sicher: Sängerin Kehlani bei der Aftershowparty.

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Mit viel Understatement: Sänger Beck.

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Mit ihr geht man nicht verloren: Sängerin Taylor Parks ...

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... mit einer ziemlich originellen Brille.

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Die britische Sängerin FKA twigs.

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Topmodel Alessandra Ambrosio in einer ungewöhnlichen Kombination in Schwarz-Weiß.

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Sängerin Dua Lipa.

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Flavor Flav strahlte ebenso um die Wette wie ...

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... Rapper Quavo.

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Pretty in Pink: US-Rapper Lil Nas X.

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Farbenfroh und elegant: H.E.R.

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Wie auch immer man damit seinen Alltag bestreitet: Die Fingernägel der spanischen Sängerin Rosalia.

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Die Grammys wurden am Sonntag in 84 Kategorien vergeben. Die meisten Auszeichnungen wurden bereits vor der eigentlichen Zeremonie bekanntgegeben. So gewann Lizzo im Vorfeld des Abends zwei Grammys und dann zum Beginn der Gala zunächst die Auszeichnung für die beste Pop-Solo-Darbietung. Auch der 20-jährige Lil Nas X startete mit zwei Grammys (beste Pop-Darbietung eines Duos oder einer Gruppe; bestes Musikvideo) in den Abend.

Lady Gaga gewann zwei Grammys für die Musik des Kinohits "A Star is Born". Den Preis für die beste Filmmusik holte Beyoncé. Die frühere First Lady Michelle Obama gewann einen Grammy für die Hörbuchversion ihrer Autobiografie "Becoming: Meine Geschichte".

Zwei posthume Grammys gab es für den Rapper Nipsey Hussle, der im vergangenen März ermordet worden war. Er wurde für die beste Rap/Song-Performance in "Higher" und für die beste Rap-Performance in "Racks in the Middle" ausgezeichnet.

Österreicher gingen leer aus

Die beiden österreichischen Grammy-Hoffnungen gingen leer aus. Manfred Honeck und das Pittsburgh Symphony Orchestra waren in der Kategorie "Beste Orchester-Performance" im Rennen gewesen. Die Lautenistin Christina Pluhar bekam in der Kategorie "Bestes klassisches Solostimmen-Album" keinen Grammy für "Himmelsmusik".

Nicht viel besser ging es den nominierten Deutschen. Lediglich die NDR Big Band als Begleitung des US-Jazztrompeters Randy Brecker konnte am Sonntag einen der begehrtesten Musikpreise der Welt einheimsen. Brecker und die Band siegten in der Kategorie "Bestes improvisiertes Jazz-Solo" für "Sozinho" auf seinem Album "Rocks".

Der für die Musik zur Neuverfilmung von "Der König der Löwen" gleich zwei Mal nominierte Filmkomponist Hans Zimmer konnte hingegen keinen Grammy nach Hause nehmen. Glücklos blieben auch Techno-Musiker Apparat in der Kategorie "Bestes Album Dance/Electronic" sowie Dirigent Christian Thielemann im Wettstreit um die beste Opernaufnahme.

Kommentare (4)

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Willie Eilisch

noch nie gehört, kenne den nicht

hauwi68
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Billie Eilish

Was ist an der Musik so besonders. Ich kann den schrott nicht hören. Back to the
70" and 80"

Ifrogmi
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irgendwie stört mich ...

... dieses manipulierende gelaber.
sie ist lediglich eine austauschbare akteurin, dahinter steckt ein riesentross an fachleuten, es werden konzepte erstellt und entsprechend mit knowhow und viel geld umgesetzt.
mit echten stars wie z.b. den beatles oder barbara thompson hat das alles schon lange nichts mehr zu tun.
das ist sich dem zeitgeist anbiedernde fliessbandware pur mit der zugleich die kranke welt derer dahinter in die hirne geimpft werden soll.
allerdings: wirklich perfekt gemacht.
aber da hör ich dann lieber Die Antwoord, sozusagen den schmid und nicht das schmidl.

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Die guten alten Zeiten wieder einmal

Ich mag die Beatles auch gerne, aber ihre Zeiten sind nun mal vorüber. Die Welt besteht glücklicherweise nicht nur aus Mozart und Bob Dylan. Es mag nicht jedem gefallen, aber als Straßenmusikant, welcher zufälligerweise entdeckt wird, kommst Du heute nirgends mehr hin.
Time flies....