AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Biennale VenedigRenate Bertlmann: "Rosenkrieg" im Österreich-Pavillon

Renate Bertlmanns Biennale-Beitrag ist eine nostalgische One-Woman-Show von zeitloser Brisanz. Sie ist die erste Frau, die den Hoffmann-Pavillon bespielen darf.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
++ HANDOUT ++ LA BIENNALE DI VENEZIA 2019: OeSTERREICHISCHER PAVILLION
Renate Bertlmanns sehr dornige Rosen © APA/SOPHIE THUN
 

Noch bis 1975 konnten in Österreich die Männer entscheiden, ob ihre Frauen arbeiten gehen durften oder nicht. Damals organisierte Valie Export in der Galerie nächst St. Stephan eine Frauenausstellung mit dem Titel „Magna Feminismus“ und Renate Bertlmann war mit dabei. Nur ihre stark abstrahierten Hoden-Darstellungen durfte sie nicht zeigen, weil sich Galeriechef Oswald Oberhuber „exhibitioniert“ fühlte. Heute darf die 76-Jährige fast alles. Ihre Hoden „hängen“ mittlerweile in der Tate Modern, und vor allem darf sie als erste Frau im Alleingang den Hoffmann-Pavillon bespielen, nach mehr als 120 Jahren österreichischer Biennale-Geschichte.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren