Die heimische Filmbranche blickt euphorisch auf das Filmjahr 2022, das neue Anreizmodell, das neue Nonstop-Kinoabo, das ORF-Kinomagazin "Trailer.at", die international gefeierten Austro-Filme und das Comeback im Kino zurück. Von dieser Jubelstimmung zeugte auch die Bekanntgabe der Nominierten für den Österreichischen Filmpreis, der am 15. Juni im Globe Wien vergeben wird. Regie führt Filmemacherin Catalina Molina, ihr Thema lautet "Durch die Nacht ins Licht". Von der Kooperation mit dem Land Niederösterreich und einer alle zwei Jahren in Grafenegg stattfindenden Gala verabschiedete sich die Akademie nach einer FPÖ-Regierungsbeteiligung: "Die Prinzipien und die Haltungen der Akademie sind nicht vereinbar mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und antidemokratischem Gedankengut", erklärte Akademie-Obfrau
Mercedes Echerer eingangs über den Dächern von Wien im Ringturm der Wiener Städtischen. Man hätte rasch als Institution ein Zeichen für "Demokratie, Diversität, Menschenwürde und die Freiheit der Kunst" setzen wollen.
Österreichischer Filmpreis
Marie Kreutzers "Corsage" dominiert die Nominierungen
Zum 13. Mal wird der Österreichische Filmpreis heuer vergeben. Als Favoritinnen und Favoriten gehen "Corsage", "Eismayer", "Vera", "Rubikon", "Sterne unter der Stadt" und "Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen" ins Rennen.
© APA/ROLAND SCHLAGER