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Fluchtgeschichte im KinoArash T. Riahi: "Ich wollte kein Betroffenheit-Genom bedienen"

Hartes Thema, leichtfüßig erzählt: Arash T. Riahi über seinen neuen Film „Ein bisschen bleiben wir noch“, Angstmache, Moria und die schweigende Masse. Ab heute im Kino.

DREHARBEITEN 'OSKAR & LILLI': RIAHI/ZANT/PALLUA
Arash T. Riahi mit seinen Hauptdarstellern Leopold Pallua und Rosa Zant © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Im Jänner beim Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet, hätte Ihr neuer Film „Ein bisschen bleiben wir noch“ bereits im April ins Kino kommen soll. Nun ist es so weit. Was bedeutet das für Sie?
ARASH T. RIAHI: Ich hoffe, dass er sein Publikum findet. Es ist ein sehr positiver, lebensbejahender Film, ein Familienfilm, der mit Leichtigkeit ein schwieriges Problem anspricht. Ich denke, wir müssen diesem Virus auch Paroli bieten und dürfen uns nicht unterkriegen lassen. Je mehr wir uns und das kulturelle Leben zurückziehen, desto schlimmer ist es für alle. Auch wenn der Saal bei der Premiere nur halb voll war, kann man das auch positiv sehen und sagen: Der Saal war nicht halb leer.

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