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PremierenkritikPeter Handkes "Zdeněk Adamec" oder Die Wortlosigkeit der Verzweiflung

In seinem Drama „Zdenek Adamec“ findet Peter Handke gültige Argumente für ein Verzweifeln an der Welt. Aber Regisseurin Friederike Heller findet für die Uraufführung bei den Salzburger Festspielen nur vage Bilder dafür.

SALZBURGER FESTSPIELE 2020: FOTOPROBE 'ZDENEK ADAMEC'
Christian Friedel, Luisa-Céline Gaffron, Eva Löbau und Nahuel Pérez Biscayart in Peter Handkes "Zdeněk Adamec" in Salzburg © APA/BARBARA GINDL
 

Zdeněk Adamec, der sich am 6. März 2003 im Alter von 18 Jahren auf dem Prager Wenzelsplatz mit Benzin übergoss und in Brand steckte, hatte zwei Vorbilder: die Studenten Jan Palach und Jan Zajíc, die sich 1969 beide am selben Ort kurz nacheinander aus Protest gegen die sowjetische Unterdrückung des Prager Frühlings verbrannten.

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