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FilmfestivalNeuerlicher Besucherrekord bei der Diagonale

Rund 31.200 Cineasten frequentierten heuer das Festival des Österreichischen Films in Graz. Die Auslastung stieg auf 74 Prozent.

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Freuen sich über neuen Besucherrekord: Diagonale-Chefs Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Die Diagonale kann das 20. Jahr ihres Bestehens wieder mit einem Besucherrekord beschließen. 31.200 Besucher zählte man bei der heurigen Ausgabe des Filmfestivals, und damit 1.000 mehr als im Vorjahr, teilten die Veranstalter am Montag mit. Auch die Auslastung stieg leicht von 73 auf 74 Prozent, hieß es auf APA-Anfrage.

Dass diese insgesamt nicht höher liege, sei dadurch bedingt, dass man bei der Programmierung auf die technische Ausstattung der Säle Rücksicht nehmen müsse und deshalb bisweilen weniger publikumsträchtige Vorführungen in den großen Sälen zeige. Insgesamt gab es an den sechs Tagen der 20. Festivalausgabe 191 Filme und Videos in den vier Festivalkinos zu sehen, wobei sich 106 Filme im Wettbewerb fanden und 37 in Graz ihre Uraufführung feierten.

 

Das sind die Preisträger und Preisträgerinnen: Diagonale 2017

Familienaufstellung der Preisträger am Ende der Gala im Grazer Orpheum. Die 20. Grazer Diagonale ist Geschichte

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Der Große Diagonale-Preis Spielfilm des Landes Steiermark geht an Lukas Valenta Rinner für "Die Liebhaberin"

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Der Große Diagonale-Preis Dokumentarfilm 2017 geht an Ivette Löcker für die Doku über ihre Eltern "Was uns bindet"

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Attila Boa wurde mit dem Diagonale-Preis für Bildgestaltung für "UNTITLED" ausgezeichnet.

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Wolfgang und Sebastian Thaler dürfen sich über den Preis für die beste Bildgestaltung für "Ugly" freuen.

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Verena Alternberger wurde für ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm für "Die beste aller Welten" als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

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Die Laudatio hielt ihre ehemalige Lehrerin, Schauspielerin Susi Stach.

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Bester Darsteller und exzentrischster Auftritt in goldener Lametta-Robe gehen an Philipp Hochmair für sein Spiel in "Kater"

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Hier busselt er Ute Baumhackl, Kulturchefin der Kleinen Zeitung und Mitglied der Schauspieljury, ab. Sie hielt die Laudatio auf den Mimen.

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"Die beste aller Welten"

Beim Preisregen des Festivals wurden dabei in Summe rund 195.000 Euro ausgeschüttet, wobei der Publikumspreis der "Kleinen Zeitung" am Sonntagabend den Abschluss bildete. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an Adrian Goiginger für sein autobiografisches Langfilmdebüt "Die beste aller Welten". Dieser war bereits tags zuvor bei der großen Preisgala in der Schauspielkategorie bedacht worden, hatte hier doch Verena Altenberger den weiblichen Darstellerpreis für sich reklamieren können. Das männliche Pendant erhielt Philipp Hochmair für seinen Auftritt in Händl Klaus' "Kater". Als bester österreichischer Spielfilm wurde indes Lukas Valenta Rinners "Die Liebhaberin" prämiert, während Ivette Löcker mit ihrem Familienporträt "Was uns bindet" in der Dokumentarfilmsparte reüssieren konnte.

"Die ausgezeichneten Filme der Diagonale'17 bezeugen den Mut und die Experimentierfreude im österreichischen Film und würdigen markante Handschriften und Haltungen, die das Kino in seinen Spielarten ausloten - und nebenbei mit Gesellschafts- und Erzählnormen brechen", würdigte das junge Intendantenduo Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber in einer Aussendung die Gewinner: "Zwischen Buenos Aires und dem Lungau produziert bzw. situiert, weisen sie den österreichischen Film als grenzenlos aus."

Und auch mit den Besucherzahlen zeigte man sich zufrieden, hatte man doch eigentlich nur mit einer Stabilisierung im Vergleich zum ersten Jahr der gemeinsamen Intendanz gehofft: "Dass das Interesse noch einmal sanft gesteigert werden konnte, freut uns über die Maßen."

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