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Kritik Burgtheater"Die Maschine in mir": Wieder ein weiteres Gesicht auf dem Bildschirm

Technisch ausgetüftelt, inhaltlich mau: Die Silvesterpremiere des Burgtheaters, "Die Maschine in mir", punktet mit einem gemeinsamen Theatererlebnis und Michael Maertens.

Michael Maertens im Solo-Stück mit interaktiven Elementen © Burgtheater/Marcella Ruiz Cruz
 

Hallo! Schön, dass Sie da sind!“, begrüßt Michael Maertens sein Publikum zu Hause vor den Laptops. Nachsatz: „Wieder ein weiteres Gesicht auf dem Bildschirm.“ Wer an der Burgtheater-Silvesterpremiere „Die Maschine in mir (Version 1.0.) des britisch-irischen Regieduos Dead Centre teilnehmen will, muss davor drei kurze Videos von sich hochladen: ernst dreinschauend, lachend und schlafend. Diese Sequenzen flimmern später auf 100 iPads, die im Zuschauerraum des Kasinos am Wiener Schwarzenbergplatz arrangiert sind, sichtbar für alle über die Bildschirme und sorgen für nette Theater-Momente. Anders als andere Bühnen, die coronabedingt auf Streaming umgesattelt haben, hat das Burgtheater bislang mit Ausnahme kleinerer Aktionen auf virtuelle Inszenierungen verzichtet.

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