Im Mittelalter war der Michaeli-Tag (29. September) für die Bewohner von St. Veit ein traditioneller Markttag. Die Bauern der Umgebung brachten die Überschüsse ihrer Ernte in die Stadt. Spannend wurde es ab dem Jahre 1362, als Herzog Rudolf IV. von Habsburg der Stadt das „immerwährende Recht“ zur Abhaltung eines Jahrmarktes schenkte. Im Gegenzug erhielt der Reichsfürst die Zolleinnahmen auf alle Handelsgüter, lediglich Lebensmittel waren von diesen Abgaben befreit. Der St. Veiter Wiesenmarkt erblickte offiziell das Licht der Welt.