Ein Werbeplakat am Fenster eines Perückeninstituts im Zentrum der Kärntner Landeshauptstadt sorgte in den letzten Wochen für Aufregung und jede Menge Gesprächsstoff. Denn, nachdem besagtes Poster rund vier Monate die Fassade des Hauses in der Rosentalerstraße geziert hatte, ging eine Beschwerde beim Österreichischen Werberat ein. „Es handelt sich schließlich um ein Perückeninstitut und nicht um ein Bordell, wie man auf den ersten Blick meinen könnte“, lautete die anonyme Kritik. Weiter heißt es darin: „Da die Kundinnen oft Frauen sind, die durch Krankheiten und Chemotherapie ihre Haare verloren haben, finde ich das Sujet besonders widerwärtig.“
Klagenfurt
Entscheidung gefallen, freizügiges Plakat muss abgenommen werden
„Herabwürdigung des weiblichen Geschlechts“, so die Begründung des Werberates. Das freizügige Plakat eines Klagenfurter Perückeninstitutes muss weg. Unternehmerin bleibt gelassen.
© Hannes Krainz