KommentarCorona trifft die Menschen am Rande der Gesellschaft besonders hart

Wenn die Coronakrise die Behörden an ihre Kapazitätsgrenzen bringt, trifft das die Schwächsten am härtesten. Doch sie werden in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte kaum berücksichtigt.

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Die Coronakrise ist omnipräsent. Die Bettenbelegung in den Krankenhäusern steigt von Tag zu Tag, Apotheken ächzen unter der steigenden Testnachfrage.
Und außerdem gibt es da noch jene, die schon vor Pandemiebeginn sozioökonomisch benachteiligt waren: Menschen, die sich in prekären Lebensverhältnissen befinden, und die mit psychischen Vorbelastungen oder mit Suchterkrankungen leben. Ihre Ängste und ihre Einsamkeit verstärken sich in der Pandemie noch weiter, doch wie so oft werden sie in der gesellschaftlichen Debatte auch jetzt kaum berücksichtigt.
Weil nun die Pandemiebekämpfung wieder mehr Kapazitäten in Beschlag nimmt, wie etwa jene der Behörden, bleiben für die ohnehin sozial benachteiligten Menschen derzeit weniger Ressourcen übrig. Sie laufen somit Gefahr, noch weiter an den gesellschaftlichen Rand gedrängt zu werden.

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