Nach Todesfall Impfung mit AstraZeneca-Charge in Kärnten gestoppt

Das sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, heißt es am Sonntag vonseiten des Landes Kärnten. In Zwettl starb eine 49-jährige Krankenschwester zehn Tage nachdem sie eine AstraZeneca-Injektion bekam.

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++ HANDOUT ++ CORONA: OBEROeSTERREICH - START DER COVID-19-SCHUTZIMPFUNG FUeR UeBER 80-JAeHRIGE
© APA/LAND OÖ/ERNST GRILNBERGER
 

Derzeit gebe es keinen Hinweis darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Tod einer 49-jährigen Krankenschwester aus Zwettl und der Covid-19-Schutzimpfung gibt, wird betont. Die Untersuchungen nach dem Tod der Niederösterreicherin laufen auf Hochtouren.

Das hat nun jedoch zur Folge, dass es auch in Kärnten am Sonntag einen vom Bund verordneten Impfstopp gab. Dosen aus der betroffenen Charge (Nummer ABV 5300) des AstraZeneca-Impfstoffes werden nicht mehr verimpft und wurden aus dem Verkehr gezogen. Gesundheitspersonal und Lehrer sind am Sonntag in Kärnten an der Reihe. Das Messezentrum in Klagenfurt wurde noch am Vormittag geschlossen, viele Impfwillige nach Hause geschickt. "Es wird heute in Klagenfurt auch nicht mehr geimpft", sagt Gerd Kurath, Chef des Landespressedienstes.

Denn in der Landeshauptstadt stand ausschließlich die betroffene AstraZeneca-Charge zur Verfügung. An wieviele Leute diese zuvor in Kärnten bereits verimpft wurde, könne man derzeit nicht sagen, so Kurath. Auch nicht, wieviele Leute mit Termin am Sonntag nun doch nicht geimpft wurden bzw. werden.

Kurath betont, dass es sich um eine "reine Vorsichtsmaßnahme" handle. Alle anderen Impftermine, außer jene im Messezentrum Klagenfurt, sollen am Sonntag in Anspruch genommen werden. Für jene, die um ihre Impfung umgefallen sind, soll es so schnell wie möglich Ersatztermine geben.

Infohotline für Bürger

Für allfällige Fragen der Bürger steht die Hotline der Ages 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr) zur Verfügung.

Kommentare (39)
Zuckerpuppe2000
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Impfen

Die ersten wurden mit Pfizer geimpft, praktisch keine Nebenwirkungen.
Es wurden mehrere Stationen zugleich geimpft, jedoch mit verschiedenen Impfstoffen.

Bobby_01
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rehlein

die 100 % glaube ich auch nicht.
Es hat aber extrem viele Ausfälle gegeben, dass ist bekannt.
Und erst danach wurde vom Krankenhaus dass umorganisiert, dass nicht zu viele von einer Abteilung geimpft werden. Aber leider erst nach dem Vorfällen.

Gartenfuchs22
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würde mich interessieren...

....welche Station das sein soll in welchem KH?? Schreiben sie es ruhig hier oder haben sie Sorge, dass sie den Beweis dafür schuldig bleiben müssten? Berufsbedingt kenne ich die Situation nämlich ausgezeichnet in den KHs der Stmk und ist kein derartiger Vorfall bekannt....also bitte her mit ihren Fakten?!

Zuckerpuppe2000
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Beweisen

Muss ich Ihnen wohl rein gar nichts.

Zuckerpuppe2000
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Fakt

Bei uns in der Uniklinik Graz. Vor ca. 3 Wochen.

rehlein
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100% Ausfall?

Haben sich ALLE impfen lassen?

Die Tag- und Nachtschichtler- das gesamte Stationspersonal am selben Tag?

Ihr Armen, dann mußte die Station ja geschlossen werden.

Hoffe es geht allen wieder so einigermaßen, vor allem den Intensivpatienten.

Ich kann jetzt nur sagen, wie die Impfungen bei uns gelaufen sind:
Wir hatten mehrere Termine, wobei geschaut wurde, dass die, die im Dienst waren nicht geimpft wurden, denn die mußten ja arbeiten.
Die, die aus dem Nachtdienst kamen wurden auch nicht geimpft, die sind zum Ausschlafen nach Hause gegangen.
Geimpft wurden die, die sich so eingetragen haben, dass sie an diesem Tag zumindest frei hatten.
Beim nächsten Termin kamen dann eben die anderen dran, ebefalls nach demselben Schema - nicht die Dienstmannschaft, und nicht die Nachtdienstler.
Und bei uns wurde nicht nur unsere Station geimpft, sondern hausintern alle Stationen - und das wurde eben auf mehrere Termine jeweils für die erste und zweite Dosis eingeteilt.

Gartenfuchs22
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völliger Nonsens...

...was sie da schreiben - niemand musste dort mit einem allergischen Schock dort nach einer Impfung auf die Intensivstation! Blöd nur, dass ich sehr genau mit diesem Thema zu tun habe...also bitte keinen Unsinn verzapfen

Bobby_01
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zuckerpuppe

das wird stimmen, da war doch eine Abteilung aus diesem Grund geschlossen.
Natürlich hört man davon in der Öffentlichkeit nichts.

Miauuutsetung
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Auf

unserer Station gab es auch bei 50% Impfreaktionen und ein paar Krankenstände.

Musicjunkie
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viele Impfwillige nach Hause geschickt.

Und wo um alles in der Welt, sind die längst versprochenen anderen Impfstoffe?

c28025fd7fba214226511f7f24e0f60b
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@Musicjunkie, was glauben sie, warum man den AZ-Impfstoff jetzt so hoch lobt?

Antwort:
Weil wir keinen anderen Impfstoff haben! Wenn man AZ nicht so loben würde, wer würde sich impfen lassen?

Prutschw
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In Tirol

bekommen die Covidioten Biontech Impfstoff, sie haben ja die Südafrika-Mutante. Natürlich alle komplett unschuldig. Das Virus war wahrscheinlich in einer Obstschachtel.
Staatsanwalt (kein Witz!) hat mal zu einem Bekannten gesagt: "Wennst dich nix scherst, kommst in Österreich relativ weit". Dem ist nichts hinzuzufügen.

DavidgegenGoliath
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Gegenfrage an die Ärzte,

welche Krankheit löst diese Symtome aus?

rehlein
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@DavidgegenGoliath

Dazu müßten Sie jetzt einige Medizinwälzer lesen, denn Gerinnungsstörungen sind sehr häufige Symptome bei sehr vielen Erkrankungen.

Es gibt genetisch bedingte und erworbene.

Ein Beispiel, das Sie sicher nicht gerne hören wollen, ist Covid 19 - da sind Thrombosen, Thromboembolien eines der häufigsten Komplikationen.

Da wir hier aber alle nicht die Vorgeschichte, bzw. eventuelle Vorerkrankungen der armen Verstorbenen kennen, müßte man Kaffeesud lesen.

Überlassen wir diese Aufklärungsarbeit den Pathologen - die bekommen alle Infos, die sie brauchen werden, und haben auch alle zur Verfügung stehenden Diagnosemöglichkeiten, um dieses grausame Schicksal aufzuklären.

Täglich sterben z.B. Schlaganfallpatienten - da sind auch Blutgerinsel die Todesursache, wenn nicht rechtzeitig eine Lyse stattfindet.

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