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HintergrundDas Prozedere, bis es einen neuen Bischof für Kärnten gibt

Am Zug ist jetzt der päpstliche Nuntius in Österreich. Er erarbeitet einen Dreiervorschlag, der an Rom ergeht. Engelbert Guggenberger leitet die Diözese, bis der neue Bischof amtseingeführt ist.

Es ist völlig offen, wann Rom entscheidet, wer in Kärnten neuer Bischof wird und ins bischöfliche Ordinariat einzieht
Es ist völlig offen, wann Rom entscheidet, wer in Kärnten neuer Bischof wird und ins bischöfliche Ordinariat einzieht © Raunig
 

In Vorarlberg war Benno Elbs Generalvikar, ehe er Administrator und Bischof wurde. Daran denken jetzt manche in Kärnten, wo der bisherige Generalvikar Engelbert Guggenberger nach dem Wechsel von Bischof Alois Schwarz nach St. Pölten zum Administrator gewählt wurde. Er leitet jetzt interimistisch die Katholische Kärnten Kärnten, bis ein neuer Bischof amtseingeführt ist. Theoretisch wäre es möglich, dass  nach dem Muster Vorarlbergs Guggenberger zum Bischof geweiht wird. Doch entschieden wird in Rom.

Jetzt hat der päpstliche Nuntius in Österreich einen Dreiervorschlag für Bischofskandidaten zu ermitteln, zu jedem ist ein Dossier zu erstellen, Priester wie Gläubige werden befragt. Das Papier ergeht an Rom. Der Diözesanadministrator erstellt parallel dazu einen Bericht über die Lage der Diözese. Aus dem Gesamtdossier erarbeitet die römische Bischofskongregation einen Ernennungsvorschlag, die Entscheidung trifft Papst Franziskus.

Wann Rom entscheidet? Das ist völlig offen, jede Zeitangabe ist reine Spekulation. Manche rechnen mit einem raschen Verlauf, weil der Nuntius heuer das Pensionsalter erreicht.

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