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KärntenGuggenberger leitet jetzt die Katholische Kirche Kärntens

Generalvikar Engelbert Guggenberger wurde am Montag Vormittag zum Diözesanadministrator gewählt. Bis zur Amtseinführung des neuen Bischofs leitet er die Katholische Kirche Kärntens.

Engelbert Guggenberger
Engelbert Guggenberger © Pressestelle der Diözese Gurk/Oskar Höher
 

Nach dem Wechsel von Bischof Alois Schwarz nach St. Pölten steht jetzt fest: Der bisherige Generalvikar Engelbert Guggenberger leitet als Administrator die Katholische Kirche Kärntens. Das achtköpfige Gurker Domkapitel hat Montag Früh nach der morgendlichen Kapitelmesse im Klagenfurter Dompfarramt  Guggenberger zum Diözesanadministrator gewählt. Er kennt die Diözese mit ihren Gewichtungen und Problemen bestens, gilt als Mann der zusammenführt. Er wird die Diözese bis zur Amtseinführung eines von Papst Franziskus ernannten neuen Bischofs leiten.

In seinem ersten Statement kündigte Guggenberger gleich mit klaren Worten an, dass er gegenüber kirchlichen Mitarbeitern mit "Transparenz in Kommunikation und Führungsstil das verloren gegangene Vertrauen in die Diözesanleitung wiederherstellen" wolle. Damit verwies er auf die Turbulenzen der letzten Jahre in der Diözese und im Bistum, die in den letzten Wochen vor dem Bischofswechsel medial auch überregional aufgezeigt wurden.

Arbeitsgruppe soll Bistum durchleuchten

Guggenberger legt nach den Besprechungen mit dem Domkapitel auch gleich fest: Es werde jetzt ein umfassender Überblick über die wirtschaftliche und personelle Situation im Bistum erarbeitet, die Arbeitsgruppe leitet der Gurker Stiftspfarrer, Domkapitel-Mitglied Gerhard Kalidz. Der Überblick soll dann dem Domkapitel für weitere Entscheidungen vorgelegt werden. Kirchenintern wird damit gerechnet, dass es jetzt in der Führung des Bistums selbst wie in der Leitung des Bildungshauses St. Georgen am Längsee, die Bischof Schwarz in den letzten Monaten noch verändert und neu besetzt hat, zu neuen Entscheidungen kommen wird.

Guggenberger hielt auch fest, dass er die 336 Pfarren der Diözese aufrecht erhalten wolle. Mit "menschennaher Seelsorge" wolle er den Weg von Bischof Schwarz fortsetzen.

Zur Person

Engelbert Guggenberger wurde 1954 in St. Lorenzen im Lesachtal geboren.  Er maturierte am Gymnasium Tanzenberg und studierte in Rom an der Päpstlichen Universität Gregoriana Philosophie und Theologie. Nach der Priesterweihe 1978 in Rom und dem Doktoratsstudium dort wirkte er als Pfarrer in Bad Kleinkirchheim, als Regens in Tanzenberg und dann als Dechant in Spittal.

Generalvikar ist der begeisterte Bergsteiger Guggenberger seit 1. September 2008. 2016 wurde er durch das Gurker Domkapitel zum Dompropst und damit Leiter des Domkaptels (engstes Gremium an der Seite des Bischofs) gewählt.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

sterzi
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Vertrauen wieder herstellen

Wieso traue ich gerade ihm dies nicht zu?

Antworten
GordonKelz
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JA...Herr GUGGENBERGER...

..legen Sie den Mantel des Schweigens über dieses Kapitel ,etwas anderes wird bei den Untersuchungen der eigenen Leute wohl nicht herauskommen !
In “ Hundert Jahren “ redet keiner mehr davon !
Gordon Kelz

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