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Das steckt dahinter Rätselhafte Quallenblüte rund um Triest

Das massenhafte Erscheinen der Meereswesen beschäftigt seit Wochen die Wissenschaftler und Bürger der Hafenstadt Triest.

Schwärme von Quallen in der Bucht von Triest
Schwärme von Quallen in der Bucht von Triest © Regina Rauch-Krainer
 

Wie Corona zum Trotz kennen die Quallen weder Reisebeschränkungen noch Abstandsregeln. In Schwärmen von Zigtausenden bevölkert eine der größten Arten im Mittelmeer, die Lungenqualle (Rhizostoma pulmo), seit geraumer Zeit die Küste des Golfs von Triest. Als weiß-rosa Teppich formieren sich die Medusen in höchster Konzentration vor allem direkt an den Ufern von Triest, ganz besonders gegenüber der berühmten Piazza dell’Unità, dem größten offenen Platz Europas zum offenen Meer hin.

Kommentare (2)
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mahue
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Manfred Hütter: zu komplexes Thema

Die Veränderungen in unseren Meeren sind so komplex, dass nur Meeresbiologen und Klimaforscher versuchen können diese Veränderungen uns zu erklären. Da trifft auch manche These auf eine Gegenthese, weil auch Wissenschaftler sich nicht einig sind. Da sind wir Laien nur Zaungäste und können solche Phänomene beobachten. Auch wenn mancher ein Küstenpatent als Segler für die Adria hat, oder Zwei-, Dreistern Taucher bei PADI oder CMAS hat.

Sezession
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Nicht ganz schlüssig

1.) Eine Erwärmung des Meeres kann logischer Weise in den Übergangszeiten nur zu einer zeitlichen Verschiebung, nicht aber zum Ausmaß der Quallenblüte beitragen. (z.B. "schon im April statt wie sonst im Mai") Dies ist aber offensichtlich nicht der Fall.
2.) Die Bora ist in Triest ablandig und kühlt nicht nur die Luft, sondern auch das Meer extrem stark ab. Die Bora müsste daher die Quallenblüte eher verhindern statt verstärken und die Quallen obendrein auch aus dem Hafen auf das Meer treiben.
3.) Quallen treten in kühleren Meeren häufiger auf als in den warmen tropischen Regionen.