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Klimapaket ''Fit for 55''Klimaforscher Latif: "Der Druck steigt auch für die großen Konzerne"

Klimaforscher Mojib Latif hält den Aspekt des sozialen Ausgleichs für maßgeblich. Die Mühlen der Politik mahlen zwar langsam, doch der Druck wird noch deutlich zunehmen, sagt er.

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Herr Latif, wie beurteilen Sie das Klima-Paket der Europäischen Kommission "Fit for 55"?
MOJIB LATIF: Auf dem Papier ist das schon ambitioniert, was hier vorgelegt wurde. Speziell was die Automobil-Industrie betrifft. Dagegen ist nichts zu sagen. Die Frage ist allerdings, ob sich das so realisieren lässt. Gerade was den Verbrennungsmotor betrifft, wird das Verhalten der deutschen Regierung spannend werden. Wir befinden uns ja schon im Wahlkampf (Bundestagswahl in Deutschland findet am 26. September statt, Anm.) und was Klimathemen betrifft habe ich etwa von den Unionsparteien noch herzlich wenig gehört - aus Angst vor dem Wähler.

Kommentare (2)
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NIWO
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Ich frage mich nur wer dann noch Steuern zahlt um das alles zu finanzieren.

Entweder man hat dann keinen Job mehr weil Firmen abwandern oder man kommt nicht mehr zur Arbeit weil sich kein Normalverdiener diese E-Kutschen leisten kann . Von Öffis brauchen wir gar nicht reden in einer Zeit wo viele flexibel arbeiten müssen bzw. diese zu Zeiten fahren wo kein Arbeiter zu arbeiten beginnt. Gut dass ich bis dahin alt genug bin damit mich das nicht mehr betreffen wird.

Imandazu
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Zweifellos zahlen ALLE - wer denn sonst? Die Frage ist wieder einmal:

Wer zahlt wie viel? Daher muss der Profit globaler Konzerne endlich (höher) besteuert und dafür die Lohnnebenkosten reduziert werden.
Außerdem ist jemand, der sich heute ein „Batterieauto“ oder gar einen 80.000 Euro 480Ps-Tesla leisten kann, als „Vorbild“ für 90% der Bevölkerung nicht repräsentabel.
Daher wird die Klima-Agenda es ohne sozial ausgewogene Gesetzgebung scheitern.