Der fortschreitende Klimawandel hat im Vorjahr in Europa deutliche Spuren hinterlassen. Laut dem Klimastatusbericht 2023, den der europäische Copernicus-Klimawandeldienst (C3S) gemeinsam mit der UN-Weltwetterorganisation WMO am Montagmorgen veröffentlicht hat, erlebte Europa – je nach herangezogenem Datensatz – das heißeste oder das (nach 2021) zweitheißeste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn. Die Hitze war jedoch sehr ungleich verteilt: Vor allem in Skandinavien fiel das Jahr etwa kühler als zuletzt üblich aus, wohingegen es weiten Teilen des restlichen Kontinents Erwärmungsrekorde bescherte. Mit all ihren Folgewirkungen sorgten sie laut dem Bericht für ökonomische Schäden in der geschätzten Höhe von 13,4 Milliarden Euro.