Das Momentum war nie größer, dennoch sind die Erwartungen gebremst. Eine Mehrheit von über 100 Staaten verlangt auf der UN-Klimakonferenz in Dubai (COP28), im Schlusstext festzuhalten, dass es erforderlich ist, weltweit aus dem Verbrennen fossiler Energieträger auszusteigen. Eine Annahme der Formel wäre eine spektakuläre Premiere, der Hauptverursacher der globalen Erhitzung wäre endlich ohne Umschweife beim Namen genannt. Nur entscheiden auf Klimakonferenzen eben nicht Mehrheiten, es gilt das Konsensprinzip. Und das bedeutet: Auch ein einzelner Staat kann per Veto jeden Beschluss verhindern.
Dubai
Streit um Öl und Gas spitzt sich auf der Klimakonferenz zu
Am Dienstagabend soll die 28. UN-Klimakonferenz in Dubai zu Ende gehen. Nach wie vor weigern sich Erdöl-Staaten beharrlich, ein Aus für Fossilenergie zu akzeptieren.
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