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Wien Mund-Nasen-Schutz verweigert: Drei Lehrer suspendiert

In Wien wurden drei Lehrer, die in der Schule den Mund-Nasen-Schutz verweigert hatten, suspendiert.

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© KLZ
 

Die drei bereits vor Weihnachten suspendierten Lehrer in Wien arbeiteten alle in der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau, hieß es im "Kurier" (Donnerstag-Ausgabe). Diese hätten trotz Intervention der Schulleitung konsequent das Maskentragen verweigert. Österreichweit sind sie bisher die ersten Pädagogen, die deshalb außer Dienst gestellt wurden. Bisher sei man mit Verwarnungen bzw. Weisungen ausgekommen, hieß es aus den Bildungsdirektionen. Kritik an der Entscheidung kommt auch hier von der FPÖ: Lehrern dürfe kein Maulkorb umgehängt werden.

Die Amtsärztin der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf, die am Sonntag bei einer "Anti-Corona-Demo" gegen die Maßnahmen der Bundesregierung gewettert und empfohlen hat, sich nicht impfen zu lassen, wurde dienstfrei gestellt. Weitere dienst- beziehungsweise disziplinarrechtliche Konsequenzen werden geprüft, hieß es in einer Stellungnahme des Landes. In Wien wurden drei Lehrer, die in der Schule den Mund-Nasen-Schutz verweigert hatten, suspendiert.

Gegenüber dem ORF Burgenland erklärte die Ärztin, sie sei keine generelle Impfgegnerin, sondern nur im Fall der Corona-Schutzimpfung skeptisch: "Ich möchte richtigstellen, dass ich mich ausschließlich auf die betagte Altersgruppe konzentrierte. Jede Impfung ist auch zu verarbeiten und wenn Menschen zu schwach oder zu krank sind, könnten sie vielleicht diesen Prozess schlechter schaffen als junge, robuste Menschen." Unterstützung bekam sie von der FPÖ Burgenland, die in einer Aussendung forderte, dass die Meinungsfreiheit garantiert sein müsse.

 


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (9)
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07ran
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Wann

bekommen endlich diese ewigen KritikerInnen einen Maulkorb verpasst?

Bis zu einem gewissen Grad kritisch und misstrauisch zu sein, gehört zum gesunden Menschenverstand.

Aber jede Maßnahme zu boykottieren - gerade von einer Partei, die selbst gerne diktatorisch auftritt - sorgt sicher nicht nur bei mir für Unverständnis.

Reipsi
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A Maulkorb nicht

ober a Masken.

HASENADI
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Es braut sich Schlimmes zusammen!

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Dezember, als wir mit der Zulassung der ersten Impfstoffe Hoffnung schöpfen durften, ist der Rückfall in die Depression durch prolongiertes stümperhaftes Test- und Impfmanagement Tatsache geworden. Tägliche Hiobsbotschaften von wissenschaftlicher Seite, reagierende, statt agierende politische Verantwortungsträger und ständiges Provozieren von Impfgegnern, Querdenkern und sog. Demokratiebewahrern machen für die Bevölkerung die Situation noch chaotischer und scheinbar nicht mehr beherrschbar.
Jetzt hat die Stunde der Despoten geschlagen! Dieses Durcheinander von bestehender Unsicherheit, Empörung, Orientierungssuche und nachvollziehbaren Ängsten schamlos ausnützend, kommen sie in Scharen ausgerechnet jetzt aus ihren Löchern, sorgen töpfeklappernd und Anordnungen ignorierend für noch mehr Chaos und preisen lauthals ihre Heilsversprechen an.
Jetzt heißt es Zusammenstehen, kühlen Kopf bewahren und die radikalen Aufwiegler mit allen zu Gebote stehenden Mitteln in die Schranken zu weisen. Das Jahr 1933, damals hieß das Verderben Hitler, zeigt auffallende Gleichartigkeit...

Hapi67
1
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Sie sprechen von der Bevölkerung

und den Gegnern aus diversen Gründen und vom Appell zum Zusammenstehen-wird mit Ihren Worten sicher funktionieren.
Das mit den Despoten verstehe ich in dem Zusammenhang leider auch nicht.
Und mit dem Vergleich zum Jahr 1933 habe ich wahrscheinlich einfach zu wenig Phantasie, obwohl mittlerweile fast zu jedem Thema ein Vergleich mit dieser Zeit bemüht wird.

Das einzige, was sich meiner Meinung zusammenbraut ist eine Entspannung und Rückkehr zur Normalität im heurigen Jahr.

HASENADI
2
0
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hapi67,

bei den Corona-Demos tragen einige Teilnehmer Judensterne. So inszenieren sich Impfgegner als Opfer einer vermeintlichen Diktatur, die alle von uns zwangsimpfen will. Damit wird der Massenmord an der jüdischen Bevölkerung relativiert, die Maskenpflicht wird mit dem Tragen des Judensterns in der NS-Zeit verglichen. Andererseits kommt es zu einer auf Lügen aufbauenden Verbreitung antisemitischer Verschwörungsmythen im Netz (Bill Gates,...)
Ich wünsche mir auch, hapi67, Ihre Meinung zum weiteren Verlauf kommt zum Tragen.

checker43
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Wer

genau wurde 1933 von Dienst suspendiert, weil er nicht zur Verhinderung von Infektionen beitragen wollte?

Isidor9
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Völlig richtig

Gute und korrekte Entscheidung. Diese Komiker haben als Vorbilder in einer Klasse nichts verloren. Raus mit den Obskuranten.

pescador
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.

Wenn ein Pädagoge nicht bereit bzw in der Lage ist, demokratisch beschlossene Maßnahmen mitzutragen, ist er für diesen Beruf nicht geeignet.

UHBP
16
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Kritik an der Entscheidung kommt auch hier von der FPÖ: Lehrern dürfe kein Maulkorb umgehängt werden.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist kein Maulkorb.
Das wissen FPÖ Politiker anscheinend nicht. ;-)