Rolle als HaftpflichtversichererEU trägt Teil möglicher Schadenersatzzahlungen nach Impfung

In den USA wurden Impfstoffhersteller von Haftung freigestellt.

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Die EU habe in den Verträgen mit den Impfstoffherstellern offenbar zugesichert, einen Teil der im Rechtsweg gegen Impfstoffhersteller zugesprochenen Schadenersatzzahlungen zu übernehmen © dpa-Zentralbild/Bernd Wüstneck
 

Wenn in den kommenden Monaten Millionen Menschen in der EU gegen Corona geimpft werden, sind Impfreaktionen und vermutlich auch Schadensersatzklagen zu erwarten. Die EU habe in den Verträgen mit den Impfstoffherstellern offenbar zugesichert, einen Teil der im Rechtsweg gegen Impfstoffhersteller zugesprochenen Schadenersatzzahlungen zu übernehmen, schreibt Francine Brogyanyi, Partnerin und Leiterin des Bereichs Life-Sciences bei Dorda Rechtsanwälte, im "Standard".

Die genaue Regelung sei zwar öffentlich nicht bekannt. Die EU nehme aber gleichsam die Rolle als Haftpflichtversicherer ein, die Impfstoffhersteller bleiben aber produkthaftungsrechtlich dem Patienten gegenüber für ihr Produkt haftbar. Die USA gehe sogar noch viel weiter und habe den Impfstoffherstellern eine gänzliche Haftungsfreistellung zugesichert. Ob letztlich künftige Schadensersatzklagen erfolgreich sind, werde davon abhängen, ob allfällige Nebenwirkungsmeldungen kausal auf eine Covid-Impfung zurückgeführt werden können, erwartet Brogyanyi.


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Kommentare (7)
GordonKelz
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Da Sterben doch die Leute vorher an...

...Altersschwäche bis die von der EU auch nur einen Cent zu Gesicht bekommen....!
Gordon Kelz

lilith73
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biologische Lösung

so nennt man das, Gericht arbeitet so langsam bis Patient stirbt.

Ifrogmi
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na das beruhigt mich jetzt wirklich ...

die gehen offenbar selbst von einer impfschadensrate aus die über der norm liegt.

hfg
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Nein das nicht

Aber von unendlich vielen Klagen in unglaublichen Höhen - das ist in Amerika völlig normal. Es werden auch die unglaublichsten Urteile gefällt und tatsächlich auch 1000 Millionenentschädigungen gezahlt.

Avro
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Unfassbar!

Da wird auf politischen Druck hin ein Impfstoff entwickelt, Notzulassung durchgepresst und nun macht die Pharmaindustrie Milliardengewinne.
Und das ganze komplett ohne (finanzielles) Risiko!
Das gesundheitliche Risiko und Folgen tragen die geimpften, das finanzielle der Staat also wir alle inklusive der geimpften.
Kannst nicht erfinden....

hfg
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Dazu muss man

Aber auch die Schadenersatzklagen und die exorbitanten Höhen in Amerika kennen. Dort wird alles und jeder verklagt um dreistellige Millionenbeträge, wegen allem, wenn man glaubt etwas holen zu können. Leider bekommen die Kläger auch sehr oft Recht. Das die Pharmaindustrie dieses Risiko nicht übernehmen kann und will ist völlig normal. Das hat nichts mit dem Impfstoff, der Wirksamkeit und eventuellen Gefahren zu tun.

hfg
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Und selbst die

Kosten der Abwehr einer völlig absurden unbegründeten Schadensforderung kostet enorm viel Geld. Das ist leider im amerikanischen Recht begründet und diese Praxis wird auch immer öfter in Europa und Österreich angewendet. Ein kleines Beispiel war die hohe Schadenersatzforderung gegen den Almbauern, weil eine Kuh eine unvorsichtige Wanderin mit Hund getötet hat. In Amerika wäre mindestens die 100 fache Summe gefordert und vermutlich auch zugesprochen worden. Dieses Risiko kann und wird kein vernünftiger Konzern übernehmen, wenn er nicht muss. Beim Impfstoff war das vermutlich sehr einfach das Risiko abzuwälzen. Ansonsten hätte man den Impfstoff vermutlich 100 mal teurer gemacht und die Risikokosten eingepreist.