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2835 NeuinfektionenBereits mehr als 1000 Tote in Österreich

Bis Dienstagfrüh sind 1005 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 2835 Neuinfektionen gemeldet.

© APA/PID/Markus Wache
 

Acht Monate nach den ersten bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in Österreich ist die Zahl der Toten auf über 1.000 gestiegen. Bis Dienstagfrüh sind 1.005 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 2.835 Neuinfektionen gemeldet. Deutlich gestiegen ist die Zahl der Patienten im Spital. 1.400 Erkrankte lagen am Dienstag im Krankenhaus, davon 203 auf Intensivstationen - am Montag waren es noch 188. 24.789 Menschen waren aktiv infiziert.

Im Schnitt kamen in der vergangenen Woche jeden Tag 2.664 Neuinfektionen hinzu. Bisher gab es laut Angaben von Innen- und Gesundheitsministerium (Stand 9.30 Uhr) 86.102 Fälle, 60.308 Menschen gelten als wieder genesen. Die meisten Neuinfektionen wurden am Dienstag mit 590 aus Niederösterreich gemeldet, in Wien waren es 456, in Tirol 407 und in Oberösterreich 405. Die Steiermark meldete 367 neue Fälle, Vorarlberg 234 und Salzburg 208. In Kärnten kamen 97 Infektionen hinzu und im Burgenland 41.

Neuinfektionen nach Bundesländern
Steiermark367
Kärnten97
Niederösterreich590
Wien456
Tirol407
Oberösterreich405
Vorarlberg234
Salzburg208
Burgenland41

Wie immer wurden über das Wochenende bzw. am Feiertag deutlich weniger Testergebnisse eingemeldet. So kamen in den vergangenen 24 Stunden nur 14.112 PCR-Ergebnisse hinzu. Davon waren 20 Prozent positiv. Im Schnitt liegt die Positivrate im Oktober bei rund acht Prozent, im September waren es noch knapp vier und im Juli 1,25 Prozent.

Im Vergleich zum Montag müssen 70 Patienten mehr im Spital behandelt werden, ein Plus von 15 Covid-19-Erkrankten gibt es auf Intensivstationen. Insgesamt befinden sich mittlerweile deutlich mehr Patienten in Krankenhäusern als während des Lockdowns im Frühjahr. Den bisherigen Höchststand gab es am 31. März - damals waren 1.110 Covid-19-Erkrankte stationär aufgenommen. Am Dienstag bedurften 1.400 Covid-19-Patienten einer Spitalsbehandlung. Auf Intensivstationen mussten 203 Patienten versorgt werden - das liegt noch unter dem bisherigen Höchstwert von 267 während des Lockdowns am 8. April.

Allerdings sind im Spitalsbereich grundsätzlich enorme Zuwächse bei Corona-Patienten zu verzeichnen. So lagen vor zwei Wochen noch 611 Covid-19-Erkrankte im Krankenhaus, vergangenen Dienstag waren es 889. Im Zwei-Wochen-Vergleich ergab das eine Steigerung von rund 130 Prozent. Die Zahl der Intensivpatienten stieg von 107 am 13. Oktober auf 145 am 20. Oktober zu 203 am Dienstag.

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind 1.005 Menschen in Österreich an den Folgen von Covid-19 gestorben. Den ersten Todesfall gab es am 12. März. Die bisher meisten Toten an einem Tag wurden am 6. April mit 31 gemeldet. Vor zwei Wochen waren es noch 861 Tote, gegenüber heute bedeutet das eine Steigerung von knapp 17 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der Toten - 57 Prozent - waren Männer.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (21)
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UHBP
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Im Schnitt kamen in der vergangenen Woche jeden Tag 2.664 Neuinfektionen hinzu.

Und wieviele davon sind jetzt nachweislich Corona-Sauf-Exzessen zuzuordnen?

Vencor
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Davon geht die Welt nicht unter

Sieht man sie manchmal auch grau
Einmal wird sie wieder bunter
Einmal wird sie wieder himmelblau
Geht's mal drüber und mal drunter
Wenn uns der Schädel auch raucht
Davon geht die Welt nicht unter
Die wird ja noch gebraucht
Davon geht die Welt nicht unter
Sie wird ja noch gebraucht

gb355
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Na,ja

....nix checkts...rote Daumen, was?

FelixMeinung
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unfähiger Gesundheitsminister

warum erhöht der Anschober die Bettenanzahl nicht ?
ist er unfähig es zu machen ? will er nicht? oder ist es nicht notwendig ??

Voriges Jahr waren um diese Zeit mehr Personen im Spital als heuer 2020 ?!

rehlein
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@FelixMeinung

Mehr Betten helfen nichts, wenn es nicht genug medizinisches Personal gibt, und das ist in Österreich Mangelware.
Man kann die auch nicht im Schnellsiederkurs ausbilden.

Und dass jetzt weniger Pat im KH sind als vor einem Jahr ist auch logisch - man muß auch im KH auf ausreichend Abstände zwischen den Patienten achten, deshalb wurde die Bettenanzahl in den Zimmern reduziert.

Wenn z.B. in einem Zimmer vorher 4 Betten waren, dann sind jetzt nur mehr 2-3 drin, je nach Raumgröße.

Deshalb sind jetzt weniger Patienten in den Krankenhäusern.
Man muß die ausgerufenen Maßnahmen auch in den Spitälern einhalten - Distanz zwischen den Betten, ausreichend Raum um in allen Patienzimmer Abstand zu halten, keine Staus vor Untersuchungszimmern, usw.

MHammer
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Noch mehr Zahlen

Corona Tote Weltweit seit 1.1.2020
1.161.422 (Johns Hopkins Dashboard)

Verhungerte Kinder unter 5 Jahren seit 1.1.2020
ca. 2,6 Mio.

Hier gibt unsere Regierung aber keine 40 Millarden Euro aus um das zu verhindern!

gb355
4
4
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Na,ja

Und das nicht nur zur
Pandemiezeit
(also in Ö ca.8 Monate)
Sondern schon seit Jahrzehnten!!!!🌍

rehlein
5
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Mehrere Bundesländer schlagen bereits Alarm

wegen Bettenkapazität in den Spitälern.

Oberösterreich befürchtet schon in der ersten Novemberwoche die Auslastungsgrenze,
Vorarlberg ist nur mehr ganz knapp mit Intensivbetten,
Tirol ist besorgt,
in der Steiermark haben schon ein paar kleinere Spitäler die Kapazitätsgrenze erreicht, andere sind schon in Stufe 3 des 3-Stufenplans,
Salzburg befürchtet auch, dass bald die Auslastungsgrenze erreicht ist.
Wien hat lt. Medien nur 25 % Auslastung der Intensivbetten - da weiß ich es aber sicher, dass die angeblich noch 75% freien Intensivbetten mit heutigem Tag NICHT frei waren, sondern nur von Tag zu Tag durch Umschichtung des Normalbetriebs freigemacht werden könnten, was zu Lasten der Normalpatienten geht.

Wir haben täglich viel zuviele Neuinfektionen, und die Spitalsbelegung steigt täglich enorm an.

Leute, wenn wir noch 1-2 Wochen solche täglichen Anstiege bei den Spitalspatienten haben, dann ist die Auslastungsgrenze erreicht.
Das ist dann nicht im Dezember, oder zu Weihnachten, sondern schon viel früher.

In einigen Bundesländern fährt man den Spitalsbetrieb wieder runter und beginnt Op`s zu verschieben, weil man weiß was in den nächsten Tagen an Patienten auf uns zu kommt.

Im Frühjahr hat uns der shut-down rausgerissen, bei weit geringeren Infektionszahlen.

Der werte nescio darf gerne wieder über meinen Kommentar polemisieren - er hat aber keine Ahnung wie die Situation in den Spitälern ist, und sie ist ernst!

berndhoedl
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weiß eigentlich die Ärztekammer

dass Jemand, welcher behauptet aktive Ärztin zu sein, hier so frei herum postet?
Ich kenne keinen Arzt oder Ärztin, welche solche Postings in einer Boulevard Zeitung tätigen würde.....

samro
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da sind viele

berndund es haben sich immer wieder welche geoutet.
schade dass sie nicht alles wissen. :(

berndhoedl
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du schreiben nur nix

wirres zeug nix verstehen du was schreiben. schaden da ich kann nix antworten tun. samround es tun weh ich lesen viel von du aber ich wissen du sehr klein mit denkenweise.

malsehen
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wenn es so weiter geht

dann ist Österreich bald ausgestorben. Jeder 4 Österreicher ist getestet, aber ich kenne keinen Einzigen. Was ist dann, wenn alle getestet wurden? Jetzt sind über 1000 Tote, die das Virus in sich hatten. Aber wir haben auch 56.000 Menschen die wieder geheilt sind. Das sollte man auch erwähnen und nicht immer nur Panik machen.

rehlein
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@malsehen

Es geht nur darum, dass durch schwerer Erkrankte die Spitäler nicht an ihre Grenzen stoßen.

Sind zuviele Erkrankte zur selben Zeit, und werden davon zuviele spitalspflichtig, dann muß man den Regelbetrieb der Krankenhäuser zurückfahren, und das geht auf Kosten von allen anderen Erkrankten, die eine Behandlung, eine Op, etc. benötigen.

Es würden dann wieder, wie schon im Frühjahr, nur mehr lebensbedrohliche Erkrankungen behandelt und stationär aufgenommen, alles andere würde wieder verschoben werden.

Doch, man sieht auch die Genesenen, aber auch unter denen gibt es einige, die noch länger an den Folgen der Infektion leiden, also die Infektion nicht ohne weitere Folgen überstanden haben.

Und wenn Sie bedenken, dass von jetzt täglich weit über 2000 neu pos. Getesteten nach 1-2 Wochen ca. 5% TÄGLICH hospitalisiert werden, und davon ein Teil intensivpflichtig wird, die teilweise wochenlang ein Bett besetzt halten, weiß man, wie schnell man die Auslastungsgrenzen erreicht.

Da helfen die Genesenen wenig, denn es sind viel mehr Neuinfektionen als Genesene.

Aussterben wird Österreich nicht, aber es ist eine Belastungsprobe für die Gesellschaft.

malsehen
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ja rehlein

wie im Frühjahr, Operationen wurden abgesagt bzw. verschoben. Die halben Betten standen leer für die zu erwartenten Coronakranken, nur gekommen sind sie Gott sein dank nicht. Und pos. getestet heißt nicht krank. Wäre es nicht besser die Personen zu schützen die Schutz brauchen? Die Alten und die Kranken.

rehlein
2
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@malsehen

Ja, sie sind nicht gekommen, weil es den shut-down gab.

Man weiß nicht wie sich die Situation ohne lockdown entwickelt hätte.

Richtig, pos. getestet, heißt nicht krank.
Da es aber einen rasanten Anstieg bei den Hospitalisierten sieht, kann man davon ausgehen, dass viele erkranken.

Dzt. sind es nur 20 % asymptomatische Pat.
Rest hat leichte bis schwere Symptome.

Wie wollen Sie die Schutzbedürftigen schützen? Wegsperren?
Man kann sie nur schützen indem wir als Solidargemeinschaft versuchen die Zahlen niedriger zu bekommen indem wir uns einschränken und die Maßnahmen strikt einhalten.

Welchen Vorschlag hätten Sie die Risikogruppen zu schützen?

Nur als Beispiel:
Viele alte Menschen wohnen in einem Pflegeheim, man versucht sie durch höchstmögliche Hygienestandards zu schützen, und trotzdem kommt das Virus wieder vermehrt in viele Heime.
Sie werden von Pflegepersonal betreut, das natürlich auch ein Leben außerhalb des Heims führt, und es kommen Besucher in die Heime, die leben ebenfalls "normal" draußen - so kommt das Virus zu den Schutzbedürftigen.

Je weniger Infektionen es allgemein gibt, desto besser sind die Risikogruppen geschützt.

Eine Insel für diese Gruppen, wo man sie hin verschifft und wegsperrt, gibt es nicht.
Und wegsperren wäre ja auch mehr als unmenschlich - grade die alten Menschen brauchen Sozialkontakte.

Wie sollte man diese Gruppen also schützen?

samro
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zahlen

16.10.
62455 positive gesamt (stmk 864) 16582 aktive
bruck: 248
dl 130
graz 1550
gu 581
hb 467
lb 325
leoben 195
liezen 260
murau 42
murtal 189
so 134
vo 233

hospitalisiert oe 700 intensiv 124
neuinfektionen 1163 (stmk 145)
hospitalisiert stmk 76 intensiv 12

samro
9
3
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zahlen 21.10.

21.10.
70769 positive gesamt (stmk 1331) 21385 aktive
bruck: 291
dl 169
graz 1802
gu 686
hb 513
lb 381
leoben 242
liezen 317
murau 45
murtal 248
so 179
vo 278
weiz 411

hospitalisiert oe 960 intensiv 147
neuinfektionen 1958 (stmk 174)
hospitalisiert stmk 116 intensiv 17

samro
9
3
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zahlen 26.10.

26.10.
85048 positive gesamt (stmk 2382) 32052 aktive
bruck: 417
dl 230
graz 2156
gu 881
hb 638
lb 515
leoben 349
liezen 460
murau 54
murtal 313
so 299
vo 347
weiz 514

hospitalisiert oe 1330 intensiv 188
neuinfektionen 2456 (stmk 334)
hospitalisiert stmk 177 intensiv 25

berndhoedl
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Noch ein paar Zahlen

das wären dann doppelt soviel wie tödl. Verkehrsunfälle
bei Selbstmorden fehlen noch ca. 200
5 x soviel wie Drogentode
1/20 der Krebs Toden
Grippe ist schwer - da gibts zwischen 1500 und knapp 3.000 - also zwischen 50% und 70% der Grippetoten
6 x soviel wie tödl. Arbeitsunfälle
jedoch lediglich 35% der gesamt tödl. Freizeitunfälle
usw....
Also relativiert sich diese Zahl wieder - und so überraschend es klingen mag - jeder wird einmal sterben.

berndhoedl
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kleine Korrektur

Krebstote und Drogentote...ist natürlich korrekt..

UHBP
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Top News!

Wenn die Zahlen weiter steigen, wird es kritisch.
Wenn die Zahlen weiter steigen, wird es irgendwann einen Lockdown geben.