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Ab DonnerstagÖsterreich öffnet Grenzen zu allen Nachbarstaaten außer Italien

Schneller als angenommen stellt Österreich für fast alle Nachbarländer wieder vollständige Reisefreiheit her - so wie sie vor Corona gegolten hat.

CORONAVIRUS: BURGENLAND - OeSTERREICH OeFFNET GRENZEN ZU UNGARN
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ab Donnerstag, dem 4. Juni entfallen von österreichischer Seite Grenz- und Gesundheitskontrollen gegenüber Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Nur zu Italien bleiben die Restriktionen zunächst aufrecht.

Für die Nachbarländer außer Italien gilt somit wieder die Vor-Corona-Situation - das heißt, es gibt bei der Einreise zurück nach Österreich keine Quarantäne oder Test-Erfordernisse mehr. Es wird erwartet, dass auch die von der Grenzöffnung betroffenen Nachbarländer ihre Einreiserestriktionen im Gegenzug aufheben. Da es sich um einzelstaatliche Maßnahmen handelt, verweist das Außenministerium auf die Länder selbst. Grundsätzlich hat Österreich mit Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein ja bereits eine vollständige Grenzöffnung ab dem 15. Juni und mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn für Mitte Juni vereinbart.

Di Maio sieht Dialogmöglichkeiten mit Österreich

Italiens Außenminister Luigi Di Maio hat sich am Mittwoch nach einem Telefonat mit Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) optimistisch gezeigt, dass Österreich den Beschluss, die Grenze zu Italien nicht zu öffnen, überdenken werde. Er sehe Dialogmöglichkeiten, so Di Maio. Österreich habe sich bereit erklärt, die epidemiologischen Daten des italienischen Gesundheitsministeriums zu prüfen.

"Schallenberg hat mir versichert, dass Österreichs Beschluss nicht endgültig ist", sagte Di Maio bei einer Pressekonferenz mit dem französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian in Rom. Dabei handelt es sich um den ersten Besuch des französischen Außenministers nach Ende des Lockdowns in seinem Land.

Tourismusbranche freut sich auf ausländische Gäste

Die Grenzöffnung zu den Nachbarländern Österreichs erfreut die Tourismusbranche. "Die Rücknahme der Grenzkontrollen ist essentiell für unsere 90.000 Betriebe, denn erst mit den ausländischen Gästen können wir die notwendige Auslastung und damit einhergehende Wirtschaftlichkeit sichern", so Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus-und Freizeitwirtschaft in der WKÖ.

Lega-Parlamentarier protestieren gegen Österreich

Die Südtiroler und Trentiner Abgeordneten der oppositionellen Lega machen Druck auf die italienische Regierung, damit diese die Bemühungen zur Grenzöffnung mit Österreich verstärkt. Österreich habe wieder einmal Italien die Türe geschlossen, doch die Reaktion von Premier Giuseppe Conte sei zu schwach, kritisierten die Parlamentarier.

"Österreichs beleidigendes Verhalten ist für unsere Wirtschaft schädlich", hieß es einem Schreiben der sechs Parlamentarier am Mittwoch. "Trotz vieler Worte über die Bedeutung des Tourismus für Italien bleibt die Brenner-Grenze geschlossen. Das ist ein wahrer Schaden. Die Reisefreiheit muss wieder hergestellt werden", protestierten die Parlamentarier.

Nehammer weiter für Grenzschutz

Auch wenn die Corona-Maßnahmen nach und nach gelockert werden, will Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) die Grenzen weiterhin schützen. Mit seinen Amtskollegen entlang der sogenannten Balkanroute habe er eine "intensive Kooperation im Kampf gegen Schlepper und irreguläre Migration" vereinbart, wie Nehammers Sprecherin am Mittwoch der APA mitteilte.

Gemeinsames Ziel sei unter anderem, illegale Grenzübertritte durch "intensiven Austausch und Vernetzung" zu verhindern, so Nehammer nach Gesprächen mit den Innenministern von Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Kroatien, Slowenien und Ungarn sowie mit dem Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, und dem Erweiterungskommissar Olivér Várhelyi, in den vergangenen zwei Wochen. Er habe auch weitere Unterstützung Österreichs für den Grenzschutz angeboten, erklärte der Minister. Auch stehe eine Westbalkankonferenz "in der nächsten Zeit" im Raum.

Im April sank die Zahl der illegalen Grenzübertritte in die EU laut Grenzschutzbehörde Frontex um 85 Prozent - die niedrigste Zahl seit Beginn entsprechender Aufzeichnungen im Jahr 2009. Entlang der Westbalkanroute gab es um 94 Prozent weniger Aufgriffe. Wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte, habe sich der Modus der Schlepper geändert. Diese würden sich nun "verstärkt auf Güterzüge und Lastwägen fokussieren".

Die Öffnung sei daher ein "enorm wichtiger Schritt" für die Betriebe. Wie Außenminister Alexander Schallenberg am Mittwoch mitteilte, sind ab morgen alle Grenz- und Gesundheitskontrollen gegenüber Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn eingestellt. Die Ausnahme bleibt vorerst noch Italien, nächste Woche soll die nächste Evaluierung erfolgen. Nocker-Schwarzenbacher hofft diesbezüglich, dass es auch hier bald Klarheit gibt.

In der Sommersaison würden rund 70 Prozent der Nächtigungen von ausländischen Gästen stammen, so Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des WKÖ-Fachverbandes Hotellerie. Mit der Grenzöffnung habe nun nicht nur die Ferien- auch die Stadthotellerie "Hoffnung auf einen gelungenen Sommer". Für Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der WKÖ, sei die Grenzöffnung "ein Schritt in die richtige Richtung." Reiseveranstalter und auch die Kunden würden nun "rasch Planungssicherheit benötigen".

Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bringt die Grenzöffnung Sicherheit. "Unsere Tourismusbetriebe und unsere Gäste brauchen Planungssicherheit. Die Öffnung von Grenzen zu unseren Nachbarstaaten ab 4. Juni gibt diese Sicherheit", so Köstinger laut einem Statement.

Um im Gegenzug auch die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten, kündigte die Ministerin "regelmäßige Testung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betrieben", an. Diese sollen ab Juli flächendeckend starten.

Ein Überblick: DEUTSCHLAND, SCHWEIZ und LIECHTENSTEIN:

An der Grenze zu den drei deutschsprachigen Nachbarländern wurden nur mehr Stichprobenkontrollen durchgeführt, dennoch war bisher ein triftiger Grund für ein Passieren der Grenze nötig. Darunter fallen Besuche von Lebenspartnern und Verwandten und wichtige familiäre Anlässe wie Hochzeiten, Begräbnisse oder religiöse Feiern. Auch Besitzer von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen sowie Personen, die Tiere versorgen müssen, dürfen einreisen. Die Quarantänepflicht entfällt. Auch wenn die Einreise aus den drei Ländern nach Österreich ab Donnerstag frei möglich sein soll, bleiben die dortigen Beschränkungen aufrecht. Eine vollständige gegenseitige Öffnung der Grenzen ist für den 15. Juni geplant. Das Berliner Kabinett hat grundsätzlich beschlossen, die weltweite Reisewarnung ab dem 15. Juni für die Mitgliedstaaten der EU, Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein aufzuheben und durch Reisehinweise zu ersetzen. Voraussetzung sei, dass es keine Einreiseverbote und großflächigen Ausgangssperren mehr gebe.

Schweiz öffnet Grenze zu Österreich am 15. Juni

Nach dem Beschluss der österreichischen Bundesregierung, die Grenz- und Gesundheitskontrollen unter anderem zur Schweiz, am 4. Juni aufzuheben, bleiben die Eidgenossen dabei, ihrerseits die vollständige Grenzöffnung zu Österreich, Deutschland und Frankreich wie vorgesehen am 15. Juni zu vollziehen.

ITALIEN:

Italien hat mit dem heutigen Mittwoch seine Grenzen für alle Bürger der EU, der Schweiz, Großbritanniens und Norwegens geöffnet und auch innerstaatlich die Reisebeschränkungen komplett aufgehoben. Österreicher können ab sofort nach Italien reisen, ohne sich danach für zwei Wochen in Quarantäne begeben zu müssen. Allerdings will Österreich noch nicht mitziehen, es gilt weiterhin eine Reisewarnung des Außenministeriums für ganz Italien. Italien-Rückkehrer müssen weiterhin einen negativen PCR-Test vorweisen oder für zwei Wochen in Quarantäne. Österreich erwägt eine selektive Öffnung für italienische Regionen, die wieder niedrige Infektionszahlen aufweisen. Nächste Woche soll die Lage evaluiert werden.

SLOWENIEN (und KROATIEN):

Auch Slowenien wartete bereits auf einen Zeitplan für die Öffnung der Grenze zu Österreich. Nun fallen auch alle Reisebeschränkungen für Slowenien. Hintergrund war bisher die Befürchtung, dass Italiener über Slowenien nach Österreich einreisen könnten. Slowenien hat seine Grenzen Mitte Mai kurzfristig für alle Nachbarländer geöffnet, diese Maßnahme aber binnen weniger Tage wieder zurückgenommen. Seit Dienstag wurden die Einreisebeschränkungen für Bürger aus EU- und Schengen-Staaten deutlich gelockert. Touristen können ohne Quarantänepflicht einreisen, wenn sie eine entsprechende Reservierung vorweisen. Das gleiche gilt auch für Besitzer von Immobilien, Booten oder Flugzeugen in Slowenien. Auch die Durchfahrt durch Slowenien ist auflagenfrei.

Die Weiterreise nach Kroatien ist für Österreicher und Einreisende aus neun weiteren EU-Staaten mit niedrigen Infektionszahlen seit Ende Mai möglich. Allerdings gilt bei einer Rückkehr nach Österreich weiterhin die Quarantänepflicht oder es muss ein negativer Coronatest vorgelegt werden.

TSCHECHIEN:

An der Grenze zwischen Österreich und Tschechien finden nur mehr Stichprobenkontrollen statt. Alle Grenzübergänge sind wieder geöffnet. Bis Mitte Juni gelten aber weiterhin strenge Einreisebeschränkungen nach Tschechien, ausländische Touristen dürfen bisher nicht einreisen. Geschäftsreisende und Tschechen müssen bei ihrer Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen oder in Heimquarantäne. Ausnahmen gibt es für den Berufs- und Pendlerverkehr, bei berücksichtigungswürdigen familiären Gründen und zur Versorgung von Tieren. Eine vollständige gegenseitige Grenzöffnung ist für Mitte Juni geplant.

SLOWAKEI:

Auch die Grenze zur Slowakei soll Mitte Juni wieder vollständig geöffnet werden. Österreich führt zuletzt nur mehr Stichprobenkontrollen an der Grenze durch, alle Grenzübergänge sind wieder geöffnet. Die Slowakei führt aber weiterhin Grenzkontrollen durch und die strengen Einreisebeschränkungen gelten weiterhin. In die Slowakei dürfen weiterhin nur Personen mit Aufenthaltsbewilligung, engen Familienangehörigen in der Slowakei oder Personen mit entsprechender Arbeitgeberbestätigung und Personal diplomatischer Vertretungen einreisen.

Alle Personen, die in die Slowakei einreisen, müssen außerdem eine 14-tägige Pflichtquarantäne in einem staatlichen Quarantänezentrum antreten. Seit vergangener Woche gibt es die Möglichkeit einer Heimquarantäne, wenn diese durch eine Smartphone-App elektronisch überwacht wird. Die Heimquarantäne gilt dann auch für alle weiteren Haushaltsmitglieder in derselben Unterkunft. Vor der Einreise ist eine Online-Registrierung beim slowakischen Außenministerium erforderlich.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht gibt es für Personen mit Wohnsitz in der Slowakei, wenn sie weniger als 48 Stunden in Österreich verbracht haben.

UNGARN:

Auch die Einreisebeschränkungen zu Ungarn sollen Mitte Juni Geschichte sein. Bisher gibt es weiterhin Grenzkontrollen, Österreich kontrollierte nur mehr stichprobenmäßig. In Ungarn gilt ein striktes Einreiseverbot für alle, die nicht ungarische Staatsbürger oder Bürger des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) - das sind die EU-Staaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein - mit ungarischer Aufenthaltsgenehmigung sind. Für alle Personen, die einreisen, gilt eine generelle 14-tägige Quarantänepflicht. Für Pendler und den Transitverkehr gelten Ausnahmebestimmungen.

Österreich öffnet die Grenzen: (Fast) wieder Normalität

Italien

Italien, das massiv auf die Einnahmen durch den Sommertourismus angewiesen ist, hat selbst seine Grenzen wieder für Urlauber geöffnet. Seit 3. Juni gilt für Menschen aus den anderen EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz wieder die Reisefreiheit. Eine zweiwöchige Quarantäne für Ausländer, die nach Italien reisen, wurde entsprechend abgeschafft. Auch die Italiener selbst erlangten ihre Reisefreiheit innerhalb des Landes zurück. Der Beschluss Österreichs, umgekehrt keine Auflockerung zu gewähren, stößt in Italien auf Kritik. Für österreichische Rückkehrer aus Italien gelten weiter strenge Coronabestimmungen mit dem Vorweis eines negativen PCR-Test oder zwei Wochen Quarantäne.

(c) AP (Karl-Josef Hildenbrand)

Deutschland

An der Grenze zu Deutschland wurden zuletzt nur noch Stichprobenkontrollen durchgeführt, dennoch war ein triftiger Grund für ein Passieren nötig (etwa Verwandtenbesuche und wichtige familiäre Anlässe). Seit heute gibt es keine Grenzkontrollen mehr bei der Einreise nach Österreich. Eine vollständige gegenseitige Öffnung der Grenzen ist für den 15. Juni geplant – dann können auch Österreicher wieder uneingeschränkt nach Deutschland reisen.

(c) dpa-Zentralbild/Bernd W�stneck (Bernd W�stneck)

Schweiz

Zuletzt wurden nur noch stichprobenartige Kontrollen durchgeführt, ab heute gehört auch die Schweiz zu den Ländern, aus denen man ohne Einschränkung nach Österreich einreisen darf. Eine vollständige gegenseitige Öffnung der Grenzen ist nach heutigem Stand für den 15. Juni vorgesehen, bis dahin gelten umgekehrt bei der Einreise in die Schweiz die dortigen Vorschriften, die zuletzt deutlich gelockert wurden. Die Schweizer selbst haben ihre Grenze zu Italien noch nicht geöffnet.

(c) AP (Gian Ehrenzeller)

Liechtenstein

Österreich belässt es bei Stichproben, Ungarn kontrolliert noch sehr streng: Wer nicht aus der EU bzw. dem EWR ist, darf nicht einreisen. Für alle anderen gilt eine generelle 14-tägige Quarantänepflicht. Für Pendler und den Transitverkehr gelten Ausnahmebestimmungen. Auch in diesem Fall sollen die Einschränkungen ab dem 15. Juni wieder aufgehoben werden.

(c) BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC (DRAGAN TATIC)

Slowenien

Nach Dissonanzen zwischen Österreich und Slowenien (wegen der Sorge, Italiener könnten so nach Österreich reisen) fallen nun alle Beschränkungen für Bürger aus EU- und Schengen-Staaten. Touristen können ohne Quarantänepflicht einreisen, sofern sie eine Reservierung haben. Das Gleiche gilt für Besitzer von Immobilien oder Booten in Slowenien. Auch die Durchfahrt ist auflagenfrei. Was bleibt, sind Kontrollen zu Migration und Terrorgefahr.

(c) AP (Sasa Kavic)

Ungarn

Österreich belässt es bei Stichproben, Ungarn kontrolliert noch sehr streng: Wer nicht aus der EU bzw. dem EWR ist, darf nicht einreisen. Für alle anderen gilt eine generelle 14-tägige Quarantänepflicht. Für Pendler und den Transitverkehr gelten Ausnahmebestimmungen. Auch in diesem Fall sollen die Einschränkungen ab dem 15. Juni wieder aufgehoben werden.

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Slowakei

Auch hier sollen die Grenzen am 15. Juni aufgehen. Bis dahin sind zwar bereits alle Übergänge offen, die Slowakei kontrolliert aber genau. Nur ein eingeschränkter Personenkreis darf einreisen und muss sich jedenfalls für 14 Tage in ein staatliches Quarantänezentrum begeben. Seit Kurzem erlaubt eine App die Heimquarantäne, das betrifft dann aber alle dort Lebenden. Vor jeder Einreise ist eine Online-Registrierung beim slowakischen Außenministerium erforderlich.

(c) AFP (JOE KLAMAR)

Tschechien

Alle Übergänge sind offen, allerdings wird an den Grenzen stichprobenartig kontrolliert. Die strengen Einreisebestimmungen sind derzeit nämlich noch aufrecht, sie sollen aber am 15. Juni enden. Als Tourist kann man im Augenblick also nicht einreisen. Geschäftsreisende und Tschechen müssen bei ihrer Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen oder in Heimquarantäne. Ausnahmen gibt es für den Berufs- und Pendlerverkehr und für Reisende, die wichtige familiäre Gründe anführen.

(c) AP (Ronald Zak)

Kroatien

Kein direkter Nachbar Österreichs, aber im Sommer enorm beliebt: Kroatien öffnet seine Grenze für zehn EU-Länder – darunter auch Österreich. Einreisende müssen Kontaktdaten und Angaben zur Unterkunft abgeben – eine Anmeldung über Online-Formular ist schon vor der Reise möglich. Für Rückreisende gilt im Augenblick noch die Quarantänepflicht.

(c) AFP (SAVO PRELEVIC)

Griechenland

Griechenland, kein Nachbarland, aber eine wichtige Urlaubsdestination: Hotels sind seit 1. Juni wieder offen, bei einer Einreise auf dem Luftweg werden aber bei ausgewählten Flügen alle Passagiere auf Covid-19 getestet. Bei einem negativen Ergebnis muss man in eine 7-tägige, bei einem positiven Test hingegen in eine 14-tägige Hausquarantäne. Dies gilt noch bis 15. Juni.

(c) AP (Petros Giannakouris)
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Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
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Coronavirus-Infopoint

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Danke für Ihr Verständnis.

samro
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haett i

@uhbp
haetti a bissl chance zur selbstkritik wuerd ich nicht uhbp heissen.

reisi1974
1
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Wirklich

zu Hause, die Alternative Österreich wird ja auch nicht sicherer sein, wenn heuer alle Heimaturlaub machen!

harri156
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Das haben viele auch bei der Baumarktöffnung prophezeit....

Die Angstmacherei von Kurz und Co wirkt noch immer..... Wir müssen mit dem Virus leben und nicht vor Angst sterben.

reisi1974
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harri156

Das hat null mit Angstmacherei zu tun, hatten in unserem Freundes- und Bekanntenkreis genug positive Fälle, von ganz leichten Symptomen bis hin zu einem Todesfall, wünsche so etwas niemandem!
Vielleicht ist die Achtsamkeit deshalb auch in unserem Umkreis weitaus höher als sie in der Durchschnittsbevölkerung zu sein scheint. Außerdem arbeite ich im Gesundheitssystem, ich weiß sehr wohl, wieso ich den Grenzöffnungen skeptisch gegenüber stehe!

styrianprawda
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@reisi

Ach, Sie gehören also zu jenen, die einige der 100.000 Toten kennen?

minerva
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und du meinst reisi...

wir sollen uns IN ÖSTERREICH von den anderen anstecken lassen??

styrianprawda
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@reisi

FÜRCHTET EUCH!

reisi1974
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Nicht fürchten,

aber achtsam und verantwortungsbewusst sein!
Und mit zu Hause meine ich auch zu Hause!

styrianprawda
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6
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@reisi

Natürlich, ins Haus und alles versperren und verbarrikadieren.

samro
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haus

@uhbp
nein ab auf die kreuzreise und die wanderung in peru.
heimholen tut uns eh die regierung dann und man braucht sich so nur ein oneway ticket leisten, das heimfahrn zahlt eh der rest der idioten die brav daheim verantwortung uebernimmt.

fans61
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Wurde auch Zeit!


Was macht diese Bundesregierung nach Corona? Pressekonferenzen organisieren - mehr geht nicht.

Balrog206
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Fans

Ich hoffe du machst dann auch wieder Gewinn bringendes !!

Centaurea
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Rein von den Infektionszahlen gibt es keinen Grund die Grenzen zu Slowenien noch immer zuzuhalten.

Insofern stellt sich schon die Frage, ob der 15. Juni (nach all den verlängerten Feiertagswochenenden) bewusst gewählt wird, damit die Menschen in Österreich Urlaub machen.

herwag
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!!!

gefällt es dir in österreich nicht ? die grenzen stehen jedem offen -auf (nimmer) wiedersehen

styrianprawda
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@herwag

Es steht auch jedem frei, sich einzusperren.
Aber ausschließlich sich selbst.

samro
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arm

@styrianprawda
mei arm sie waren auch im wuhanlockdown. na wenisgtens hoff ich sie haben den kollegen reffen duerfen.

Centaurea
1
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Ich mag Österreich und viele andere Orte auf der Welt.

Heimat ist da, wo man sich zuhause fühlt.

Amadeus005
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Lesen bildet

;-)

Mein Graz
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@Amadeus005

Der Artikel wurde aktualisiert.
Den Zeitstempel lesen bildet auch.

Centaurea
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Ich sehe, dass die Regierung nun doch schon am 4. Juni die Grenzen zu Slowenien aufmacht.

Eine positive Entscheidung.

voit60
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Kehrt endlich wieder zurück

ins normale Leben. Ist absolut unerträglich, wie diese Laientruppe in Wien in unser Leben noch immer einwirkt. Bis Ostern waren die Schritte ok, aber alles was danach kam, sehr hinterfragenswuerdig. Warum sind z. B. die Unis noch immer geschlossen?

voit60
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Was ist mit euch los

noch immer der Panikmodus?

Balrog206
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Naja

Die sozial Akademie und das Renner Institut sind ja nicht Überlebens notwendig ! Oder ?

samro
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unis

@voit60
wollen sie die unis jetzt fuer 2 wochen aufsperren?

eigentlich sollten die studenten sehr gut damit zurecht kommen.
klimamaessig ists auch unverstaendlich nur zu vorlesungen auf die uni zu gehen.
und gefordert wurde ein elearning laengst. gut dass es zumindest jetzt mal ins rollen kam.

voit60
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Und die Schulen

haben die länger geöffnet?

samro
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schulen vs uni

@voit60
erstens sehe ich einen unterschied puncto schulen und unis.

dass man die schulen auch als versuch wie es hier mal jemand gepostet hat, oeffnen will um zu sehen wie koennte es im herbst aussehen verstehe ich.

studenten sind zu einem selbstaendigen lernen erzogen. und die curricula vieler faecher beinhalten schon seit jahren online lehre.

die unis enden frueher als die schulen. also noch kuerzere zeit. da in den letzten zwei wochen im juni schon sehr viele pruefungen sind.

zweitens denke ich dass es wirklich bei den vorlesungen komplett unnoetig ist die hoersaele mit studenten zu fuellen, die dem vortrag auch online lauschen koennen. die oeffis sind ueberlastet. auch der restliche verkehr nimmt zu.
wozu wenn es die moeglichkeit gibt online zu lehren?

isogs
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Juhu

Für jedes Land eine eigene Pressekonferenz das ist super. Hält und die Regierung für total verblödet? Haben die sonst nichts zu tun? Auf jeden Fall sind sie überbezahlt für solche Arbeit.

UHBP
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Regierung entscheidet über Reisefreiheit zu Nachbarn

Wieviele Artikel mit ähnlichem Inhalt gibt es dazu bereits?
Sind die Österreicher wirklich so dumm, dass man ihnen mehrmals den selben "Schmarrn" vorsetzen muss?
Oder soll damit Aktivität der Regierung vorgetäsucht werden.
Tägliche Pressekonferenzen und persönliche Geldübergabe an Kleinkinder, mehr scheint da nicht zu sein. Die Verordnungen dazu werden dann schon nicht mehr gelesen, bzw. verstanden.

scionescio
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@UHBP: Wie schlimm wird das erst werden, wenn man sich dann bald einmal von Corona verabschieden muss und wieder anfangen muss, ein Land zu regieren?

Keine tägliche Bühne für Darstellung der schauspielerischen Fähigkeiten und keine Generalausrede für plan- und ahnungsloses Handeln mehr ... nur mehr ein ruiniertes Österreich und Hunderttausende Arbeitslose.
Mit den zig Milliarden hätte man den öffentlichen Verkehr perfekt ausbauen und der VOEST vier wasserstoffbetriebene Hochöfen finanzieren können, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft ausbauen und,und, und ... wir hätten unsere Klimaziele in kürzester Zeit erreicht und damit den prognostizierten Tod von zigtausend Österreichern wegen des Klimawandels verhindert - und eine florierende Wirtschaft, mit der sich ein gutes Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Pensionssystem nachhaltig finanzieren lässt.
Werden wir die nächsten Jahrzehnte nicht haben - dafür haben wir einen selbstverliebten Kanzlerdarsteller ... auch schon was;-)

herwag
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???

wie nhoch ist die gage für die linke rotschreiberei - würd mich gerne bewerben

styrianprawda
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@herwag

Sie trollen also für den, der mehr zahlt?

UHBP
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@herw...

Ich glaube du bist bei der Basti-Post gut aufgehoben. Zahlen die leicht schlecht?

scionescio
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@UHBP: findest du es nicht erstaunlich, wie viele schlichte Gemüter es gibt, die ihr ganzes Leben auf eine Parteizugehörigkeit reduzieren ...

... und sich dann noch krampfhaft bemühen, alles gut zu finden, was die jeweilige Lichtgestalt an der Parteispitze gerade tut oder von sich gibt ... selbst wenn sie selbst darunter leiden?
Da sie es nicht besser wisssen, kommen sie gar nicht auf die Idee, dass man auch eine eigene Meinung haben kann ;-)

samro
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voest

@uhbp
warum bitte sollen wir der voest vier hochoefen finanzieren???????????
jeder klein und mittelbetrieb darf sich dann auch eine wunschliste machen?

styrianprawda
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@samro

Zumindest ein wenig selber zu denken wurde Ihnen nie verwehrt .

scionescio
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@styrianprawda: vermutlich wird da Denken nichts helfen ...

erstens ist das nicht so seins und zweitens weiß er ganz offensichtlich nicht, wer in Österreich für die Hälfte des industriell erzeugten CO2 verantwortlich ist - wird vermutlich im Briefing für die Parteitrolle nicht Stoff gewesen sein;-)

samro
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denken

@scionescio
oho
neue umwelt strategie: ich shau dass ich meinen betrieb moeglichst umweltdreckig fuehre und warte dann dass mich die oeffentlichkeit finanziert.
guter lobenswerter ansatz ihr beide.

samro
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denken

@styrianprawda
danke daher ziehe ich es vor dass nicht die voest besponsort wird.

fliegenpilz123
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Die Schüler

haben kaum mehr Unterricht weil die Anzahl der Schüler pro Tag halbiert wurde.Dafür darf man bald nach Italien reisen und ohne Attest oder Quarantäne wieder zurückkehren????

karin666
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Das stimmt so nicht ...

Die Kinder haben genug Unterricht, welchen sie bis zum Schulende noch benötigen.

Sie haben auch zu Hause genug gelernt.
Man muss sich nicht immer über alles aufregen und beschweren.

Die Kinder meistern die Lage gut - teilweise besser wie gewisse Erwachsene, die sich nicht an Regeln halten können.

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