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Kuriose GeschäftsmodelleTaiwans Airlines starten Flüge ins Nirgendwo

Bei Letzeren hebt die Maschine nicht einmal vom Flughafen ab. Am Samstag startete das wohl einzigartige Pilotprojekt.

© Twitter/Taoyuan Airport
 

Um die Geldeinbußen in der Corona-Krise abzufedern, bieten taiwanische Fluggesellschaften seit Neuestem Sightseeing-Flüge mit Passagierjets über den Inselstaat an. Kinder erhalten dabei eine Flugbegleiter-Kurzausbildung.

Am Samstag hob eine Maschine der China Airlines in Taoyuan mit 50 aufgeregten Kindern und ihren Eltern zu einem zweistündigen Rundflug ab. Zunächst erhielten die Kinder eine kurze Einführung in die Kunst des Bordservice in einer nachgebauten Flugzeugkabine, anschließend konnten die Kleinen in schicken Kinder-Flugbegleiteruniformen während des Rundflugs über Taiwan ihre Eltern bedienen.

Er wolle "das alte Gefühl des Reisens" aufleben lassen, sagte Cheng Yu-wei, der gemeinsam mit seiner Frau und seiner sechsjährigen Tochter an Bord war. "Vielleicht liegt es daran, dass wir uns zu lange gelangweilt haben."

Flüge ins Nirgendwo

Neben den Sightseeing-Rundflügen von China Airlines und der Konkurrenz-Fluggesellschaft Eva gibt es noch ein anderes kurioses Modell: Die Flughäfen Taoyuan und Songshan bieten derzeit sogenannte Flüge ins Nirgendwo an. Dabei werden die Gäste wie gewohnt am Airport eingecheckt, besteigen ein Flugzeug - doch die Maschine hebt nie ab.

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