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Formel 1Ecclestone schildert seine Rassismus-Erlebnisse

Das Duell zwischen Lewis Hamilton und Bernie Ecclestone geht in die nächste Runde.

Bernie Ecclestone (links) und Lewis Hamilton © AP
 

Das öffentliche Duell im Zuge des Rassismus-Debatte zwischen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und dem ehemaligen Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone geht in die nächste Runde. Diesmal antwortet der 89-Jährige in der "Daily Mail" auf Hamiltons Vorwürfe er, Ecclestone, sei "ungebildet und ignorant". "Ich habe den gleichen Abschluss wie du. Immerhin hatte ich einen Grund: Ich war während des Krieges (Anmerkung: Zweiter Weltkrieg) auf der Schule, nicht immer unter den besten Bedingungen." Ecclestone habe als Autoverkäufer begonnen, sich als Fahrer-Manager einen Namen gemacht und die Formel 1 in den 1970er-Jahren aufgebaut und auch davon profitiert. Er wurde zum Milliardär.

Er, Hamilton, profitiere aktuell auch von der Formel 1. Er richtet Hamilton aus: "Wenn du einen weiteren Titel gewinnst, dann liegt das an deinem Talent und daran, dass du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist. Wie die meisten erfolgreichen Personen hattest du ein bisschen Glück und hast hart gearbeitet."

Nachhaltige Erinnerungen

Und dann kommt Ecclestone zum Thema Rassismus: "Denke nicht darüber nach, welche Farbe deine Haut hat. Denke darüber nach, welche Farbe deine Gedanken haben. Wir alle sind Menschen, wir müssen gleich denken. . . .  Wir sind alle gleich geboren. So sollten wir auch leben." Und dann führte Ecclestone erlebte Beispiele zum Thema Rassismus an und sagte in der "Daily Mail": "Ich zog die Formel 1 aus Südafrika ab, nachdem ein weißer Südafrikaner einen dunkelhäutigen Journalisten aufgrund dessen Kommentaren getötet hatte." Der bislang letzte Südafrika-Grand-Prix fand im Jahr 1993 statt.

Schon viel früher hätte er als Manager von Jochen Rindt ein Erlebnis gehabt, das ihm ebenfalls nachhaltig in Erinnerung geblieben sei. Ecclestone und Rindt sollen sich demnach gemeinsam in einem Fahrzeug befunden haben, das von einem Chauffeur gesteuert wurde, mutmaßlich ebenfalls in Südafrika.

Ecclestone: "Eine dunkelhäutige Person überquerte die Straße. Unser Fahrer ließ sein Fenster herunter und schlug die Person mit einem Stock, damit sie an den Straßenrand lief. Jochen und ich zogen den Fahrer heraus, holten den dunkelhäutigen Mann ins Auto und ließen ihn an einer sicheren Stelle wieder aussteigen." Außerdem habe er als Erster einem dunkelhäutigen Rennfahrer zu Testfahrten geholt.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

Amadeus005
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Menschen können gescheiter werden

Oder eben nicht, oder eben dümmer. Eine Lebensrettung gleicht keine Tötung aus. Wurscht welche Reihenfolge.
Es war Bernie der einmal sagte: Die F1 braucht wieder mehr Aufmerksamkeit. Wir benötigen einen Deutschen und einen Toten. Das waren dann Schumacher und Senna. Und auch Ratzinger, war der hat Bernie nicht gereicht um das fatale Rennen am nächsten Tag abzusagen.

Vem03
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Aha

1863 hats angeblich auch ein Vorfall gegeben

King1000
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Frag

den Heinz Prüller. Der kann sich sicher daran erinnern.