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Unheimliche SerieStronachs Horror-Rennbahn: 37 tote Pferde in elf Monaten

Beim Breeders' Cup in Kalifornien musste ein Rennpferd eingeschläfert werden - der 37. Todesfall auf dieser Strecke seit vergangenem Dezember.

Das verunglückte Tier wurde hinter Planen abgeschirmt © AP
 

Der Sieg beim mit sechs Millionen Dollar dotierten Galopp-Rennen Breeders' Cup Classic ist am Samstag im Santa Anita Park von Arcadia (Kalifornien) an Vino Rosso mit Jockey Irad Ortiz gegangen. Doch der Sieg war von einem weiteren Todesfall eines Pferdes auf der berüchtigten Bahn überschattet: Mongolian Groom musste nach einer Verletzung aus dem Rennen genommen und später eingeschläfert werden.

Der vierjährige Wallach wurde mit einem Pferde-Rettungswagen abtransportiert und war davor mit einer großen grünen Plane vor den Blicken der 67.811 Zuschauer geschützt worden. Der Ausgang des Rennens, Favorit McKinzie wurde Zweiter vor Higher Power, war einmal mehr Nebensache.

Der Santa Anita Park ist im Besitz der Stronach-Group des österreichisch-kanadischen Milliardärs Frank Stronach. Die Rennbahn wird seit einiger Zeit intensiv einer Prüfung unterzogen, da der südkalifornische Kurs seit vergangenem Dezember eine wahre Todes-Serie gefordert hat: Das Ableben von Monglian Groom hat die Todeszahl auf seither 37 geschraubt. Tierschutz-Aktivisten hatten schon vor dem Fall außerhalb des Geländes protestiert und einen Bann des Sportes verlangt. Pferde-Sicherheits-Experten hatten den Kurs diese Woche als den sichersten der Vereinigten Staaten beschrieben.

Obwohl so viele Tierärzte wie nie zuvor auf der Anlage waren und der Breeders' Cup weltweit von Pferdesport-Freunden verfolgt wird, konnte auch auf großer Bühne der nächste Todesfall nicht verhindert werden.

Kommentare (5)

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Ichweissetwas
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Dieser eigenartige "Sport"

ist einfach nur Tierquälerei! Die Pferde müssen, wenn sie nicht mehr können, noch Hochleistung bringen, man merkt wie oft sie bereits müde und ausgelaugt sind, aber die Profitgier ist schuld an allem!

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wintis_kleine
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Pferde die

noch nicht einmal erwachsen sind, deren Knochen noch nicht fertig ausgebildet sind, deren Sehnen die Belastung keinesfalls standhalten, werden bis zur Erschöpfung geritten.
Es ist ein Graus was hier passiert und vor allem wenn die Leistung nicht erbracht wird, werden viele dieser Pferde noch im quasi Babyalter dem Schlachter zugeführt, da sie für sogenannte "normale ReiterInnen" nicht mehr zu händeln sind.
Geld verdirbt die Welt und hier leiden sehr edle Tiere unter der Gedgier einer ganz geringzähligen Elite.

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joe1406
2
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Was für ein Wahnsinn!

Genau so arg wie die Stierkämpfe - hat aber wohl eine einflussreiche und kapitalstarke Lobby damit möglichst wenig Kritik aufkommt.

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birgit001
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?

Wer bitteschön gibt unter dieses Posting einen Daumen nach unten?!
Man versteht die Welt nicht mehr ...

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plolin
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Birgit 001

Das sind genau die, die Giftköder auslegen und kein Herz für Tiere haben. Traurig.

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