Wenn man das Glück hat, im Kommunikationszeitalter zu leben, dann müsste es leichtfallen, sich jemanden mitzuteilen. Könnte man meinen. Denn obwohl jeder und jede immer und überall erreichbar ist, steht am Beginn jeder Kommunikation die entscheidende Frage: Auf welchem Kanal nehme ich Kontakt auf? Schicke ich eine E-Mail, rufe ich mit dem Telefon an oder sende ich eine Nachricht mit einer Messenger-App? Oder vielleicht ganz exotisch mit Tinte, Briefpapier und Kuvert, oder gehe ich zu Fuß zum Nachbarn, um ihn zur Adventfeier einzuladen? Ein reitender Bote wäre wohl zu exzentrisch und das Telegramm gibt’s längst nicht mehr. Also was jetzt?
Post aus Fernost
Wie die chinesische Firewall für Chaos am Smartphone sorgt
Korrespondentenbericht.
Viele westliche Apps sind in China gesperrt, chinesische Apps wiederum vertragen sich oft nicht mit dem westlichen Handy. Das Ergebnis: Ein „zweigeteiltes“ Internet, das für Verwirrung sorgt.
© AP / Andy Wong