Marktstart im FebruarDer Audi e-tron GT greift das Tesla Model S an

Mit dem e-tron GT hat Audi ein viertüriges und vollelektrisches Coupé vorgestellt. Marktstart ist im Februar.

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Der neue Audi e-tron GT © AUDI
 

Das ist sie also, die längst überfällige Reaktion aus Ingolstadt auf das Tesla Model S: Audi hat das Tuch vom e-tron GT gezogen. Einem viertürigen Coupé, das die engagierte Technik des Porsche Taycan nutzt.

Und zwar in zwei Versionen: Beim „Einstiegsmodell“ e-tron GT quattro spult der vordere Elektromotor 175 kW (238 PS) und der hintere 320 kW (435 PS) maximale Leistung ab. Beim Boosten über die Launch Control mobilisieren sie für rund 2,5 Sekunden bis zu 390 kW (530 PS). Das Drehmoment des Systems kumuliert sich auf bis zu 630 Newtonmeter, kurzzeitig sogar noch um 10 mehr. Wird die Spitzenleistung abgerufen, katapultiert der Allradantrieb den Stromer in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und auf einen Topspeed von 245 km/h.

Modellvorstellung: Audi e-tron GT

Das ist sie also, die längst überfällige Reaktion aus Ingolstadt auf das Tesla Model S: Audi hat das Tuch vom e-tron GT gezogen. Einem viertürigen Coupé, das die engagierte Technik des Porsche Taycan nutzt.

AUDI AG

Und zwar in zwei Versionen: Beim „Einstiegsmodell“ e-tron GT quattro spult der vordere Elektromotor 175 kW (238 PS) und der hintere 320 kW (435 PS) maximale Leistung ab. Beim Boosten über die Launch Control mobilisieren sie für rund 2,5 Sekunden bis zu 390 kW (530 PS).

AUDI AG

Das Drehmoment des Systems kumuliert sich auf bis zu 630 Newtonmeter, kurzzeitig sogar noch um 10 mehr. Wird die Spitzenleistung abgerufen, katapultiert der Allradantrieb den Stromer in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und auf einen Topspeed von 245 km/h.

AUDI AG

Ist das schon nicht gerade langsam (wenn auch nur begrenzt abrufbar), legt die RS-Version noch eine Schippe nach. Da schultern die E-Motoren eine Systemleistung von bis zu 440 kW (598 PS), die beim Boosten sogar einen Peak von 475 kW (646 PS) erklimmt, und ein Gesamtdrehmoment 830 Newtonmetern. Damit fällt die 100 in 3,3 Sekunden und bei entsprechend gefülltem Akku endet der Vortrieb erst bei Tempo 250.

AUDI AG

Neben dem Allradantrieb mit Hinterachsdifferenzialsperre packt Audi so ziemlich alles in den GT, was der Technikbaukasten so hergibt: geregelte Dämpfung, Luftfederung, Allradlenkung. Der hintere Elektromotor schickt seine Momente auf ein Zweiganggetriebe. Wenn der Fahrer das „Gaspedal“ freigibt, wechselt der Antrieb in der Regel ins Segeln.

AUDI AG

Macht man von all diesen angeführten Spitzenwerten keinen Gebrauch, stellen die Ingolstädter eine Reichweite von bis zu 487 Kilometern in Aussicht. Das bewerkstelligt die Batterie im Fahrzeugboden mit einer Nettokapazität von 85 kWh (brutto 93 kWh), die sich durch die 800-Volt-Technik mit Gleichstrom von bis zu 270 kW laden lässt.

AUDI AG

Die Ladeklappen liegen hinter den Vorderrädern – und zwar auf beiden Seiten. Links und rechts kann der GT Wechselstrom (bis zu 11 kW, nach dem Marktstart folgt ein Ladegerät für 22 kW Leistung als Option) zutzeln, rechts den Gleichstrom.

AUDI AG

Damit man den großen Akku im Unterboden und die niedrige Dachlinie von 1,41 Metern unter einen Hut bringt, sodass man auf der hinteren Sitzbank standesgemäß sitzen kann, hat die Batterie auf Höhe des Fonds eine Aussparung: die sogenannte Fuß-Garage.

AUDI AG

Bei einem cw-Wert von nur 0,24, erstreckt sich die Karosserie bei einem Radstand von 2,90 Meter Radstand auf eine Länge von 4,99 Meter. Stolz ist auch die Breite von 1,96 Meter. Gepäckräume gibt es zwei: Der unter dem Deckel, den man einst Motorhaube nannte, fasst 85 Liter, der gute alte Kofferraum 405. Außer man nimmt den RS mit dem Premium-Soundsystem von Bang & Olufsen, das tönt dann satte 39 Liter weg.

AUDI AG

Apropos Sound – den haben die Ingolstädter eigens komponiert: Wenn man wie Audi beim GT die Sportlichkeit beschwört, geht die Liebe eben auch durchs Ohr. Dafür treten zwei Steuergeräte und Verstärker im Gepäckraum auf den Plan, die eine Geräuschkulisse für außen und innen erzeugen, die von je zwei Lautsprechern herausposaunt wird.

AUDI AG
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Ist das schon nicht gerade langsam (wenn auch nur begrenzt abrufbar), legt die RS-Version noch eine Schippe nach. Da schultern die E-Motoren eine Systemleistung von bis zu 440 kW (598 PS), die beim Boosten sogar einen Peak von 475 kW (646 PS) erklimmt, und ein Gesamtdrehmoment 830 Newtonmetern. Damit fällt die 100 in 3,3 Sekunden und bei entsprechend gefülltem Akku endet der Vortrieb erst bei Tempo 250.

Neben dem Allradantrieb mit Hinterachsdifferenzialsperre packt Audi so ziemlich alles in den GT, was der Technikbaukasten so hergibt: geregelte Dämpfung, Luftfederung, Allradlenkung. Der hintere Elektromotor schickt seine Momente auf ein Zweiganggetriebe. Wenn der Fahrer das „Gaspedal“ freigibt, wechselt der Antrieb in der Regel ins Segeln.

Showcar: Audi Q4 e-tron

Bei der Optik bitte nichts mehr angreifen! Waren die Ingolstädter in den letzten Jahren beim Design oft allzu verhalten, so sind die beiden seriennahen Showcars, die einen schon ziemlich konkreten Ausblick auf Audis Kompakt-Stromer Q4 e-tron geben, regelrecht ein Straßenfeger.

AUDI

Das erste Konzeptfahrzeug zeigte die klassische SUV-Variante, jetzt wurde das Geheimnis um den coupéhaften Ableger Sportback gelüftet. Mit 4,60 Meter Außenlänge fällt der Sportback um einen Zentimeter gestreckter aus, mit einer Höhe von 1,60 um einen Zentimeter flacher. Bei der Breite von 1,90 und dem Radstand von 2,77 Metern liegen sie gleich auf.

AUDI

Technisch sind die beiden natürlich eineiige Zwillinge. Und das bedeutet: Zwei Elektromotoren – einer pro Achse, also Allrad - mobilisieren 225 Kilowatt (306 PS) Systemleistung.

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Die 510 Kilogramm schwere Batterie mit einer Kapazität von 82 kWh nimmt zwischen den Achsen nahezu die gesamte Fläche im Unterbodenbereich ein und soll genügend Energie für eine Reichweite von mehr als 450 Kilometern gemessen nach dem WLTP-Zyklus speichern können.

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Übrigens: Es wird auch Versionen mit Heckantrieb geben, die dann einen Aktionsradius von mehr als 500 Kilometern haben sollen.

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Allerdings sicher nicht, wenn man diese Werte abruft: Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 6,3 Sekunden abgehakt, die Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h begrenzt. Verdauen kann der Akku Laden mit maximal 125 Kilowatt.

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Auch der Innenraum ist schon sehr nahe an der Serie: Hinter dem Lenkrad prangen die digitalen Armaturen, neu ist das großformatige Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.

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Auf den Lenkradspeichen dienen Touch-Bedienfelder dazu, häufig genutzte Funktionen anzuwählen. Zentral, oberhalb der Mittelkonsole ist ein 12,3 Zoll großer Touchscreen für Anzeige und Bedienung von Infotainment und Fahrzeugfunktionen platziert.

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Unterhalb bleibt eine Tastenleiste zur Steuerung der Klimaanlage wohltuend altmodisch. Die Mittelkonsole selbst ist als großzügige Ablage inklusive Handy-Ladeschale ausgeführt, da sie Schalt- oder Handbremshebel obsolet geworden sind. 

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Macht man von all diesen angeführten Spitzenwerten keinen Gebrauch, stellen die Ingolstädter eine Reichweite von bis zu 487 Kilometern in Aussicht. Das bewerkstelligt die Batterie im Fahrzeugboden mit einer Nettokapazität von 85 kWh (brutto 93 kWh), die sich durch die 800-Volt-Technik mit Gleichstrom von bis zu 270 kW laden lässt.

Die Ladeklappen liegen hinter den Vorderrädern – und zwar auf beiden Seiten. Links und rechts kann der GT Wechselstrom (bis zu 11 kW, nach dem Marktstart folgt ein Ladegerät für 22 kW Leistung als Option) zutzeln, rechts den Gleichstrom.

Damit man den großen Akku im Unterboden und die niedrige Dachlinie von 1,41 Metern unter einen Hut bringt, sodass man auf der hinteren Sitzbank standesgemäß sitzen kann, hat die Batterie auf Höhe des Fonds eine Aussparung: die sogenannte Fuß-Garage.

Bei einem cw-Wert von nur 0,24, erstreckt sich die Karosserie bei einem Radstand von 2,90 Meter Radstand auf eine Länge von 4,99 Meter. Stolz ist auch die Breite von 1,96 Meter. Gepäckräume gibt es zwei: Der unter dem Deckel, den man einst Motorhaube nannte, fasst 85 Liter, der gute alte Kofferraum 405. Außer man nimmt den RS mit dem Premium-Soundsystem von Bang & Olufsen, das tönt dann satte 39 Liter weg.

Apropos Sound – den haben die Ingolstädter eigens komponiert: Wenn man wie Audi beim GT die Sportlichkeit beschwört, geht die Liebe eben auch durchs Ohr. Dafür treten zwei Steuergeräte und Verstärker im Gepäckraum auf den Plan, die eine Geräuschkulisse für außen und innen erzeugen, die von je zwei Lautsprechern herausposaunt wird.

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Danke für Ihr Verständnis.

SagServus
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moderne Smartphone sind da schon seit langem viel schlauer, laden auch nur mehr bis 80%

Genau, Apple und Co verbauen groß 2900mAh Akkus und nutzbar sind dann eigentlich nur 2350 mAh und die Anzeige zeigt bei 100% eigentlich nur 80% Akkuleistung an.

Was glaubst wie schnell das die Runde macht, wenn ein Handyakku nur bis zu 80% geladen werden kann und 20% des Kapazität "brach" liegt?

Das einzige was Handys am Ende machen ist, dass nur bis 80% Schnellladen und die restlichen 20% dann langsamer, um zumindest etwas Schonung beim Laden zu haben.

Apple bricht bei 80% Ladung maximal dann ab, wenn die Temperatur des Akkus zu heiß ist. Verhindert aber kein stätiges Laden bis 100%.

scionescio
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@SagTschüss: um die ganze Diskussion abzukürzen, rate ich dir - falls du ein Iphone hast - einfach bei den Einstellungen den Menupunkt "Batterie" anzuschauen und zu staunen ...

... du findest dann so Einstellungen wie:

"Optimiertes Laden d. Batterie" (Default: ON):
Um die Batterielebensdauer zu verlängern, lernt das iPhone, wann du es üblicherweise auflädst. So kann es bei einer Ladung von 80% mit dem Fertigladen warten, bis du es wieder benötigst.

"Höchstleistungsfähigkeit"
Integrierte dynamische Software und Hardwaresysteme helfen, Leistungseinbußen entgegenzuwirken, die mit dem chemischen Altern der iPhone-Batterie auftreten können.

Du bist ein bestenfalls halbwissender Schwätzer und Nebelwerfer was die Thematik Elektromobilität angeht.

SagServus
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...

"Um die Batterielebensdauer zu verlängern, lernt das iPhone, wann du es üblicherweise auflädst. So kann es bei einer Ladung von 80% mit dem Fertigladen warten, bis du es wieder benötigst." - und trotzdem lädt das Iphone den Akku dann bis 100% auf und hört nicht einfach bei 80% auf und lädt danach nie mehr weiter.

Sprich wenn du um 6 Uhr aufstehst, wird das Iphone das irgendwann checken und dann bis 6% genau auf 100% laden.

Nur sollst das beim Li-Ionen Akku ja nunmal auch nicht machen.

Das einzige was diese Funktion verhindert, ist das Verhalten das ich oben beschrieben habe, was bei billigeren Smartphones aber noch immer der Fall ist.

"Du bist ein bestenfalls halbwissender Schwätzer und Nebelwerfer was die Thematik Elektromobilität angeht." - Du checkst ja offensichtlich nicht mal die eigenen sachen die du postest.

franki20
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@scionescio

Ich brauche keine Echokammer, durch meinen Fuhrpark habe ich Daten aus der Praxis über viele Millionen Kilometer. Die Kostenkalkulation ist mein tägliches Geschäft.
Das ein Elektromotor weniger Verschleiß als ein Verbrenner hat steht glaube ich außer Diskussion. Du hängst dich immer am Akku auf, in der Praxis werden diese Befürchtungen allerdings nicht bestätigt. Für die Lebensdauer über 10 Jahre hinaus fehlen noch die Erfahrungen, deine Behauptung ist daher reine Spekulation.

Deine bewusst falschen Aussagen bezüglich Ladekosten kommentiere ich gar nicht mehr.

scionescio
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@Franzi: hast du dir noch nie die Frage gestellt, warum eine ganze Berufsgruppe (Taxler) das nach ein paar Jahren Versuch mittlerweile ganz anders sieht?

... aber vermutlich hältst du dich für viel schlauer als ein paar Tausend Taxler ... oder du rechnest es dir halt schön, weil du aufs falsche Pferd gesetzt hast.

In meinem Fuhrpark hat der Tesla die mit Abstand höchsten Kosten pro Kilometer - hängt aber auch damit zusammen, dass kaum jemand nach dem einmaligen Ausprobieren wieder damit fahren möchte.

SagServus
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Für die Lebensdauer über 10 Jahre hinaus fehlen noch die Erfahrungen, deine Behauptung ist daher reine Spekulation.

Werte gibt es schon zur genüge.

Auswertungen der Tesla Akkus haben ergeben, dass im Schnitt der Akku bei 240.000km noch immer eine Restkapazität von 92% hat. Bei 280.000km auch noch immer 90%.

Wenn man sich den Artikel bei der Autobild zum Tesla mit 1 Mio. km anschaut, kommt man drauf, dass die E-Motoren wohl früher hin werden als die Akkus. Der Akku wurde bei dem Model erst 1 mal getauscht und hat nach knapp 480.00 noch 80% Restkapazität.

schadstoffarm
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scio

franki20 kommt rationaler rüber weil er ja selbst einen Elektrischen betreibt. Du kennst deine Argumente ja nur von der Selbsthilfegruppe der Muskophoben und deine Rechenleistung ist etwas unterdurchschnittlich.
Tesla garantiert 240000 km, wem das zu wenig ist kann einen Akku leasen.
Wo du auf 1-2 Akkutausch kommst kommen andere auf 0-1.

scionescio
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@armerSchadstoff: wie üblich behauptest die beweisbar Falsches - einfaches Nachschauen auf der Tesla Seite hätte genügt, um zu sehen, dass beim Standard Model 3 bereits nach 160.000km Schluss ist!

Garantie auf Batterie und Antriebseinheit

Die Batterie- und Antriebseinheitsgarantie hat jeweils folgende Laufzeiten:

Model S
Model X
8 Jahre oder 240.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt) und Aufrechterhaltung von mindestens 70% der Batteriekapazität über die Garantielaufzeit.

Model 3 Standard-Reichweite
Model Y Standard-Reichweite
8 Jahre oder 160.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt) und Aufrechterhaltung von mindestens 70% der Batteriekapazität über die Garantielaufzeit.

Model 3 Maximale Reichweite
Model 3 Performance
Model Y Maximale Reichweite
Model Y Performance
8 Jahre oder 192.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt) und Aufrechterhaltung von mindestens 70% der Batteriekapazität über die Garantielaufzeit.

schadstoffarm
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Hast recht

du kennst die Tesla Modelpalette. Aber es ist theoretisches Wissen welches du nutzen solltest. Gibt es vergleichbare Garantien beim Verbrenner ? Einfache Antwort: nein.

melahide
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Also

Also mein früherer Pendler Diesel war auch so, dass er nach den ersten fünf Jahren Unmengen an Betriebskosten verschlissen hat. Jedes Jahr gingen die Reparaturen in den 1000er Bereich. Nach dem Motorenupdate war er unfahrbar. Zwei Jahre lang haben wir es noch versucht. Drei Werkstätten, keine eine Idee. „Kann ich mir nicht erklären, warum der plötzlich stehen bleibt, warum er raucht, warum der Drehzahlmesser plötzlich auf und ab springt. Bei mir steht, es ist alles ok“.

Nie wieder Diesel. Da ich jetzt sowieso nur noch Strecken unter 100 km fahre (ein Mal pro Jahr ans Meer schaffen wir mit Kaffeepause) hab ich ein E-Auto. Und hoffe natürlich, dass gute Zukunftstechnologien bald Serienreife erlangen... es gibt ja schon verschiedene Ansätze ...

schadstoffarm
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du schaffst dir für die hohe Kilometerleistung

einen Alternativantrieb an und gibst deine Gebrauchten an jemanden mit wenig Kilometerleistung weiter. In der Realität wird man das nur über die Erhöhung der Kraftstoffpreise erreichen können.

Franz 99
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Und

welche Alternative schlagen Sie vor?

ronin1234
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Reaktion

Sportquattro S1

Franz 99
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@ronin

🙂🙃Gibt's den auch als Hybrid?🤔

schadstoffarm
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no is schwierig

die Technik ist momentan nicht so ausgereift das eine Lösung alles derglengt. Außerdem gibts wirtschaftliche Unsicherheiten, der klassische Vertriebler der seine Arbeitszeit gutteils im Auto verbringt ist schon etwas angezählt und damit ist der Zeithorizont der Nutzung auch unklar. Privat: Nissan Leaf ?

Ratte
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Nissan Leaf?

Wollten wir nicht über Autos sprechen....?

Patriot
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@Ratte: Dass Sie nur über Stinker reden wollen,

ist ohnehin hinlänglich bekannt! Sie sind halt einer von gestern! Der Klimawandel freut sich über solche wie Sie!

Franz 99
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@RATTE

👍100%Zustimmung

Mezgolits
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Damit fällt die 100 in 3,3 Sekunden ...

Vielen Dank - ich meine: Das ist auch ein sehr wichtiges Kaufargument. Erf. StM

scionescio
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"Beim Boosten über die Launch Control mobilisieren sie für rund 2,5 Sekunden bis zu 390 kW (530 PS)."

Audi ist wenigstens so ehrlich und gibt die Zeitdauer an, in der die Spitzenleistung abgerufen werden kann: ganze 2,5 Sekunden (Tesla weigert sich ja bis heute, irgendwelche offiziellen Zahlen bekanntzugeben, damit die naiven Fanboys weiter am Stammtisch mit Fantasiewerten angeben können!)

Interressant ist auch, dass nicht nur die eMotoren in ihrer Leistungsangabe stark limitiert sind, sondern dass das der Akku auch gar nicht so viel Strom liefern kann, weil die theoretische Spitzenleistung statt bei 390kW der beiden Motoren ja viel höher bei 495kW (175kW + 320kW) liegen würde.

Zusammen mit der Märchenreichweite von 487km (im realen Betrieb auch nicht einmal annähernd erreichbar!) bei einem 85kWh Akku (zumindest gibt Audi hier die Nettokapazität an und nicht wie Tesla die Bruttokapazität) wird einmal mehr klar ersichtlich, dass Prospektangaben bei BEVs vollkommen lächerlich sind und entweder gemacht werden, um naive Menschen hinters Licht zu führen oder Angebern Munition für den Stammtisch zu liefern.

franki20
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Dank Ihnen kommen die ganzen Lügen der BEV Industrie ans Licht.

Bei einem Verbrenner kriegt man genau das was im Prospekt steht, höhere Verbräuche ausgeschlossen.

pescador
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Und sollen es auch nur 350 km sein

Reicht vollkommen aus!

Miraculix11
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Ja reicht völlig

Was will man für schlape 100.000 € auch mehr erwarten?

Bertram Gloeckner
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Tesla gibt brutto an?

Also mein 75kWh hatt 77,8kWh 😉
Auch im Zulassungschein stehen nur 153kW und nicht 360kW
juckt doch keinen ausser die BEV-Hater 😂

scionescio
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@notredam: Tesla Fanboys glaube alles ...

Tesla schreibt 85 drauf, baut an Akkuzellen aber nur 81,5kWh ein und für die Nutzung bleiben theoretisch 77kWh über.

Theoretisch deshalb, weil Akkus nie zu 100% vollgeladen werden können, weil einerseits bei Tesla beim Model S 96 Zellen mit 4 Volt in Serie geschalten werden (damit man auf die 400 Volt Bordspannung kommt) und von diesen Strängen wiederum 74 parallel geschalten werden, damit man bei max 13A pro Zelle auf ca. 960A maximalen Strom kommt (ergibt eine kurze Boostleistung von 384kW ... die angeblichen 700PS der Tesla-Fanboys waren nur durch eine sinnlose Addition der theoretischen Spitzenleistung der eMotoren im Prospekt möglich, aber nie in der Realität abrufbar ... in Amerika ist Tesla wegen dieser Irreführung auch geklagt worden!) - in einem Strang bestimmt aber immer die schwächste Zelle bis zum nächsten Balancing die maximal mögliche Kapazität.

Dazu kommt, dass immer ein paar Prozent der möglichen Kapazität fürs Rekuperieren freigehalten werden (auch wenn man vollgeladen hat, weil der gewonnene Rekuperationsstrom ja irgendwo hin muss).

Von dieser Kapazität sollte im Regelfall auch nur der Bereich zwischen 20-80% genutzt werden, um vorzeitiges Altern des Akkus zu vermeiden ... und schon wird aus einem Model S 85 ein BEV mit realer Kapazität von ca 45kWh ... und die reichen eben auch nur im Sommer bei gemütlicher Fahrt für etwas über 200km - aber was kann man für 100.000,- Euro auch schon groß verlangen?

Bertram Gloeckner
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ja kann ich glauben!

Da ich ihn täglich mit Scan My Tesla auslese....
3,2kWh sind Buffer nach unten ergibt 74,6kWh nutzbar 😉

Alles andere habe ich nicht mehr gelesen, ist e immer die gleiche Leier...

Miraculix11
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Ja, die Ableser glauben alles

Wenn der Tacho 200 anzeigt glauben viele dass sie auch 200 fahren, wenn der Bordcomputer was anzeigt glauben das auch viele und auf der Webseite stehts ja auch - also muss es stimmen :-)

scionescio
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@Druide: dazu kommt, dass sie mit ihrem Leben spielen, wenn sie mit einem Adapterkabel aus China und einem nicht zertifizierten OBD Lesegerät auf dem CAN-Bus herumfuhrwerken ...

... es gibt mehr oder weniger lustige Berichte im Internet, wo plötzlich das ganze Auto verrückt gespielt hat, weil jemand mit genau dieser Software und einem Adapterkabel an seinem Tesla Daten ausgelesen hat, die Tesla absichtlich offiziell geheim hält - sonst könnte man ja bei der Fahrzeugübergabe überprüfen, ob nicht zufällig gerade ein kleinerer Akku als bestellt eingebaut wurde oder bei einem Gebrauchten herausfinden, wie schlecht der Akku wirklich schon ist - so gibt es halt nur eine schöne bunte Anzeige, die nach einem telsainternen Algorithmus irgendwelche lustigen Zahlen anzeigt, aber ausreicht, dass die Fanbuben ihre Freude daran haben - selbst wenn es gegen die Grundgesetze der Physik ist;-)

Bertram Gloeckner
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@ Scion

man sollte halt die richtigen Schritte einhalten, dann klappt's auch ohne "lustigen" verrücktspielen^^

scionescio
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@Notredam: "Alles andere habe ich nicht mehr gelesen ..."

Wozu sich auch mit Fakten beschäftigen, wenn man genug Meinung und Fanboy-Wissen aus der Echokammer hat? ... da könnte doch plötzlich die Erkenntnis kommen, dass man zig Tausende Euros sinnlos in den Sand gesetzt hat und sich nebenbei einen Komfortstatus und eine Reichweite wie kurz nach dem Krieg eingetreten hat;-)

Bertram Gloeckner
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@Scion

Also ich komm super aus, steckt täglich, täglich 90%! 🤷🏼‍♂️

ob er jetzt 153kW oder 360kW hat is mir eigentlich egal solange die 3,9sek von 0-100 stimmen, du rufst von deinem 5l/100km Diesel deine 82 PS natürlich dauerhaft ab damit du auf 25% Wirkungsgrad kommst ✌🏻
Aber so hat jeder sein Gefährt und ist Glücklich damit 👍🏻

scionescio
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@Notredam: du sparst 3 Sekunden beim Beschleunigen und ich 3 Stunden beim Tanken ...

... und habe mindestens die 3-4fache Reichweite (im Winter sogar noch deutlich mehr und frier mir dabei nicht den Arsch ab)

Ein 2L Diesel mit 5L/100km Verbrauch leistet heutzutage so um die 200PS und zieht locker einen Wohnwagen/Bootstrailer ... probier das einmal mit deinem Tesla.

Ein Auto nur auf die im normalen Straßenverkehr ziemlich sinnlose Maximal-Beschleunigung zu reduzieren, ist ungefähr so sinnvoll, wie einen Fernseher damit zu bewerben, dass er sich 3 Sekunden schneller einschaltet und dafür ein paar Tausender mehr kostet - und es auch keine Fernbedienung mehr gibt (das Aufstehen und zum TV gehen um den Kanal zu wechseln ist ja auch viel gesünder ...) und er jede Stunde zum Abkühlen 10min ausgeschaltet werden muss ... aber immerhin spart er dann ja 3 Sekunden beim Einschalten.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass so ein Fernsehgerät kein großer Erfolg werden würde - bei einem Tesla lassen sich die Fanbuben so einen Blödsinn aber locker von Herrn Musk einreden ... aber der schafft ja auch den Spagat, dass er nichts verdienen will und dann plötzlich der reichste Erdenbürger geworden ist und dass es ihm nur um die Umwelt geht und dann plötzlich den Kauf von sinnlosen Spekulationsobjekten wie Bitcoins empfiehlt, obwohl dafür mittlerweile der doppelte Stromverbrauch von ganz Österreich benötigt wird!

Bertram Gloeckner
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@Scion

das ist aber toll das du 3-4x soweit kommst, berührt meinen Alltag nicht, stell dir vor ich muss nichteinmal frieren 😮
Hab die letzten 20 Jahre keine AHK gehabt, warum sollte ich es dann fürn Tesla mitbestellen?

schadstoffarm
1
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scio

du kannst ja den Fernseher weiterentwickeln. Mit Dieselaggregat, spart den Subwoofer und wärmt. Und dank Adblue ist Abgas reiner als die angesaugte Luft.

franki20
1
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@scionescio

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
Ich fahre seit fast einem Jahr elektrisch 40.000 km/Jahr und habe genau 0 Minuten fürs tanken aufgewendet.
Im Winter ist mein Auto immer schön vorgeheizt, immer Sommer optimal klimatisiert, die Fahrleistungen sind ein Traum und die Kosten ein Bruchteil meiner anderen Fahrzeuge. Für mich ist es das perfekte Auto fast ohne Nachteile.
Wer regelmäßig einen Anhänger zieht wird sich kein BEV kaufen, das ist auch klar. Aber warum stellen Sie immer alle E-Auto Fahrer als Fanboys, Unwissende und Angeber hin?

franki20
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@scionescio

Sehen Sie sich die Reichweite in der Realität an, das ist das was zählt. Ehrlich gesagt interessiert es niemanden wie viel Kapazität der Akku hat, ich will wissen wie weit komme ich mit einer Ladung und wie viel kostet es mich, fertig.

Kristianjarnig
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Ich weiß nicht. Die E-Mobilität(abgesehen von den sehr validen Punkten von @Franz99 und @scio..)....

....erscheint mir mehr und mehr eine äußerst "rumpelige". Vorführwagen sind "irgendwann mal Ende März"(O Ton des Verkäufers meiner Marke bei Anfrage für eine Probefahrt eines deutschen "Spitzenproduktes" der E-Mobilität) 2021 verfügbar, dafür kriegt man dann keine E-Förderung mehr(da zu teuer, man selbst offensichtlich "zu reich" und somit Föderungsunwürdig ist).

Meine persönliche Einschätzung - jedesmal wenn ich mich selbst aufgrund dämlicher Werbung mal wieder dazu durchringen will eines dieser neuen super ökologischen, weltrettenden Autos mal genauer anzusehen bringen mich die Hersteller bzw. deren Autohäuser "zu Fall". Es soll irgendwie nicht sein.

Abgesehen von einem Benzin Alfa Intermezzo am Beginn meiner "Auto Historie"(sowie eine Dodge Charger V8 Verwirrung in Doha mal außen vor gelassen - 35Liter/100km im Stadtverkehr und wir in Europa wollen die Welt retten, jaja^^) bin ich bislang nur Diesel gefahren. Ein Tank reichte immer für mindestens 700km(und da hat man dann das Gaspedal schon ziemlich gequält bei einem 50 Liter Tank).
Gut - Treibstoff kommt von fossilen Quellen. Muß dazu noch in der Raffinerie umgewandelt werden, muß transportiert werden. Alles klar.

Und der Strom? Der wird "grün" produziert(Akku Produktion/Recycling/Resourcen mal nicht mal mit eingerechnet)? ALLES? Wenn jeder mit so einem E-Auto fährt? Laden unterwegs? Wie soll das gehen wenn ab und zu auf der Autobahn sogar an den SB Zapfsäulen(IT) mehrere Autos stehen? Ich sehe hier viele Probleme

SagServus
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Ich sehe hier viele Probleme

Es sind dann Probleme wenn man trotz wissens dieser Probleme nichts tut.

Hätte man vor mehr als 100 Jahren gleich gedacht und nichts getan, würden wir nach wie vor mit Pferdekutschen herumfahren und die paar Priviligierten die sich ein Auto leisten, fahren zur Apotheke um sich ein paar Liter Benzin zu kaufen.

Kristianjarnig
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Nachtrag.

Abgesehen davon sieht der neue E-Audi gut aus.

Ich sehe ihn direkt(wie sonst auch seine "fossilen Brüder") auf der linken Spur der Autobahn kommend, fleissig die Lichthupe nutzend(mit ein grund warum ich mir nie einen Audi zulegen würde)^^. Bin viel in Italien beruflich unterwegs und dort passiert mir das fast täglich. So kann man sich das Image dann auch wieder versauen.....

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