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Leuchtturm-Projekt im MittelmeerVolkswagen stellt die griechische Insel Astypalea komplett auf E-Mobilität um

Die griechische Mittelmeerinsel Astypalea soll innerhalb der nächsten sechs Jahre komplett auf E-Mobilität und grüne Stromerzeugung umstellen.

Die Chora von Astypalea © Freesurf/stock.adobe.com
 

Volkswagen und Griechenland wollen das Verkehrssystem der griechischen Mittelmeerinsel Astypalea komplett auf klimaneutrale Mobilität umstellen. Dazu soll die Energieversorgung binnen sechs Jahren auf regenerative Quellen wie Sonne und Wind umgestellt werden, die lokal erzeugt werden, wie Volkswagen am Mittwoch anlässlich der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung mit der griechischen Regierung mitteilte.

Etwa 1500 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf der Insel werden durch rund 1000 Elektroautos ersetzt. Mitfahrdienste sollen das bisher kaum entwickelte öffentliche Nahverkehrssystem ergänzen und attraktiver machen.

Zusammen mit lokalen Partnern wird ein Teil der traditionellen Fahrzeugvermietung in ein Car-Sharing umgewandelt, das neben E-Autos auch E-Roller und E-Bikes anbietet. Dadurch soll der Individualverkehr insgesamt sinken.

Auch Nutzfahrzeuge der lokalen Wirtschaft sowie Behördenfahrzeuge – wie Polizei, Krankenwagen und der Fuhrpark des öffentlichen Sektors – sollen elektrifiziert werden. Volkswagen wird zudem auf der gesamten Insel die Wallboxen von Elli installieren, um eine Ladeinfrastruktur zu gewährleisten.

Astypalea liegt in der südlichen Ägäis, hat eine Fläche von etwa 100 Quadratkilometern und zählt rund 1300 Einwohner. Etwa 72.000 Touristen besuchen das Eiland jedes Jahr. Zu den Kosten des Projekts machte VW keine Angaben.

Kommentare (9)
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hermannsteinacher
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Und wo ist eigentlich

dort der Leuchtturm?

hermannsteinacher
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Der Begriff "klimaneutral"

ist auch so ein dummes Schlagwort für weniger Gebildete!

pesosope
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Wenn es dort auf dem Inselchen, bei 1300 Einwohnern, 1500 Autos mit Verbrennungsmotor gibt, dann fress ich einen, nein gleich 10 Besen

So etwas ist nicht möglich und wäre weltweit einzigartig. Allein wenn man die "Hauptstadt" sieht erkennt man, dass dort vielleicht eine Handvoll Autos existieren, weil es dort ja überhaupt keinen Platz zum Abstellen gibt, was sollen die Leute also damit. Das andere Problem ist die Energieversorgung dafür. Allein der Energiwaufwand benötigt mind. 2 eigene Kraftwerke und dazu auch noch ein Bereitstellungskraftwerk mit fossiler Energie..... sonst wirds finster im Winter

mcmcdonald
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72000 Touristen,

und dazugehörige Leihautos? Ich glaub auf jeder griechischen Insel gibts mehr Autos als Einwohner .

scionescio
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Da bin ich aber gespannt, wie die eAutos in der Nacht bei Dunkelflaute nachladen werden ...

... aber da gibt es ja zum Glück die fette Stromleitung zum Festland mit hauptsächlich Kohlestrom - die erneuerbaren Energiequellen machen in Griechenland derzeit nicht einmal 20% aus!
Zusätzlich wird man wohl riesige Akkupacks als Pufferspeicher brauchen, um zumindest etwas Regelenergie zu haben - und damit Unmengen an zukünftigen Sondermüll!
Cooles Leuchtturmprojekt - sicherlich auch noch von der EU mit zig Millionen gefördert!

schadstoffarm
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Diesel ist der goldstandard

Der Fortbewegung Und alles andere sind kurzlebige Moden. Das selbe hat Kaiser wilhelm auch vom Pferd gesagt.

Mezgolits
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... auf der Insel werden durch rund 1.000 Elektroautos ersetzt.

Vielen Dank - ich meine: 100 Qkm wären 10 x 10 oder 20 x 5 km für 1.000
E-Autos + ausreichende Stromspeicher oder mehr E-Kfz. Erfinder M.

hermannsteinacher
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Elektroautos,

Symbole für große Lügen!

OE39
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Coole Sache

Und wenn dann noch der Plastikmüll (Getränkeflaschen) von der Insel verschwinden würde wäre es perfekt.