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Segnung oder Sturm? WAC wollte Allerheiligen-Hit verschieben

Am Sonntag (14.30 Uhr, Sky) trifft Bundesliga-Schlusslicht WAC auf Sturm Graz. Die Lavanttaler wollten den Ankicktermin verschieben, die Steirer nicht.

© GEPA pictures
WAC und Sturm kreuzen am Sonntag um 14.30 Uhr die Klingen

Es ist wohl nicht die größte Sorge, die den WAC aktuell umtreibt, denn schließlich ist man in der Bundesliga Letzter und muss am Sonntag gegen Sturm ran. Und dennoch, die Ankickzeit um 14.30 Uhr macht den Wölfen in der Organisation zu schaffen. „Viele Beschwerden haben uns erreicht“, heißt es vom Klub. Der Grund? Die traditionellen Gräbersegnungen zu Allerheiligen im Lavanttal würden sich teils mit dem Beginn des Fußballspiels in Wolfsberg kreuzen.

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Weshalb die Wölfe auch um Verschiebung auf 19 Uhr ansuchten. Liga und TV-Partner Sky stimmten zu, Sturm Graz allerdings nicht, schreiben die Kärntner in einer Aussendung. Somit bleibt es beim Anstoß am frühen Nachmittag. Und sportlich? Da muss der WAC nach sechs Niederlagen irgendwie aus dem Tief und vor der nächsten Länderspielpause noch gegen Sturm und dann bei Rapid ran. Wunschgegner? Schmid: „Keinesfalls. Aber vielleicht kann es einmal ein Vorteil sein, wenn der Gegner der ganz klare Favorit ist.“ Zwischen Länderspiel- und Winterpause warten dann mit Ried, Austria Wien und Lustenau drei Gegner, gegen die zu punkten für das Schlusslicht wohl alternativlos wird.

Die Stellungnahme des WAC im Wortlaut:

„Wir, als RZ Pellets WAC, haben auf Grund der Kollision der Anstoßzeit mit der traditionellen Gräbersegnung zu Allerheiligen, einer der wichtigsten und am tiefsten verwurzelten Sakramentalien der römisch-katholischen Kirche, bei der österreichischen Bundesliga ein Ansuchen um Aufschub der Anstoßzeit auf 19 Uhr gestellt. Seitens der österreichischen Bundesliga und des TV-Rechte-Inhabers Sky Österreich wurde diesem Ansuchen zugestimmt. Auf Grund der ausbleibenden Zustimmung des Gastklubs, dem SK Sturm Graz, konnte das Ansuchen allerdings nicht genehmigt werden.“