Cup-Aus! WAC gegen schlechteste Zweitliga-Defensive ohne Tor
Die Lavanttaler kommen einfach nicht in die Spur, unterlagen im Cup-Achtelfinale nun Zweitligist Wels mit 0:1 und warten seit über 360 Minuten auf ein Tor.
Es war am 6. September auf einem Fußballplatz im burgenländischen Parndorf. Da holte der WAC in der zweiten ÖFB-Cuprunde mit Müh und Not im Elferschießen den Sieg gegen den Vertreter aus der Regionalliga Ost. Der letztdatierte Erfolg der Mannschaft aus dem Lavanttal. Seither folgten siebeneinhalb verflixte Wochen mit sechs verdienten Pleiten am Stück. So auch im Cup-Achtelfinale gegen Zweitligist Wels. Wahrlich keine Übermannschaft, selbst im Umbruch und mit acht Neuen in der Startelf ins Spiel gegangen, bescherte WAC-Trainerrückkehrer Manfred Schmid die zweite 0:1-Pleite im zweiten Spiel.
Das Duell begann so, wie in der jüngeren Vergangenheit alle Spiele mit WAC-Beteiligung. Nämlich mit einem frühen Rückstand der Wolfsberger. 210 Sekunden waren gespielt, da fischte Lukas Gütlbauer den Ball aus den Maschen, ein Traumtor von Togahan Sahin brachte die Gäste in Führung.
Das Tor der Gastgeber war wie vernagelt
Vorentscheidend, wie sich später herausstellen sollte. Denn es wollte dem WAC nicht gelingen, die schlechteste Defensive der 2. Liga (25 Gegentore) zu überwinden. Auch nicht mit Giacomo Vrioni, Phillip Verhounig, Markus Pink, Sankara Karamoko und Dominik Fitz am Ende gleichzeitig auf dem Feld. Nach wackeligem Start erkannte Schmid die Imbalance zwischen den Ketten, opferte Sky Schwarz nach 36 Minuten für Verhounig und Mamadou Diabate für Simon Piesinger zur Pause, stellte von Dreier- auf Viererkette um. Was dann besser aussah, zu zahlreichen Chancen führte, fruchtete dennoch nicht. Der WAC wartet weiter auf einen Sieg. Und seit 363 Spielminuten auf einen erzielten Treffer.