Zehntausende Anhänger der serbischen Studentenbewegung versammelten sich am Donnerstagabend in Belgrad zur Abschlusskundgebung vor der vorgezogenen Parlamentswahl am Sonntag. Die Bewegung entstand nach dem Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad im November 2024, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen. Nun fordert sie mit einer eigenen Wahlliste die regierende Serbische Fortschrittspartei (SNS) um den ehemaligen Präsidenten Aleksandar Vučić heraus
Nach knapp zwei Jahren Dauerprotesten kommt es in Serbien zum Showdown zwischen der Studentenbewegung und dem Regime von Aleksandar Vučić, der das wichtigste Westbalkanland seit 14 Jahren politisch kontrolliert.